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Dr.Schürmann
Dr.Schürmann, Dr.med.
Kategorie: HNO
Zufriedene Kunden: 5442
Erfahrung:  Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin, 22 Jahre Tätigkeit in eigener Praxis mit besonderer Erfahrung auf dem HNO-Gebiet. Stetige Fortbildung um eine kompetente Beratung sicherzustellen.
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Dr.Schürmann ist jetzt online.

Meine Tochter geht in den Kindergarten und so schob ich

Diese Antwort wurde bewertet:

meine Tochter geht in den Kindergarten und so schob ich darauf viele Erkältungsereignisse der letzten Monate, beginnend ab September 2018, als mein Hausarzt eine spastische Bronchitis bei mir diagnostizierte, die, wie er sagte, kindertypisch wäre. Diese Erkältung besserte sich, der Arzt verschrieb mir ein Spray im blauen zerstäuber.

Als ich mich nach einiger Zeit wieder einer Erkältung zuzog, gibg diese mit den üblichen Ersterscheinungen einher, aber auch sie ging wieder weg. Kurz darauf brachte meine Tochter eine Erkrankung mit, die von kurzer Dauer war, aber mit Durchfall und starkem Erbrechen einher ging.

Es entwickelte sich dann im Zusammenhang mit einer weiteren kleinen Erkältung zunächst ein Reizhusten, der später eine Heiserkeit (tiefe, rauhe Stimme) folgte, was sich kurz leicht besserte, später dann aber mit einer weiteren Erkältung zu bis heute andauernden Stimmproblemen führte, mal besser, mal schlechter, und auch der Husten blieb.

Vor ca. 6 Wochen suchte ich einen HNO-Arzt auf, der mir sagte, dass der Kehlkopf leicht gereizt sei, dort aber nichts Schlimmers zu erkennen sei. Ferner überwies mich mein Hausarzt am 27.12. zum Radiologen für eine Röntgen-Thorax aufnahme, die jedoch ebenfalls ohne Befund war. Zurück beim Hausarzt, sagte mir dieser, er denke an eine Reizung der Bronchien und verschrieb mir Ventolair.

Da ich mich derzeit in einer Übung bei der Bundeswehr befinde, wurde der Truppenarzt auf meinen Husten und meine angeschlagene Stimme aufmerksam, und ich sagte, dass ich glaube, einen leichten Schleimfluss im Rache zu bemerken. Ich habe kein Fieber, morgens mäßigen Husten und über den Tag gelegentlichen Husten, aber wenig und nicht stark. Es scheint mir, bei diesem Husten ist etwas Schleim im Spiel. Der sich darin befindliche Auswurf ist manchmal leicht grün. Gelegentlich enthält er rötliche, fadenartige Spuren. Meine Nase ist frei, wobei ich sagen muss, dass sie bspw. dann, wenn ich morgens dusche, relativ viel klaren Schleim ausschnäufen lässt. Der Truppenarzt sagte mir, er vermute eine HNO-Sache und schien mir seiner Überlegung relativ sicher, da er eine Überweisung zum HNO für nicht zwingend erforderlich erachtete. Er verschrieb mir folgene Präparate:

ACC 600, 1-0-0
Sinupret extract, 1-1-1
Ambroxol, 1-1-1
Laryngomedin N, 1-1-1
nasic, Nasenspray, bei Bedarf
neo-angin, nach Belieben mehrmals täglich

Der Truppenarzt sagte mir, er hielte von Ventolair wenig. Er tippe auf eine chronische Sinusitis. Er sagte mir, ich bräuchte mir keine Sorgen machen und könne gelassen das Abklingen der Beschwerden abwarten, ich solle jedoch nicht sprechen. Leider muss ich sagen, dass ich mir trotzdem Sorgen mache und befürchte, dass sich seit meinem letzten Besuch beim HNO-Arzt (vor ca. 6 Wochen) am Kehlkopf etwas verschlechtert haben könnte. Ich befinde mich wegen dieser Sache unter zunehmender Spannung.

Das Gefühl ist derzeit, dass mir der Kehlkopf nach einiger Zeit des geschlossenen Mundes etwas trocken erscheint. Schluchbeschwerden habe ich nicht. Ein leichtes Husten, Räuspern bleibt, aber immer mit dem Gefühl, dass im Bereich des Kehlkopfes ein kleines Bißchen Schleim im Spiel sei.

Wie würden Sie auf diese Sache blicken, und wozu würden Sie mir raten?

Guten Abend.

Ich halte auch einen verschleppten Infekt der Nebenhöhlen und der Bronchien für wahrscheinlich und würde aufgrund des langwierigen Verlaufs für eine antibiotische Therapie z.B. mit Cefuroxim 2x250 mg tgl. plädieren. Ventolair kann grundsätzlich dabei helfen einen Reizzustand der Bronchien zu bessern , ist bei Heiserkeit aber eher kontraproduktiv.

Bitte verstehen Sie dies nicht als konkrete Therapieempfehlungen sondern eher als Anregungen für ein Gespräch mit Ihrem behandelnden Arzt.

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Guten Abend, und vielen Dank für die Antwort. Cerufoxim habe ich vor Weihnachten eine Woche genommen. Leider stellte sich keine Besserung ein, die Situation blieb unverändert. Im Sommer hatte ich, falls es bedeutsam sein könnte, gelegentlich ein Druckempfinden hinter der Nase, bis auf beide Ohren. Der HNO-Arzt sagte mir, es gebe im Bereich meiner Nase eine Verengung, die er im Zuge eines kleinen Eingriffs beheben wolle. Er sagte mir aber schon damals, dass ich die Stimme schonen sollte. Leider konnte ich mich aus beruflichen Gründen und auch wegen der Kinder nicht immer so gut daran halten. Mein zentrales Bauchbesorgnis ist, dass ich meinem Kehlkopf dadurch mittlerweile einen nachhaltigen, vielleicht sogar einen bösartigen Schaden zugefügt haben könnte. Aber das ist nur ein Gefühl. Halten Sie das für wahrscheinlich?

Danke für Ihre Rückmeldung

Aus meiner Sicht sollte die antibiotische Therapie über einen längeren Zeitraum z.B. mit Avalox wiederholt werden. Unter Umständen ist auch noch ein CT der Nebenhöhlen zur sicheren Beurteilung der Belüftungsverhältnisse erforderlich.

Für Kehlkopfkrebs spricht nichts.

Wenn Sie meine Antwort auf Ihre Frage gelesen, aber noch nicht bewertet haben, bitte ich Sie mir mitzuteilen, ob Sie weitere Informationen wünschen bzw. noch Unklarheiten bestehen. Prinzip von just answer ist, die Honorierung der Experten durch eine positive Bewertung (Anklicken von 3 bis 5 Sternen)auszulösen, wenn die Antwort zufriedenstellend war. Vielen Dank ***** *****ürmann

Dr.Schürmann und weitere Experten für HNO sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Vielen Dank!