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Falvina
Falvina, Hundetrainer
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 574
Erfahrung:  Resozialisierung und Training von Hunden
62514479
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Falvina ist jetzt online.

Hallo lieber Hundetrainer, ich habe eine ca. 1 jährige Beagle-Mix

Beantwortete Frage:

Hallo lieber Hundetrainer,

ich habe eine ca. 1 jährige Beagle-Mix Hündin, die natürlich gerne jagen geht.Habe bei ihr das ultimative "yippieyei" eingeführt, bei dem sie, wenn sie in die Jagdstellung geht, auch meißtens zurück kommt.Dann bekommt sie die ultimative Belohnung- Leberwurst aus der Tube-.Meißtens funktioniert es.Genauso das Komando "stop".Wo es seltener funktioniert ist, wenn andere Hunde dabei sind- und natürlich, wenn ich eine zu große Distanz zwischen Hund und mir zugelassen habe.Vor einigen Tagen ist sie meinem Mann abgehauen-und wurde bei dem Ausflug fast vom Auto überfahren.
Auch wenn es nun mein vierter Hund ist, habe ich mir gesagt, dass ich mit ihm in eine Hundeschule gehe.(Was überhaupt nicht meine Welt ist) Die Begrüßung war ungefähr so: "Oh, je..ein Beagle.Der baut keine Beziehung zu ihnen auf." Die Hundeschule war damit für mich natürlich gegessen.
Eine Beziehung haben wir natürlich aufgebaut- und die Erziehung klappt super, sie ist lernwillig und es macht Spaß! Das Einzige- der Jagdtrieb.Versuche ich sie mit spielen abzulenken, reagiert sie darauf nur kurz-bis gar nicht.Habe ich volle Konzentration auf sie-funktioniert alles prima und ich kann sie sogar vor dem 1Meter entfernten Eichhörnchen abrufen.Bin ich allerdings mit mehreren Hundbesitzern zusammen, spielt sie eine gewisse Zeit mit den Hunden- geht dann aber ihrer Wege.Im Wald haben wir zwei Treffpunkte, bei denen sie weiß, dass sie dorthin zurückkehren muß.
Normalerweise habe ich damit auch kein Problem und würde meine Erziehung einfach so weiter machen- und alles auch weiterhin gelassen sehen- aber als man mir nun zum zweitenmal erzählte, dass sie fast überfahren worden wäre, sehe ich es mit gemischten Gefühlen.Ich denke über ein gewisses Halsband nach-wovon ich allerdings größtenteils nur schlechtes lese. Ohren umdrehen und den Hund demütigen, wie es manche Jäger tun, möchte ich auch nicht.Also was mache ich? Sie ist nicht mein erster Beagle-Mix-aber der Erste, mit solch starkem Jagdtrieb. Es laufen bei uns 1-2 Beagle Besitzer rum, die ihre Hunde größtenteils an der Leine führen- das will ich nicht, denn dann hätte ich mir einen anderen Hund holen sollen.
Freue mich auf Antwort
Andrea
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Falvina hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo Andrea

Nun Sie haben es schon sehr genau selbst erkannt:
Wenn der Abstand zu groß wird geht sie Ihrer Wege, das ist deshalb so, weil ab ca 5m Abstand ist man kein richtiges Rudel mehr und wenn sie in der Gruppe laufen darf Ihr Hund eigentlich nie das Gefühl bekommen, dass er alleine auch zurecht käme, denn dadurch braucht er keinen Rudelführer (Sie oder Ihr Mann) mehr.
Das Problem bei Jagen ist auch, dass es selbstbelohnend ist auch wenn sie nichts erbeuten und je öfter Sie die Chance bekommt, desto schwieriger wird es sein es ihr abzugewöhnen.
Beziehung ist für einen Hund nichts anderes als eine nette Mischung aus Vertrauen und Respekt und wird in den meisten Hundeschulen leider falsch aufgebaut.

Sie müssen einfach ein 100%iger Rudelführer werden, immer und überall, denn in einem Hunderudel gibt der Rudelführer das Zeichen zu Jagen, da macht keiner was er will, wir Mensche gewöhnen den Hunden nur zu schnell an sie beim Gassi gehen laufen zu lassen und tun zu lassen was sie wollen und dann wundern wir uns, dass sie sich selbstständig machen.
Falls Sie nur 80% Rudelführer sind, wird ihr Hund die anderen 20% auffüllen und das Resultat ist für uns Menschen nicht gut.

