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Alexander Franz
Alexander Franz,
Kategorie: HNO
Zufriedene Kunden: 337
Erfahrung:  Inhaber at HNO-Praxis Franz
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Alexander Franz ist jetzt online.

Entzündeter gaumen. habe das gefühl, seit 2 wochen extrem.

Kundenfrage

entzündeter gaumen. habe das gefühl, seit 2 wochen extrem. nach konsum von kaffee, 1 glas weisswein. seit 2 wochen habe ich auch gelenkschmerzen (hand, finger). blutbild alles ok, keine rheumawerte.
Fachassistent(in): Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Fragesteller(in): weiblich, 54 jahre, keine medikamente, 180 cm und 63 kilo
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Fragesteller(in): nein
Gepostet: vor 26 Tagen.
Kategorie: HNO
Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
wie lange wird es ca. dauern, bis ich antwort erhalte? herzlichen dank
Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Nachricht von JustAnswer auf Kundenwunsch) Sehr geehrter Experte, Ihr Kunde möchte ein Angebot von Ihnen über den zusätzlichen Service: Telefon-Anruf.
Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Bitte teilen Sie ihm mit, ob Sie noch weitere Informationen benötigen oder senden Sie ihm ein Angebot, damit Ihr Kunde weiter betreut werden kann.
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 26 Tagen.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
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Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Experte:  Dr. med. Moser hat geantwortet vor 23 Tagen.
Hallo, dies könnte Ihnen weiterhelfen:Entzündungen der Mundschleimhaut können harmlose kleine Inflammationen sein, die schnell wieder abheilen. Spätestens jedoch, wenn sich Geschwüre bilden oder die Compliance leidet, sind pharmazeutische Maßnahmen angesagt. Es gilt, Schmerzen zu lindern, Bakterien, Viren und Pilze abzuwehren und den Heilungsprozess zu fördern.
Orale Mukositis oder auch Stomatitis nennt man die Schleimhautentzündung im Mund, Gingivitis die Entzündung des Zahnfleisches. Sind nur kleine Stellen betroffen, die sich als rundliche Erosionen mit weißlichen Fibrinbelägen präsentieren und von einem entzündlichen Randsaum umgeben sind, sprechen die Mediziner von Aphthen. Aber auch die gesamte Mundhöhle, die vollständig mit Schleimhaut ausgekleidet ist, kann bei einer Stomatitis entzündet sein.
Schmerzen beim Essen und übler Mundgeruch sind die häufigsten Symptome, weshalb Patienten mit Mundproblemen den Arzt aufsuchen. Meist ist die Schleimhaut gerötet und geschwollen, manchmal auch schmierig-eitrig belegt. Bei infizierten Verletzungen weisen weiche weiße Flecken auf Candida albicans, schmerzhafte Krusten durch Bläschen oder Geschwürbildung auf Herpes simplex, bräunlich-gelbe Risse auf grampositive und cremig-weiße, erhabene feuchte Geschwüre auf gramnegative Keime hin (1).
Fieber und gesteigerter Speichelfluss plagen die Patienten. Eine ausgeprägte orale Mukositis ist extrem schmerzhaft. Bei jeder Berührung, beim Zähneputzen oder Wegwischen der Beläge können die betroffenen Stellen bluten. Brennend und schmerzhaft werden heiße, saure oder scharfe Speisen empfunden. Auch das Geschmacksempfinden verändert sich und geht teilweise verloren. Appetitlosigkeit ist die Folge. Im schlimmsten Fall machen Geschwüre Essen und Trinken unmöglich. Der Gewichtsverlust kann so stark werden, dass eine enterale oder parenterale Ernährung notwendig wird (2).
Zarte Wandverkleidung
Die Mundschleimhaut ist ein leicht verletzbares Organ, denn nur an den mechanisch stark beanspruchten Stellen ist das Weichgewebe verhornt. Die hohe Proliferationsrate und der rasche Gewebe-Turnover von sieben bis zwölf Tagen machen die Zellen besonders empfindlich für Nebenwirkungen von Zytostatika- und Radiotherapie (3). Über 1011 Mikroorganismen, darunter über 500 Bakterienspezies leben im menschlichen Mund. Zu den normalen Bewohnern gehören auch pathogene Keime wie die Bakterien Actinobacillus actinomycetemcomitans und Porphyromonas gingivalis oder der Hefepilz Candida albicans (4). Dagegen sind Viren kaum nachweisbar (5).
Bei jedem Schluck und jedem Bissen kommt die Schleimhaut mit Fremdsubstanzen in Berührung. Sie besteht daher nicht nur aus dem nur 0,6 mm dicken, mehrschichtigen Plattenepithel, sondern auch aus einem darunter liegenden lockeren Bindegewebe (Lamina propria), das mit Abwehrzellen, Blutgefäßen und Nervenbahnen durchsetzt ist.
Zum Wegspülen von Fremdsubstanzen und Keimen produzieren die Speicheldrüsen in der anschließenden Submucosa außerdem bis zu eineinhalb Liter Flüssigkeit pro Tag. Wasser ist mit über 99 Prozent Hauptbestandteil des Speichels. Darin enthaltene lösliche organische und anorganische Stoffe sorgen für einen neutralen pH-Wert um 6,75 und ein für pathogene Keime feindliches Mundmilieu (6, 12).
Viele Faktoren bahnen den Weg
Oft lässt die natürliche Speichelbildung im Alter nach, was eine Stomatitis ebenso begünstigt wie ein geschwächter Allgemeinzustand. Weitere Risikofaktoren sind Vitaminmangel, Diabetes, Durchblutungsstörungen, Hormonschwankungen, Rauchen und erhöhter Alkoholkonsum. Meist sind mehrere Faktoren an der Entstehung einer Stomatitis beteiligt. Insbesondere wenn das biologische Gleichgewicht durch Immunschwäche, Systemerkrankungen oder äußere Noxen gestört ist, können schwere orale Läsionen entstehen (7). So treten etwa bei Kindern nach Infektionen mit Grippe, Masern oder Scharlach manchmal ausgedehnte Wundareale im Mund auf.
Mangelnde Mundhygiene, fehlerhafte Zahnstellung und schlecht sitzende künstliche Gebisse gehören zu den häufigsten lokalen Ursachen dieser unangenehmen Krankheit. Bakterien und Pilze erhalten hierdurch eine perfekte Einladung zum Siedeln. An den Siedlungsgebieten, Druckstellen und Reibungspunkten entzünden sich Zahnfleisch und Mundschleimhaut. Außerdem werden vielfach Verletzungen beobachtet, die durch zu heiße Speisen, unbeabsichtigtes Beißen in die Wange oder scharfkantige Nahrungsmittel entstehen (8).Wichtig: Wenn Sie merken, dass die Entzündung nicht besser oder sogar immer schlimmer wird, sollten Sie unbedingt zum Arzt gehen. Auch wenn Sie zusätzlich Fieber hast, sich schlapp und müde fühlen oder von Gliederschmerzen geplagt werden, empfiehlt sich ein Besuch beim Arzt. Sollten Sie eine bakterielle Infektion haben, muss diese mit Antibiotika behandelt werden.
Experte:  Dr. med. Moser hat geantwortet vor 21 Tagen.
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