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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Hautkrankheiten
Zufriedene Kunden: 2779
Erfahrung:  Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten
59970358
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Hautaerztin ist jetzt online.

Hallo, bin eine 63jährige Frau und leider seit ca. 1/2 Jahr

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, bin eine 63jährige Frau und leider seit ca. 1/2 Jahr an starkem Haarausfall. War vor 3 Monaten beim Hautarzt und bekam PANTOSTIN und
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: weiblich, 63 Jahre und Pantostin und Trichosense Kapseln
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Hautarzt wissen sollte?
Customer: schilddrüsenwerte, sind aber alle ok und er hat mir dazu geraten eine eigen blutbehandlung zu machen, wenn die medikamente nicht helfen. was halten sie von REGAINE

Guten Tag,

ich bin Hautärztin mit langjähriger Erfahrung und möchte Ihnen weiterhelfen. Ob Regaine sinnvoll ist, hängt davon ab,welche Form von Haarausfall bei Ihnen besteht. Regaine ist für die

sog. Androgenetische Alopecie entwickelt. Das ist der veranlagungsbedingte, mit dem Hormonsystem in Zusammenhang stehende Haarausfall, bei dem vorwiegend das Haar am Oberkopf ausgedünnt, der Haaransatz an der Stirn zurückweicht und sich Geheimratsecken bilden können. Bei dieser Form kann man immer wieder beobachten, dass Regaine den Haarausfall stoppen und teils sogar dafür sorgen kann, dass Haare wieder nachwachsen. Die Wirkung tritt allerdings nur solange ein, wie man das Präparat benutzt. Es wird immer wieder auch beim diffusen Haarausfall verordnet. Häufig gibt es Mischformen und insofern können Sie einen Versuch unternehmen. Der diffuse und kreisrunde Haarausfall sind allerdings normalerweise Immunreaktionen. Ich vermute eher, daß Ihr behandelnder Arzt an eine Mischform gedacht hat, weil man über die Eigenblutbehandlung auf das Immunsystem Einfluss nimmt und andererseits Pantostin gegen den hormonbedingten wirkt. Beim diffusen Haarausfall ist das Haare normalerweise gleichmäßig ausgedünnt.

Den diffusen und kreisrunden Haarausfall behandelt man in der wissenschaftlichen Medizin zunächst mit Cortisonlösung oder Cortisonmilch über 6-12 Wochen. Es hängt davon ab, ob Sie das wollen. Wenn ja,könnten Sie auch damit Stabilisierung des Haarwachstums erreichen. Eine weitere Möglichkeit ist Lichttherapie mit dem UV-Kamm, am besten UVA. Nähere Informationen finden Sie hier:

https://www.medlight.eu/psor-kamm/

https://www.medlight.eu/lichttherapie/

Wichtig ist außerdem, sich über die Trigger des Haarausfalls klar zu werden. Sehr häufig ist dies Stress aller Art, insbesondere auch schockierenden Erlebnis sowie Unfälle, Operationen, Verlust eines nahestehenden Menschen. Der Haarausfall tritt oft 6-9 Monate nach einem Ereignis ein, oder im Rahmen einer langen Stressphase. Daher ist es sinnvoll, wenn Sie gegebenenfalls Stressmanagement erlernen bzw. ihren Körper bei der Erholung durch gesunde Lebensweise unterstützen.

Der hormonbedingte Haarausfall kann zusätzlich durch Stress getriggert werden, ist jedoch vorrangig eine Sache der Veranlagung und entspricht der Glatzenbildung bei Männern. Man kann

deshalb darauf nur begrenzt Einfluss nehmen.

Trichosense ist richtig, allerdings ist die Dosierung niedrig. Ich habe gute Erfahrungen mit Biotin 5 mg täglich, Zinkorotat POS 40-80 mg täglich und Kieselerde ein Teelöffel täglich. Außerdem mit Cellagon felice (über Google), worin auch die einschlägigen Mikronährstoffe enthalten sind.

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Mit freundlichen Grüßen Dr. med. A. Hoffmann

Hautaerztin und weitere Experten für Hautkrankheiten sind bereit, Ihnen zu helfen.