Üben Sie generell an der Rangordnung:

-schränken Sie den Hund auch im Haus ein, er soll nicht die ganz Wohnung für sich beanspruchen können. Fordern Sie auch mal Ruhe ein, schicken Sie ihn auf seinen Platz, oder führen Sie ihn Wortlos da hin (Leine).
Nehmen Sie eine Leine und führen den Hund wortlos auf seinen Platz, lassen Sie dann die Leine fallen. Atmen Sie aus, das signalisiert Ruhe, schauen Sie den Hund dabei nicht an, reden Sie nicht bis der Hund ruhig ist.
Wenn dies der Fall ist, gehen sie weg aber behalten Sie den Hund in den Augenwinkeln im Auge, falls er auf steht blockieren Sie ihn mit ihrem Körper, alles ruhig und ohne Worte.
Sie können dies auch ohne Leine machen, allerdings gibt diese ihnen mehr Kontrolle, aber es muss nicht unbedingt sein.
Drehen Sie sich seitlich weg, bleiben aber stehen, sehen Sie den Hund nicht dabei an, sonst wird er automatisch wahrscheinlich aufstehen und zu Ihnen kommen.
Das blockieren machen Sie so lange, bis er sich hinlegt, was jeder Hund nach einer Zeit tut. Nun können Sie weggehen, wenn er ihnen nachläuft, wieder von vorne.
Diese Einschränkung im Haus ist für einen Hund ganz normal, denn das kennen sie noch von Mama, im Rudel dürfen Hunde auch nicht überall rumlaufen und alles tun was sie wollen.

-Sie gehen immer zuerst los, beim Gassi, durch Türen usw.
-aufs Sofa/Bett darf er nur NACH Einladung Ihrerseits und muss, wenn Sie dies verlangen auch wieder runter (ohne Ziehen und Zwang
-füttern Sie aus der Hand, falls Sie dies nicht wollen, mischen sie das Futter kurz mit Ihrer Hand durch, dann mit das Futter Ihren Geruch an.
Füttern Sie nur wenn der Hund ruhig ist, zur Not warten bis die Aufregung vorbei ist. Nicht reden, einfach nur warten.
- alle Spiele beginnen und beenden Sie, wird er zu wild, sofort beenden.
-Interaktionen gehen immer von Ihnen aus, nicht vom Hund, er darf nicht alleine entscheiden.
-falls er anfängt, wieder Ruhe einfordern, dann dürfen Sie anfangen oder ihn streicheln, loben.
- viele Unterordnungsübungen oder Spiele machen Spaß und stärken Ihre Bindung
-gehen Sie zusammen spazieren, an der Leine, lassen sie den Hund nicht alles machen was er will. Er muss mit ihnen laufen, schnuppern oder markieren ist erstmal Tabu, nur wenn sie es wollen.
-Sie dürfen nicht unsicher wirken und gar zurückschrecken, das nimmt er als Schwäche auf und kann noch schlimmer werden, behaupten Sie ihren Platz.
-Streicheleinheiten nur noch wenn er ruhig und entspannt ist, nicht einfach so den Hund "kuscheln" das ist für Hund nicht natürlich. Schicken Sie ihn weg, wenn er es einfordert.

Was ich hier aber auch rauslese (bitte korrigieren Sie mich wenn ich falsch liege) ist, dass Sie eigentlich bei Hund sehr viel Respekt genißen, es ist eher ihr Mann bei dem es nicht so gut klappt.
Außerdem wenn Sie unaufmerksam werden, dies ist aber kein Beagle Problem sondern liegt am Tier "Hund" denn der Hund ist Opportunist, d.h. er nutz jede sich bietende Gelegenheit um was auch immer zu machen, da müssen sie lernen mit einem Auge immer auf den Hund zu sehen.
Sprechen Sie mit Ihrem Mann und versuchen Sie zusammen zu üben, er soll sich was von Ihnen abschauen, denn anscheinend machen Sie ihre Sache ziemlich gut :-)
Mit diesen Halsbändern wäre ich sehr vorsichtig, denn falls der Hund falsche Impulse bekommt, kann es sein dass sie alles noch schlimmer machen und der Hund auch noch annimiert wird bzw etwas falsch verknüpft und andere "Probleme" auftreten.

Falls Sie noch Fragen hierzu haben, bitte auf "dem Experten antworten" drücken und ich antworte gerne kostenlos noch einmal

Vielen Dank XXXXX XXXXX
Paula Ciolacu
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Alle Ratschläge beruhen auf jahrelanger praktischer Arbeit mit unterschiedlichsten Hund/Mensch Teams. Da jeder Hund bzw. Mensch anders ist und ich mir online kein genaues Gesamtbild machen kann, bitte ich Sie in ganz schwierigen Fällen einen erfahrenen Experten vor Ort aufzusuchen.



Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Liebe Frau Paula Ciolacu,

lieben Dank für ihre zügige Antwort.Da ich ca.8 Wochen Schleppleinentraining gemacht habe- auch mit Erfolg, dachte ich, dass sich der Radius automatisch verkleinern würde.Was er aber nicht tat.Mit dem 5Meter Abstand ist absolut logisch.Bei Spaziergängen mache ich es auch mit dem Signal"Stop"- allerdings nur teilweise.O.K.also ziehe ich das jetzt auch im Wald durch!(Obwohl ich nicht wirklich sicher bin, das sich der Radius dadurch verkleinern wird,sondern das ich es dann immer machen muß).Wenn der Beagle nur auf Befehl jagen darf, was schließlich auch beim Jäger so ist,könnte ich das Signal"Lauf" nehmen, was sie schon kennt.Aber was ist, wenn sie dann wieder auf die Straße rennt?

Das Einschränken im Haus ist ebenfalls logisch und habe ich etwas schleifen lassen.Finde ich eine gute Idee- zumal sie uns auch viele Sachen klaut und kaputt macht.O.K. da arbeite ich dran!

Wie bringt der Jäger seinem Hund bei, dass er beim Schlachtruf zurückkommt? Liegt es "nur" an der Rangordnung? Habe in Hessen mal mit einem Jäger gesprochen und ihn dasselbe gefragt.Er gab mir zur Antwort:"Warum soll er denn wiederkommen-er soll ES doch jagen".Allerdings verkraften die es auch, wenn ein Hund bei der Jagd von einem Wildschwein erwischt wird- man hat ja schließlich noch andere Hunde.

Ist es richtig, das ich sie trotzdem Belohne, wenn sie entwischt ist und dann zurückkommt?(Egal wie lange der "Ausflug" dauerte)Jemand sagte mir mal, dass man den Hund dann verscheuchen sollte-habe ich dann auch mal versucht-ging kräftig daneben- sie war dann nämlich nocheinmal lange weg. Zum disziplinieren habe ich mir vor geraumer Zeit "Wurfschellen" gekauft, da sie immer versuchte in ein eingezäuntes (mit Löchern im Zaun)Gebiet zu schlüpfen.Mit einem starken "NEIN" und dem Wurf der Schellen funktionierte das auch prima.Z.T. brauche ich die Schellen gar nicht mehr zu werfen- sondern einfach nur zu schütteln- das reicht schon.Da hat sie einen heiden Respekt vor.Aber da sind wir wieder bei ihren 5 Metern Abstand.Denn in der Ferne bringt es natürlich nichts.Also: Wird dran gearbeitet!

Zuerst los gehen, überall zuerst rein gehen, das mache ich schon von Anfang an.Ebenso wie das seitliche korrigieren an der Leine, sollte sie ziehen.(Allerdings muß ich mir hier auch auf die Finger hauen, denn die Konsequenz fehlt hier auch z.T.)

Markieren und schnuppern zu unterbinden versuche ich, indem ich die Leine immer wieder hochziehe, wenn sie anfängt-allerdings auch direkt wieder lockere.Das funktioniert allerding überhaupt nicht.Sobald sie kann, ist sie wieder mit der Nase auf dem Boden.

Bei der These, dass der Hund keinen Respekt vor meinem Mann hat, kann ich ihnen nur zustimmen.Er ist mehr das Kuscheltier und möchte sich keinen schwierigen Erziehungsaufgaben stellen.Dafür ist er auch einfach nicht konsequent genug.Das war und wird immer meine Aufgabe bleiben.Er ist noch unseren alten Beagle-Mix gewohnt, der aufs Wort gehorchte.Allerdings durfte er ihn auch schon"fertig"genießen und mußte hier keinerlei Erzieherischemaßnahmen durchziehen.

Die Kraft und den Spaß lasse ich mir teilweise durch andere Hundebesitzer nehmen.Hundebesitzer, die Pudel &Co. spazieren führen.Übrigends hat von denen schon einmal einen Hasen gekillt und nicht meine! (und abhauen tun die auch)Aber das ist dann ja nicht so schlimm!Vielleicht könnten sie mir einen Trainer empfehlen(im Kreis Recklinghausen), der mir einfach mal auf die Finger schaut/haut und der mich auch mal aufbauen könnte, wenn mich die anderen Hundebesitzer mal wieder zur Weißglut bringen!Einem Labrador das Sitz, Platz und Fuß beizubringen ist schließlich nicht schwer! Vielleicht sind sie ja sogar in meiner Nähe! Ihre Antworten und Vorschläge finde ich sehr gut! Und sie haben mich wieder etwas aufgebaut!Dafür schon einmal lieben Dank!

