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Alexander Franz
Alexander Franz,
Kategorie: HNO
Zufriedene Kunden: 145
Erfahrung:  Inhaber at HNO-Praxis Franz
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Alexander Franz ist jetzt online.

Meine Frau ist Thailänderin, lebt seit 3 Jahren in

Diese Antwort wurde bewertet:

Meine Frau ist Thailänderin, lebt seit 3 Jahren in Deutschland und hat jetzt seit Februar 2019 eine chronisch verstopfte Nase / Schnupfen.

Wir waren im März bei unserem Hausarzt der hat uns an einen HNO Arzt überwiesen.

Nachdem wir dann im Mai den Termin beim HNO Arzt hatten, meinte der es sei möglicherweise eine Allergie, wir müssten aber bis Oktober warten für den Allergie-Test. Da vorher "viel in der Luft ist" und der Allergie-Test dann nicht aussagekräftig ist.

Da meine Frau sehr unter dem chronischen Schnupfen leidet und wir nicht mehr so lange warten wollten hatten wir uns dann entschlossen einen anderen HNO-Arzt zu konsultieren.

Dort hatten wir dann im Juli einen Termin bekommen mit anschließender Überweisung an die Radiologie / CT.

Nach dem der CT-Termin stattgefunden hat, haben wir Anfang August nochmal angerufen wegen dem Termin für die Befund-Besprechung. Leider wurde uns mitgeteilt dass erst Ende Oktober ein Termin möglich ist.

Ich habe mir jetzt den CT-Befund-Bericht kopieren lassen.

In dem CT-Befund steht "Verdacht auf chronische Sinusitis"

1. Ostiomeatale Zugangsswege rechts weichteilverschattet und links beengt
2. Ausschluss sinusitischer Verschattungen der Nasennebenhöhlen
3. Relative Schleimheuthyperplasie der Nasengänge.
4. Concha bullosa medialis beidseits.

Können Sie mir sagen was das bedeutet?

Das sind die wichtigsten Punkte... Es steht noch mehr drin, ich kann Ihnen den ausführlichen Bericht gerne per E-Mail schicken!

Wenn meine Frau Aspirin Komplex nimmt dann nehmen die Beschwerden ab. Auch abschwellendes Nasenspray hilft. Allergie-Tabletten hatten wir verschrieben bekommen aber die haben gar nix gebracht außer dass sie davon müde wurde.

Was können wir noch tun damit es ihr wieder besser geht?
Es ist für uns sehr ärgerlich dass wir bis Ende Oktober warten sollen, bis uns jemand den CT-Befund erklärt und uns sagt was wir tun sollen.

Schon mal vorab vielen Dank für Ihre Auskunft/Hilfe.

Mit freundlichen Grüßen,
*****

Lieber Ratsuchende,

ich bin Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und möchte Sie gerne bei der Beschwerde Ihrer Frau unterstützen.

Zunächst einmal ist es recht ärgerlich, so lange auf einen Termin warten zu müssen. Hier kann Abhilfe geschaffen werden. Sie haben Ansprcuh auf einen Termin binnen 2 Wochen! Allerdings nicht bei Ihren Wunscharzt. Bei Bedarf berate ich Sie hier gerne weiter.

Zu dem Fall: eine Allergie ist möglich, gar wahrscheinlich. Mögliche Therapieansätze siehe unten.

Zu dem CT-Befund:

1. Der Zugangsweg der Kieferhöhle und der Siebbeinzellen (das sind beides Nasennebenhöhlen) sind durch Schleimhautschwellungen blockiert, rechts mehr als links.

2. Die Nasennebenhöhlen sind frei von Schleimhautschwellungen, also alles in Ordnung.

3. die Beschreibung ist undeutig. Ich vermute, hier sind die unteren Nasenmuscheln (Schwellkörper) gemeint, die verdickt und deren Schleimhaut geschwollen ist.

4. die mittleren Nasenmuscheln sind beidseits mit Luft gefüllt und daher verdickt.

Das CT zeigt somit eine leichte chronische Nasennebenhöhlenentzündung und eine blockierte Nase durch verdickte Schleimhaut.

