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Harald Wuest
Harald Wuest, Dr.
Kategorie: Heizung und Lüftung
Zufriedene Kunden: 694
Erfahrung:  Leiter Entwicklungsabteilung
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Harald Wuest ist jetzt online.

Hallo, wir haben ein Altstadtgebäude mit Öl-Heizung, in der

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, wir haben ein Altstadtgebäude mit Öl-Heizung, in der sich unsere Praxis befindet.
Fachassistent(in): Was haben Sie bisher zur Problemlösung versucht?
Fragesteller(in): ...sorry...zu früh auf Enter gedrückt....Privat haben wir unser Haus komplett saniert und mit einer Wärmepumpe von Buderus versorgt. Wir sind sehr zufrieden. Wir möchten gerne von Öl und Gas loskommen. Ich habe vor kurzem gelesen, dass sowohl Buderus als auch Bosch einen neuen Typ Wärmepumpen entwickelt hat, die mit höheren Vorlauftemperaturen (sprich Heizkörpern) arbeiten können. Unser Haus wurde in den späten 80 ern renoviert. (Keine Fassadendämmung, 2 fach verglaste Fenster). Ist es sinnvoll auf die neue Generation Wärmepumpen umzustellen. Wie sind Ihre Erfahrungen? Ist dies nur sinnvoll im Rahmen einer Aussendämmung+3 fach verglaste Fenster....oder sollte man eine niedrigtemperatur Vorlauf Wärmepumpe installieren, dann ggf mit Decken-/Wandheizungen, da keine Fussbodenheizung vorhanden. Ich habe zudem gelesen, dass die Lärmentwicklung bei den neuesten Geräten deutlich gesunken ist. Der Energieberater hatte von Wärmepumpen im Altstadtbereich nicht gesprochen. Leider fallen wir unter den Denkmalschutz. Jedoch wäre eine kleine Innenterrasse vorhanden, wo man theroretisch das Aussengerät installieren könnte, vorrausgesetzt, die Geräte sind nicht allzulaut.
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Heimwerker mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Nein, ich wollte mich nur direkt an Sie wenden, da wie gesagt der Energieberater nichts von einer Wärmepumpe im Altstadtbereich erwähnt hat. Dies war für mich unbefriedigend. Da ich von der neuen Generation Wärmepumpen gelesen habe, wollte ich mich direkt bei Buderus erkundigen
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage ohne zusätzliche Kosten unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie weiterhin keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitag von 10:00-18:00 unter
Deutschland: 0800(###) ###-####
Österreich: 0800 802136
Schweiz: 0800 820064
in Verbindung zu setzen.
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Hallo,
Ihre Frage wurde an mich vermittelt.
Entscheidend ist die für das Gebäude benötigte maximale Heizwasser-Temperatur, sog. Vorlauftemperatur.
Sie können eine Wärmepumpe "simulieren" indem Sie an kalten Wintertagen die Vorlauftemperatur der Heizung auf ca. 50°C begrenzen bzw. die Soll-Raumtemperatur so weit an der Bedieneinheit reduzieren, dass die über die Außentemperatur eingeregelte Vorlauftemperatur morgens beim Aufheizen 50°C nicht überschreitet.
Werden die Räume dann noch schnell genug ausreichend warm ist eine normale Wärmepumpe möglich.
Es gibt -wie Sie bereits sagten- auch Hochtemperatur-Wärmepumpen, die jedoch teurer und weniger effizient sind. Zur Simulation einer solchen WP stellen Sie die Temperatur auf xa. 60°C (Achtung, nur an Tagen mit Außentemperaturen deutlich unter 0°C aussagefähig).
Zuheizen mit Strom macht wenig Sinn, da Heizen mit Strom an sich teuer und auch nicht umweltfreundlich ist.
Die WP ist das nur, das Sie aus 1 Teil Strom durch Umweltwärme 3 Teile Heizwärme macht (bei COP 3).
Entsprechend würde bei Ihrer Aufstellung auf der Innenterasse der umgebende Bereich stark abgekühlt und wenn Wärme/Luft nur begrenzt zuströmen kann wird die WP nicht effizient arbeiten und im Extremfall auf den Elektroheizstab zurückgreifen.
Ein weitere Aspekt ist die Größe der WP (Leistung in kW). Bei einem weniger gut gedämmten Gebäude benötigen Sie viel Wärme und damit eine große und teure WP.
Es macht daher immer Sinn zuerst die Isolierung und Fenster zu verbessern da Sie eine 3-Fach effekt bekommen:
1. Energiebedarf sinkt und was Sie an Heizenergie soaren hilft Geldbeutel und Umwelt
2. Wärmepumpe wird kleiner und kostet damit weniger. Dies ist ein wesentlicher Faktor, da Sie nach Lebensdauern von z.B. 10Jahren immer wieder in eine neue wP investieren müssen (>20Jahre wie Heizkessel halten WP in der Regel nicht)
3. Die nötige Vorlauftemperatur sinkt deutlich, so dass eine normale WP überhaupt möglich wird.
MfG,
DrWuest
Harald Wuest, Dr.
Zufriedene Kunden: 694
Erfahrung: Leiter Entwicklungsabteilung
Harald Wuest und weitere Experten für Heizung und Lüftung sind bereit, Ihnen zu helfen.