Freue mich auf ihre Antwort

Andrea

Experte:  Falvina hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo Andrea

Nein, tut mir leid, ich wohne bei Nürnberg, das wäre dann doch zu weit :-)

Also um Sie zu beruhigen, ich habe einen Labrador und einen Beagle als Tageshund und glauben Sie mir, der Labi bringt mich mehr zur "Weißglut". Ich muss mich dann immer hinstellen und durchatmen, der Labi zeigt mir immer meine Geduldsgrenze und die ich wirklich hoch wenn es um Hunde geht :-)

Also ich würde Ihnen dringend raten Ihrem Mann irgendwie begreiflich zu machen: entweder Leine oder üben mit dem Hund.
Ansonsten wird das bei ihm nichts denn auch ein erzogener Hund kann Abstriche machen bei wem er was darf (wie Kinder).
Es muss ja nicht mal sein, dass der Hund verletzt wird, stellen sie sich nur mal vor was passiert wenn der Hund auf die Strasse läuft und ein Auto weicht seinetwegen aus und prallt wo dagegen.
Man will es ja nicht verschreien, aber glauben sie mir, ich habe alles schon erlebt und da wird man seines Lebens nicht mehr froh.

Ein Jagdhund wird viel härter ausgebildet, und es ist sein Job. Die Tiere werden so "heiß" gemacht. Kommen tun sie nach einem Signal aber da kann es auch passieren, dass sie eine andere Spur finden und der nachgehen und dann tauchen sie halt erst nach Stunden beim Jäger auf.
Als Alternative können sie sich vielleicht einen Hundeverein suchen, der Mantrailing anbietet. Das ist super für Beagle, weil sie da mit der Nase arbeiten können. Da dürfen Sie spuren folgen und Menschen/Objekte suchen.

Falls Sie abhaut und sie kommt dann wieder, nehmen sie die Leine und versuchen Sie wortlos anzuleinen. Loben brauchen sie da nicht, aber auch nicht schimpfen (versteht Hund nicht), versuchen sie neutral zu sein.

Mit Schleppleine zu arbeiten ist schwierig, denn der Hund wird seinen Radius nicht verkleinern, er gewöhnt sich nur an die 5 m oder 10m, je nachdem.

Die meisten Hund gehen nicht jagen, wenn sie eindeutig wissen wer der Rudelführer ist und sie auch schauen wo der Hund ist. Manchmal aber senden wir unbewusst Signale zum Jagen. z.B. Wir schauen auf den Hund, ob er noch da ist, dann schauen wir in den Wald um zu sehen ob er was sieht. Für den Hund heißt diese Botschaft: Du bist gemeint (Hund ansehen) da ist was, geh und schau nach (in den Wald sehen).
Da muss man ein bisschen auf sich selbst schauen, wir geben oft solch unbewusste Signale und wundern uns, dass der Hund komische Sachen macht :-) für den Hund ist es aber sehr wohl logisch und er hat nur das ausgeführt was sie gesagt haben :-)
Achten Sie auf sich oder es sollen andere machen, man selbst sieht es ja immer nicht so gut.

Machen Sie weiter so, seine sie vielleicht noch etwas konsequenter und haben sie Geduld.
Schimpfen Sie mit Ihrem Mann und drücken Ihm die Leine in die Hand :-)

Was die Hundetrainer angeht: Sie müssen dabei ein gutes Gefühl haben und der Trainer muss es für sie auch gut erklären können.
Bitte keine Hundeschulen in dem Fall sondern Selbstständig arbeitende Personen. Bei vielen merkt man auch am Telefon, ob sie was taugen.
Wenn sie am Telefon schon kein gutes Gefühl haben, dann versuchen Sie es erst gar nicht denn wenn Sie bei einem Bedenken haben merkt es ihr Hund sofort und wird nicht mitmachen.

