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Alexander Franz
Alexander Franz,
Kategorie: HNO
Zufriedene Kunden: 1133
Erfahrung:  Inhaber at HNO-Praxis Franz
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Nach einem Hörsturz vor 6 Wochen leide ich nach wie vor

Diese Antwort wurde bewertet:

Nach einem Hörsturz vor 6 Wochen leide ich nach wie vor unter Tinnitus (hohes Piepgeräusch) und Geräuschüberempfindlichkeit. Wie verhalte ich mich richtig? Gehör schonen oder behutsam belasten?
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: 54, männlich, derzeit noch Trebonin (zu Beginn 14-tägige Cortison-Gäbe).
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Customer: Hörtest wurde insgesamt drei Mal gemacht. Bei letzter Kontrolle vor zehn Tagen quasi vollständige Erholung der niedrigen und mittleren Frequenzen, nach wie vor Hörminderung bei hohen Frequenzen.

Guten Tag,

ich bin Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und möchte Ihnen gerne weiterhelfen.

Sie sollten Ihre Ohren nach einem Hörsturz / Tinnitus nicht stark belasten. Also keine laute Musik, keine Kopfhörer, am besten auch kein Telefon. Normale Geräusche sind erlaubt, sogar willkommen. Absolute Stille ist bei der weiteren Heilung auch nicht sinnvoll.

Hilft Ihnen das weiter?

Liebe Grüße,

A. Franz, FA für HNO

Guten Abend,

haben Sie bereits die Möglichkeit gehabt, meine Antwort zu lesen?

Liebe Grüße.

Guten Morgen,

ich bitte Sie noch um eine Bewertung.

Liebe Grüße

Alexander Franz und weitere Experten für HNO sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Guten Tag,
danke, ***** ***** hilft mir. - Insgesamt ist der Hörsturz vor allem auch psychisch sehr belastend für mich - die Frage, inwieweit nach Wochen noch auf weitere Besserung gehofft werden kann, insbesondere in Bezug auf das Ohrgeräusch.
Beste Grüße
Friedhelm Tromm

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Nach 6 Wochen darf noch auf (Spontan-)Besserung gehofft werden. Allerdings muss man sagen, dass je länger die Beschwerden anhalten, je geringer die Wharscheinlichkeit auf Besserung. Ggf. kann man für das entsprechende Ohr noch eine Cortisongabe direkt in das Ohr geben (eine intratympanale Cortisoninjektion).

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Danke für die Antwort.
Eine intratympanale Cortisoninjektion hielt der behandelnde Arzt für nicht (mehr) angezeigt, dies hätte man nur ins Auge gefasst, wenn die systemische Cortison-Gabe erfolglos geblieben wäre, man solle jetzt lieber auf weitere Spontanbesserung setzen.
Die Beschwerden sind u. a. sehr tageszeitabhängig, im Moment (morgens) durchaus erträglich, werden im Laufe des Tages leider in der Regel wesentlich störender.
Ich habe mir für übermorgen nun einen Termin bei einem weiteren Arzt besorgt, um eine zweite Meinung zu hören und evtl. weitere Ratschläge zum Umgang mit der Situation zu bekommen (daran fehlt es bisher etwas, daher meine Fragen hier).Herzliche Grüße
Friedhelm Tromm

Eine Zweitmeinung halte ich für sinnvoll.

Man sollte grundsätzlich versuchen, die Geräusche zu ignorieren und ihnen nicht zu viel Beachtung zu geben. Auch abends zum Schlafengehen kann man mit leiser, beruhigender Musik die Geräusche übertönen.

Sollten die Beschwerden länger als drei Monate anhalten, gäbe es auch Therapjeformen eines chronischen Ohrgeräuschs.