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Alexander Franz
Alexander Franz,
Kategorie: HNO
Zufriedene Kunden: 72
Erfahrung:  Inhaber at HNO-Praxis Franz
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Alexander Franz ist jetzt online.

Wir sind momentan in den USA. Mein Mann hatte vor ca. 6

Diese Antwort wurde bewertet:

wir sind momentan in den USA im Urlaub. Mein Mann hatte vor ca. 6 Wochen eine Nasennebenhöhlen - OP bei der festsitzender Schleim ausgesaugt wurde.
Nun sind wir im Urlaub und er hatte mitten in der Nacht sehr starke Nasenbluten, sodass der Rettungswagen gerufen werden musste. Die Blutung stoppte nach ca. 10 min. von alleine, er kam dann in ein Krankenhaus hier wurde nur mit einer Lampe in die Nase geschaut und ihm wurde ein Spray: Oxymetazoline geben, dies sollte er bei erneutem bluten verwenden.
Nach einer Nacht ohne Blutung begann es wieder direkt nach dem Frühstück, das Blut floss richtig aus der Nase er hat über 500ml Blut verloren wurde wieder mit dem Krankenwagen geholt und erneut ins Krankenhaus gebracht.
Dort hat er fast das Bewusstsein verloren - Blutkonserve erhalten da auch der Blutdruck auf 50/30 sank- also es war richtig richtig knapp.
Danach ging es ihm besser, er war nun 2 Nächte im Krankenhaus und es hat nicht mehr geblutet.
Es kam ein HNO-Arzt, dieser hatte nur wieder kurz mit der Lampe in die Nase geschaut und festgestellt es handelt sich um eine Infektion ( evtl. vom Flugzeug).
Wir haben nun Antibiotika erhalten: Amoxicillin
Er wurde nun entlassen, wir sind aber super angespannt, da überhaupt nichts vorgenommen wurde woher die Blutung kommt (kein CT o.ä.)
Nun sitzen wir in den USA wissen nicht ob er in 2 Wochen zurückfliegen kann und ob die Blutung wieder kommt... Auch im Internet finden wir rein gar nichts, dass eine so extrem starke Blutung vorkommt bei einer Infektion.
Der HNO aus Deutschland hat uns telefonisch nur gesagt, es könnte etwas nachbluten...
Sollten wir nochmals zu anderen Ärzten fahren hier und auf CT bestehen?
Wie sollen wir vorgehen, nicht, dass etwas schlimmeres passiert und er große Schäden davon tragen könnte...
Oder kann man wirklich eine Infektion und eine so starke Blutung mit einem kurzen Blick in die Nase feststellen?

Tut mir sehr Leid für die vielen Fragen und den langen Text, nur wir haben niemanden, den wir fragen können.
Vielen Dank
Freundliche Grüsse
*****

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Achso, ich hatte vergessen zu schreiben, dass wir nun täglich mind. 2x eine Nasenspülung durchführen sollen.

Liebe Ratsuchende,

ich bin Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und möchte Ihnen gerne bei Ihrer Beschwerde weiterhelfen.

Ich danke ***** *****ür den ausführlichen Text, hätte aber noch gern gewusst, ob Ihr Mann blutverdünnende Medikamente nimmt / nehmen muss (ASS, Clipidogrel, Plavix etc.).

Für mich ist das Vorgehen der Kollegen in den USA nicht nachvollziehbar. Es ist eher unrealistisch, dass eine Infektion solch starke Blutungen verursacht, die eine Transfusion erforderlich macht. Wussten die Ärzte, dass Ihr Mann an den Nasennebenhöhlen operiert wurde? Für mich klingt es doch sehr stark nach einer Ruptur einer Arterie als Folge der OP (Arteria sphenopalatina oder Arteria maxillaris).

Ich könnte in diesem Zustand nicht beruhigt zurückfliegen. Es kann alles gut gehen, aber genauso gut mitten im Flugzeug (gerade bei Druckänderung in der Flugkabine) wiederkommen. Und dann?

Mein Rat: darauf bestehen, dass eine CT der Nasennebenhöhlen durchgeführt wird, ggf. eine OP (Exploration der Nasennebenhöhlen mit Clipping der Arterie). Alternativ kann man eine Tamponade legen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen bei der Lösung Ihres Problems weiterhelfen und stehe Ihnen für weitere Rückfragen gerne zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung würde ich mich freuen.

Liebe Grüße,

A. Franz, FA für HNO

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Guten Tag Herr Dr. Franz, vielen Dank für Ihre Antwort, er nimmt keine Blutverdünnenden Medikamente und auch die Ärzte hier wissen über die OP in D Bescheid. Deshalb sind wir auch so sehr verwundert, weshalb da nicht intensiver danach geschaut wird.
Wir suchen nun einen Arzt bei dem man eine CT machen kann.
Falls es tatsächlich eine Ruptur sein sollte, müsste da dann nicht dauerhaft Blut austreten? Die letzte Blutung ist nun 3 Tage her, kann dies auch von alleine verwachsen? Der Rückflug ist am 19.08. bei Bedarf wird er auch länger hier in Florida bleiben.
Dürfen wir Ihnen auch Bilder des CT's senden, sobald diese vorliegen?
Wir fühlen uns nicht wirklich gut aufgehoben hier...
Herzlichen Dank

Hallo und vielen Dank für die Rückmeldung.

Die Tatsache, dass Ihr Mann keine Blutverdünner nimmt, ist schon mal gut.

Nein, eine Ruptur kann sich genau so äußern, wie Sie es beschrieben haben, es muss nicht konstant bluten. Alleine die Tatsache für eine solch starke Blutung, dass der Kreislauf einbricht und Bluttransfusionen gegeben werden müssen, spricht dafür.

In einem CT würde man nicht direkt die Ruptur sehen, aber womöglich eine knöcherne Verletzung (durch die OP), die die Ruptur bedingt. Zumindest benötigte man zur Durchführung der o.g. Operation eine Bildgebung zur Orientierung.

Bitte sehen Sie meine Dienste nicht nur als Beratung. Ich kann Ihnen zur Not auch helfen zur Informationsbeschaffung, zum Beispiel mit dem Operateur Kontakt aufnehmen und beispielsweise OP-Berichte per Email oder Fax zukommen lassen, falls diese benötigt würden.

Liebe Grüße.

Gibt es schon was Neues??

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Hallo Herr Dr. Franz, sitzen gerade im Krankenhaus um den Bericht zu erhalten. Die Reiseversicherung benötigt diesen. Die dauert hier wohl 5-10 Tage unglaublich!
Nach dem Krankenhaus fahren wir zu einem spezialisten der FESS Sinus Surgerys durchführt.
Wir hoffen er kann uns sagen was los ist. Geblutet hat es bisher nicht mehr. Ich habe die Hoffnung es schliesst sich (was auch immer)
Melde mich sobald ich mehr weiss.Herzlichen Dank

Ok, ihr werdet versorgt - richtige Entscheidung!

Darf ich noch höflichst um eine Bewertung bitten?

Ich hoffe, ich konnte Ihnen bei der Lösung Ihres Problems weiterhelfen.

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Liebe Grüße,

A. Franz, FA für HNO

Alexander Franz und weitere Experten für HNO sind bereit, Ihnen zu helfen.