Falls Sie noch Fragen haben oder ich etwas vergessen habe, bitte noch einmal melden

Danke XXXXX XXXXX Gruß
Paula
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Hallo Paula,

 

der heutige Spaziergang bestand aus zigtausend Stops, denn 5m sind sind gerade viel.Aber es hat super geklapt.Ebenfalls das "Lauf" und dann wieder Fuß gehen.Kostet alles eine menge Arbeit und Konzentration aber es lohnt sich.Zum Schluß rannte sie zwar verbotenerweise aus dem 5m Radius zu einem anderen Hund- aber ich ging dann zu ihr, leinte sie wortlos an und wir gingen nach Hause.

Eine Frage habe ich noch: Wenn sie Dinge in der Wohnung klaut und zerbeißt, wie soll ich reagieren? Es wegnehmen und auf ihre Decke schicken?Anmeckern bewirkt bei ihr nämlich so rein gar nichts- sie duckt noch nicht mal ihren Kopf-zum Zeichen der Unterwerfung.Das eigene Hundespielzeug neigt sie ebenfalls zu zerbeißen und auch zu fressen, sodaß ich ihr nur noch alte Lappen gebe, die sie mit Vorliebe in die Luft wirft- wie alles andere übrigends auch. Bei meinem Mann haben sie übrigends bewirkt, dass er nun eine Liste mit den einzelnen Befehlen haben möchte und er genau wissen möchte, wie er wann zu reagieren hat.

Die Rudeführer kommen in Bewegung! Lieben Dank nochmals für ihre tolle Hilfe und die vielen Anregungen!

Andrea

Experte:  Falvina hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo Andrea

Das freut mich sehr, dass es Ihnen etwas geholfen hat...und auch Ihrem Mann :-)

Was das klauen angeht, sollte kein Spielzeug zur Verfügung stehen, nur wenn Sie es ihr geben. Spielen Sie zusammen und packen Sie das Spielzeug weg.
Falls Sie etwas klaut müssen sie richtig stellen, dass alles erstmal Ihnen gehört:

Wenn Sie möchten, hier ein kleines Video, da habe ich es zwar mit Futter gemacht, funktioniert aber mit anderen Sachen auch:

http://youtu.be/cdrl5Xiaras

Legen Sie das Spielzeug auf den Boden, wenn sie hin will, blockieren Sie sie und sagen einen Laut dazu wie "scht".
Wenn sie sich dann hinsetzt oder legt, nehmen Sie das Spielzeug und spielen kurz mit ihr. Das üben Sie eine Zeit lang, Sie können auch die Futtervariante versuchen, es geht für den Hund nur darum einzusehen, dass ALLES an Ressoucen erstmal Ihnen gehört, ob Spielzeug (Beute) oder Essen spielt dabei keine Rolle.

Allerdings ist diese Übung wieder keine Garantie, dass sie nichts klaut wenn sie unachtsam sind. Falls dies der Fall war, nehmen sie es ihr Wortlos weg, und beanspruchen es wieder für sich.
Auf den Platz schicken brauchen sie in dem Fall nicht, sie würde es nicht mit dem Geschehen verknüpfen.
Aber den Hund generell in der Wohnung einschränken ist nie verkehrt, das können sie handhaben wie sie es in dem Moment für Richtig halten.

Machen Sie (und Ihr Mann) weiter so, Sie sind auf jeden Fall auf dem Richtigen Weg.
Wenn Sie mit Freude dran bleiben und ab und an einen Rückschlag in kauf nehmen, dann werden Sie einen tollen Hund haben der Ihnen viel Freude macht

Viel Erfolg und Gruß
Paula
Experte:  Falvina hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Nutzer

Haben Sie noch Fragen? Ist etwas unklar?
Sie können kostenlos gerne noch einmal nachfragen falls Unklarheiten bestehen.
Falls Sie keine Fragen mehr haben, würde ich Sie bitten auf "Akzeptieren" zu drücken.

Mit freundlichen Grüßen und vielen Dank XXXXX XXXXX
Paula Ciolacu
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Hallo Paula,

 

nein, ich habe keine Fragen mehr.Danke für ihre Hilfe.

Auf "Akzeptieren" habe ich gestern direkt gedrückt und das Geld ging auch schon von unserem Konto ab.

Mit freundlichen Grüßen

Andrea

Experte:  Falvina hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo Andrea

Leider wird es bei mir nicht angezeigt, denn wenn es akzeptiert ist leuchtet es grün und das tut es nicht.

Ich werde wohl mal bei Just Answer nachfragen müssen
Wird schon alles passen :-)

Danke XXXXX XXXXX Freude weiterhin beim Erziehen

Gruß
Paula
Falvina und weitere Experten für Hundetrainer sind bereit, Ihnen zu helfen.