Therapeutisch kann folgendermaßen agiert werden: sie gehen in die Apotheke und kaufen sich rezeptfrei MometAllerg (ein cortisonhaltiges Nasenspray). Das wird 2x täglich eingenommen. Die Wirkung spürt man nicht sofort, auch nicht nach einer Woche, sonder vermutlich erst nach 2-3 Wochen (gegen Ende der Flasche). Sollte die Nase eher trocken sein, würde ich parallel ein schleimhautpflegendes Produkt wie Bepanthen Nasensalbe empfehlen, welche 1-2x täglich in die Nase eingebracht werden kann.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen bei der Lösung des Problems weiterhelfen.

Wenn Sie noch Fragen zu diesem Thema haben, dürfen Sie diese hier gerne ohne weitere Kosten stellen. Sollte Ihre Frage bereits zufriedenstellend beantwortet worden sein, bitte ich Sie höflichst um eine positive Bewertung (3-5 Sterne ganz oben rechts auf dieser Seite anklicken), denn nur mit einer positiven Bewertung bekomme ich das Honorar für meine Arbeit. Auch nach Bewertung können Sie noch Rückfragen oder Verständnisfragen stellen.

Liebe Grüße,

A. Franz, FA für HNO

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Vielen Dank für Ihre Auskunft. Ich habe den Befund jetzt als PDF angehängt, da ich vorher keine Möglichkeit hatte das zu tun. Ich bitte Sie nochmal einen Blick drauf zu werfen. Vielleicht steht ja noch etwas drin was uns weiterhilft. Cortisonhaltiges Nasenspray hatten wir bereits verschrieben bekommen, sie hat es allerdings nur ein paar Tage genommen, und dann sein gelassen, da es nichts gebracht hat. Wir wussten allerdings nicht dass das erst nach 2-3 Wochen wirkt... Also werden wir das wohl nochmal versuchen! Was bei meiner Frau sehr gut hilft ist Aspirin Complex. (ich vermute weil das entzündungshemmend ist) Sie nimmt es allerdings nur gelegentlich wenn die Beschwerden überhand nehmen, da ich ihr gesagt habe, das darf man nicht die ganze Zeit nehmen... Gibt es Risiken / Bedenken wenn man Aspirin Complex zu oft nimmt? Ich habe im Internet recherchiert nach "chronischer Sinsusitis" ... Hier hab ich gelesen dass das auch aufgrund anatomischer Besonderheiten auftreten kann und dann eine Operation nötig ist... Meine Frau hat (wie alle Thailänderinnen) eine sehr kleine Nase ... kann das eventl. der Grund sein warum die Entzündung nicht mehr weggeht? Kann es sein dass eine Antiobiotika Behandlung nötig ist? An eine Allergie glaub ich nicht so richtig da bei ihr die Symptome seit Februar das ganze Jahr auftreten, unabhängig davon ob viel Pollen in der Luft sind oder nicht und es auch egal ist ob es geregnet hat oder nicht, ob sie sich drinnen oder draußen aufhält... Wir werden aber trotzdem im Oktober den Allergietest machen.

Vielen Dank für den Befund. Dieser gibt keine neuen Erkenntnisse.

Eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung (chronische Sinusitis) hat zunächst einmal nicht mit einer bakteriellen Infektion zu tun, sodass ein Antibiotikum hier keine nachhaltige Besserung versprechen würde. Es handelt sich um verdickte Schleimhaut in der Nase / den Nasennebenhöhlen, die häufig aufgrund von Allergien auftreten. Diese müssen nicht jahreszeitabhängig sein, wie zum Beispiel bei der Milben- / Hausstauballergie. Wenn die Nase innerlich eng ist, können diese Schleimhautschwellungen zu Nasenatmungsbeschwerden und weiteren Problemen führen.

Die Therapie der ersten Wahl wäre ein cortisonhaltiges Nasenspray. Eine operative Versorgung ist bei Versagen der medikamentösen Therapie in Erwägung zu ziehen.

Aspirin complex hat einen Wirkstoff, der die Schleimhäute zur Abschwellung bringt. Grundsätzlich ist jede medikamentöse Einnahme auf ein Minimum zu reduzieren. Optimalerweise löst das cortisconhaltige Nasenspray den Gebrauch von Aspirin complex ab.

Alexander Franz und weitere Experten für HNO sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Ok. Vielen Dank!

Bitte sehr. Sie dürfen mich gerne bei weiteren Erkenntnissen anschreiben bzw. informieren.

Alles Gute.