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Dr. A. Teubner
Dr. A. Teubner, Ärztin
Kategorie: Homöopathie
Zufriedene Kunden: 3331
Erfahrung:  35 Jahre Privatpraxis; Akupunktur, Homöopathie, Naturheilverfahren
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Dr. A. Teubner ist jetzt online.

Ich bin Beihilfe berechtigt und von meiner Homöopahtin krank

Kundenfrage

Ich bin Beihilfe berechtigt und von meiner Homöopahtin krank geschrieben worden.
Meine Beihilfestelle akzeptiert diese Krankschreibung nicht.Können Sie mir bitte sagen, in welcher Verordnung eine Nachweis zu erbringen ist, dass alles rechtens ist.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Homöopathie
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo und guten Tag,

wenn Ihre Homöopathin keine approbierte Ärztin ist, sondern "nur" Heilpraktikerin
kann und darf sie krankschreiben- aber das hat nur empfehlenden Charakter.
Gesetzliche Kassen akzeptieren keinerlei Krankschreibung durch Nichtärzte und auch viele Arbeitgeber nicht, denn sie müssten bei langdauernder Erkrankung die ersten 6 Wochen den Arbeitslohn weiterzahlen und danach kommt das Thema mit den Kassen.
Wenn Sie keinen weiteren Ärger wollen kann ich nur dazu raten diese Krankschreibung durch Ihren "Hausarzt" nocheinmal vornehmen zu lassen.
Er hat die Erfahrung und meist auch den guten Willen aus dem jetzigen Gesundheitszustand eine gewisse Zeit zurück zu blicken, sodass das kein moralisches Problem aufwerfen wird.

An sich ist das Verhalten und die allgemeine Praxis ein Anachronismus: der Heilpraktiker darf Diagnosen stellen, er darf behandeln, also wäre es nur konsequent und demnach folgerichtig, wenn seine Krankschreibungen ohne "wenn und aber" akzeptiert würden. Aber wollen Sie hierfür kämpfen?

zur rechtl. Situation habe ich eine Fundstelle gegoogelt:

Ob ein HP eine formlose AU grundsätzlich ausstellen darf, ist nicht geregelt und daher auch nicht verboten, er darf jedoch nicht das KV-Muster 1a (gelber Schein) verwenden, welches Vertragsärzten vorbehalten ist.
Wohl aber ist geregelt, welchen Wert eine AU-Bescheinigung vom Heilpraktiker hätte. Denn kein gesetzlich versicherter Arbeitnehmer könnte mit einer solchen Bescheinigung etwas anfangen, da im Entgeltfortzahlungsgesetz (EntgFG) und Sozialgesetzbuch V (SGB V) klar geregelt ist, dass ein arbeitsunfähiger Arbeitnehmer eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorlegen muss, und auch bei längerer AU das Krankengeld nur nach ärztlichem Attest ausgezahlt wird. Desweiteren dürfen die für die Auszahlung des Krankengeldes notwendigen "Auszahlungsscheine" nur von Vertragsärzten (Kassenärzten) unterschrieben werden.
(SGB V §§ 46 (2), 48 (1); EntgFG § 3(1))



Alles Gute

Dr. A. Teubner und weitere Experten für Homöopathie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Vielen Dank XXXXX XXXXX Teubner,
mir ging es allerdings um Beihilfestellen bzw. Privatkrankenkassen.
Von diesen wird ja auch ganz normal abgrechnet. Es gibt sogar eine spez. Nr.
für die Abrechnung der Krankschreibung : Ziffer11,1 der Heilpraktiker GebüH ( Fassung
von 1985 ). Es ist mir schon klar, dass übliche Krankenkassen die Krankschreibung nicht akzeptieren, aber mit diesen kann auch nicht abgerechnet werden.
Veilleicht habe ich mich bei meiner ersten Frage missverständlich ausgedrückt.
KönntenSie den Sachverhalt noch einmal prüfen.
MfG G. Ammelburger
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 7 Jahren.
Gerne,

in der Tat war Ihre Abrechnungsfrage so nicht erkennbar.
Da in denLeistungsbeschreibungen der Beihilfe und vieler privater Kassen die Leistungen von HP übernommen werden, muss nach menschlichem Ermessen natürlich auch die Leistung einer Krankschreibung, für die eine Gebührenziffer besteht, bezahlt werden.
Alles Gute