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Alexander Franz
Alexander Franz,
Kategorie: HNO
Zufriedene Kunden: 64
Erfahrung:  Inhaber at HNO-Praxis Franz
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Alexander Franz ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Doktor Franz Ich habe eine Frage wegen

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter Herr Doktor FranzIch habe eine Frage wegen meiner Frau.
Sie hat eine Pinaliszyste von 9 mm.
Sie hat seit einem halben Jahr eigenartige Beschwerden.Sie hat ständigen Schwindel und seit Jahren Tinitus. Auch sagt sie ihren Ohren gehen öfters am Tage zu, dann hört Sie fast nix mehr nur sie hört sich selbst laut Atmen und laut reden, das aber leider Stundenlang. Immer wenn Sie dies hat kann sie sich kaum Konzentrieren, und wird erschöpft.
Der Besuch beim Ohrenarzt war leider ein Reinfall.Nach ca 1 Minute sagte er meiner Frau das kommt von der HWS und auf Wiedersehen. HWS hat sie zwar einen Bandscheibenvorfall, aber seit 20 Jahren der immer gleich bleibt.Was könnte es noch für eine Erklärung für diese Symptome geben, und könnten diese Gefährlich sein?Vielen Dank

Lieber Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Frage. Was Sie beschreiben ist sehr schade. Sowohl, dass Ihre Frau so sehr unter den Beschwerden leidet, als auch, dass der HNO-Arzt sich dieser Sache so wenig angenommen hat.

Es stimmt zwar, dass die Beschwerden Ihrer Frau von der Halswirbelsäule stammen können, aber die Symptome sind trotzdem weiter abklärungsbedürftig.

Die Ursachen können vielfältig sein, sodass ich folgende Diagnostik vorgenommen hätte:

- Hörtest (dauert in der Praxis 5-10 Minuten)

- Belüftungstest des Mittelohres (dauert zwei Minuten)

- Gleichgewichtsprüfung (etwas aufwändiger, etwa 20 Minuten)

- da man leider Prozesse im Kopf nicht ausschließen kann, würde ich je nach Ergebnis oben beschriebener Untersuchung ein MRT des Kopfes durchführen lassen. (In ihrem Fall sicherlich geschehen, sonst hätten Sie keine Kenntnis über die 9mm große Zyste).

Was sagt ein Neurochirurg über den Befund? Wann war das letzte MRT?

Therapeutisch würde ich ohne Kenntnis oben genannter Fragen eine Cortisonstoßtherapie probieren. Welche Medikamente nimmt Ihre Frau? Hat Sie Diabetes?

Sie sehen, die Sache ist komplex, weshalb ein Arzt sich mehr als eine Minute nehmen sollte.

Lassen Sie uns gerne in Kontakt bleiben, damit ein Lösungsansatz gefunden werden kann!

Ich hoffe, ich konnte Ihnen fürs erste einen Überblick geben.

Liebe Grüße,

A. Franz, FA für HNO

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Vielen Dank ***** ***** super Kompetent und sehr freundlich, es ist schön ihnen Vertrauen zu dürfen.Ich hätte noch wenige Nachfragen: Schlagen Sie eine Votstellung bei einen Neurochirurgen vor?
Bei einem Autoimuntest wahren der ANA Titer positiv, und sie hat eine Autoimunerkrankung, allerdings wurde nicht gesagt welche und das sie nicht krankhaft währe, ist dies glaubhaft?Könnte die Pinaliszyste im Zusammenhang stehen, auch das sie vor ca 10 Jahren noch nicht da war, und anscheinend innerhalb der 10 Jahre gewachsen ist?
Sollte Sie nochmals zu einen Ohrenarzt gehen?Sie nimmt keine Tabletten, und hat auch kein Diabetes, aber im EEG wurden anormale Veränderungen der Hinströme gefunden und andauernde Bewegugsartefakte...Vielen Dank

Hallo und danke für die weiterführenden Informationen.

Die Probleme, die Ihre Frau hat, scheinen sie im alltäglichen Leben einzuschränken, sodass ich schon dazu tendieren würde, alles auf den Prüfstand zu stellen.

Ich würde den Neurochirurgen nochmal befragen und seine Stellungnahme erbitten.

Eine Autoimmunerkrankung ist immer krankhaft, hier muss ein Kommunikationsproblem vorgelegen haben. Das Gute: Beschwerden, die mit einer Autoimmunerkrankung zusammenhängen, bessern sich in der Regel durch die Gabe von Cortison.

Auch ein HNO-Arzt sollte „seine Diagnostik“ machen. Bei einer Terminvereinbarung würde ich auch die Notwendigkeit oben genannter Untersuchungen erwähnen, dann räumt man Ihnen von Anfang mehr Zeit beim Arzt ein.

Ich freue mich, dass Sie mit meiner Beratung zufrieden sind und wünsche auch Ihrer Frau alles Gute.

Alexander Franz und weitere Experten für HNO sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Vielen lieben Dank Herr Doktor sie haben uns sehr geholfen, ich werde mich mit weiteren Fragen gerne an Sie wenden einen wunderschönen Abend wünschen wir Ihnen :-)