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sofia-despoina parla
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Kategorie: HNO
Zufriedene Kunden: 543
Erfahrung:  Fachaerztin HNO, plastische Gesichtschirurgie at fachklinik hornheide
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Guten Tag, vor 3 Wochen wurde in meinem linken Ohr eine

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag, vor 3 Wochen wurde in meinem linken Ohr eine Gehörgangsentzündung mit Amoxiclav behandelt. Das Ohr war stark entzündet, das Kiefergelenk blockiert und Fieber bis 38,8°C. Nach etwa 6 Tagen schmerzfrei, fieberfrei und Kiefergelenk wieder vollständig beweglich. Seitdem allerdings noch immer bestehene Ohrgeräusche. Sowohl ein Tief- als auch ein Hochton und Hörminderung der tieferen Frequenzen und ein Gefühl als sei etwas hinterm Trommelfell innerhalb des Ohrs. Bei gestrigem HNO Arztbesuch Verdacht auf endolymphatischer Hydrops und Hörsturz aufgrund der vorangegangenen Entzündung. Im Test Wahrnehmung der tiefen Töne reduziert bis zu 45DB. Bei Behandlungsbeginn mit Prednisolon (150mg) am ersten Abend (gestern) deutliche Besserung nach subjektiver Wahrnehmung. Allerdings seit den frühen Morgenstunden heute wieder deutliche Verschlechterung. Auch an den Tagen zuvor meist morgens deutlich schlechter als abends. Dieser Effekt allerdings deutlich verstärkt nach erster Einnahme von Prednisolon. Meine Fragen: Ist es möglich, dass bei Hörsturz diese deutlichen Schwankungen in Abhängigkeit von Tageszeit und Aktivität auftreten ? Kann eine Aussage zur Wahrscheinlichkeit der Regeneration getroffen werden ? Steht dieser mögliche endolymphatische Hydrops in Zusammenhang mit dem möglichen Hörsturz ? Vielen Dank ***** ***** Grüße

Sehr geehrter Patient, wir wissen nicht wie Ihr Hörvermögen vor der Entzündung war. Ein indolymphatischer Hydrops ist irrelevant zu der Entzündung, nach einer Mittelohrentzündung die sich toxisch auf das inneohr ausgewirkt hat kann es auch zu einem Hörsturz kommen. Die Wahrscheinlichkeit der Restitution eines Hörsturzes steigt wenn man mit der Therapie innerhalb von 24-48 Stunden nach Eintritt dessen beginnt. Dass Sie während der Cortisoneinnahme Schwankungen des Hörvermögens zeigen betrachte ich als ein positives Zeichen. Nehmen Sie auch ausser Kortison Betahistin ein? Das endgültige Resultat der Therapie werden wir nach Beendigung dieser sehen.

sofia-despoina parla und weitere Experten für HNO sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Vielen Dank für Ihre Antwort. Betahistin musste von der Apotheke bestellt werden und ich kann es nachher abholen. Das soll/kann ich dann zusätzlich zur bestehenden Prednisolonbehandlung einnehmen, richtig ? Sie schreiben, dass der Hörsturz von einer Mittelohrentzündung ausgelöst werden könnte. Bei mir wurde eine Gehörgangsentzündung diagnostiziert. Beinhaltet dies das Mittelohr ? Das Ohr schmerzte sehr bei Druck- und Zugberührung.

Nein, eine Gehörgangsentzündung kann dies nicht auslösen ( dies beinhaltet das äussere Ohr) - Betahistin wird in Kombination mit Prednisolon verabreicht und hilft insbesondere bei Tieftonhörstürzen. Ich möchte davon ausgehen dass Sie keinen toxischen Inneohrschaden erleiden sondern nur eine Tieftonhörsturz als Folge eines indolymphatischen Hydrops. Bei indolymphatischem Hydrops sollte man auch ein bisschen auf die Ernährung achten es handelt sich um eine Störung des Gleichgewichts der Elektrolyten im Innenohr. Ich glaube sobald Sie auch mit Betahistin anfangen werden Sie nach ein paar Tagen eine deutliche Besserung verspüren. Ich wünsche Ihnen gute Besserung!

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Vielen herzlichen Dank für Ihre Antwort und einen schönen Abend.