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A. Vent
A. Vent, Dr. Med.
Kategorie: Hautkrankheiten
Zufriedene Kunden: 5826
Erfahrung:  Ärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten, mit Erfahrung in Ästhetischer Dermatologie, Chirurgie, Notfallmedizin und Proktologie
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A. Vent ist jetzt online.

An Frau Vent Gerne frage ich Sie nochmals an, da mein

Diese Antwort wurde bewertet:

An Frau VentGerne frage ich Sie nochmals an, da mein Juckreiz seit 6 Wochen besteht. Ich habe Ihnen Fotos von den Stellen beigefügt, welche am häufigsten jucken. Die Haut fühlt sich fein an, da ich sie regelmässig mit der von Ihnen genannten Lotion eincreme.Ich sende Ihnen zudem meine Blutwerte.Was könnte ich noch unternehmen? Kann der Juckreiz auch psychische Ursachen haben, da ich bei der Arbeit immer leicht unter Strom stehe? (Müsste jetzt jedoch besser sein, da ich 2 Wochen Ferien hinter mir habe...)Besten Dank.
Guten Tag, ich antworte Ihnen gern im Laufe des Abends.
Die Haut sind wunderbar aus, und die Blutwerte auch.
Ja, Juckreiz kann dann letztendlich auch psychischen Ursprungs, also psychosomatisch sein, oder auch somatoform genannt.
Mit 6 Wochen ist die akute Phase vorbei, dann spricht man von chronischem Pruritus, der etwas schwieriger zu therapieren ist, als der akute.
Ich hänge Ihnen mal die Leitlinie zu Juckreiz an, schwere Lektüre, sorry, aber da merken Sie, wie komplex das Thema ist.
Es gibt Medikamente, die eigentlich für andere Krankheiten entwickelt wurden, zB Neuropathische Schmerzmittel oder Antidepressiva, von denen man gemerkt hat, dass man mit ihnen auch Juckreiz behandeln kann.
Alle sind rezeptpflichtig, auch die Capsaicincreme.
Ich sehe Sie waren in Zürich. Ich empfehle Ihnen die Dermatologie des Unispitals. Für einen Termin müssen Sie sich aber zuweisen lassen vom Hausarzt. Am besten Sie melden sich bei einem Hausarzt an, braucht man immer mal (die ganzen Werte wären auf Krankenkasse gegangen bis auf die Antikörper).
Bei einem niedergelassenen Dermatologen können Sie selbst einen Termin machen.
Eine weitere Möglichkeit ist dann die Lichtbehandlung, welche 2-3x pro Woche über 1-2 Monate durchgeführt wird.https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/013-048l_S2k_Chronischer_Pruritus_2017-01.pdf
Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort.Ja, ein Hausarzt wäre wohl nötig. Ich bin vor einiger Zeit umgezogen und habe mich noch nicht überwinden können, einen zu suchen. Habe leider in der Vergangenheit ein paar schlechte Erfahrungen gemacht.Leider lässt mir eine Sache keine Ruhe und zwar der Zusammenhang mit Krebs, zb Morbus Hodgkin. Die Lymphozyten sind seit der letzen Blutuntersuchung gesunken und sind ja relativ tief. Könnte das ein Anzeichen sein? Zudem habe ich gelesen, dass der Juckreiz lange Zeit vor einer Krebserkrankung erscheinen kann. Dann müsste man sich ja regelmässig untersuchen lassen?Was mir auch noch aufgefallen ist, wenn ich Druckstellen am Körper durch Kleidung habe, juckt es da besonders. Das war vorher nie so.
bei anhaltendem Juckreiz wäre eine Blutkontrolle ca. alle 6 Monate gerechtfertigt (liegt im Ermessen des Arztes).Sind die Druckstellen rot? Das würde für eine Urtikaria factitia sprechen, also ein Nesselfieber durch mechanische Reizung.
Sie können probatorisch auch das Antihistaminikum auf max. 4 Tabletten am Tag steigern. Wenn es nützt, beibehalten, ansonsten wieder absetzen.
Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Ja, die Druckstellen sind rot. Aber es juckt auch auf der unauffälligen Haut. Ich versuchs mit dem Antihistaminika.Ok, darf ich nochmals nachfragen. Denken Sie, dass etwas schlimmes zumindest im Moment anhand des Blutbildes nicht sehr wahrscheinlich ist?
genau, unwahrscheinlich im Moment
A. Vent und 4 weitere Experten für Hautkrankheiten sind bereit, Ihnen zu helfen.