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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Hautkrankheiten
Zufriedene Kunden: 2785
Erfahrung:  Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten
59970358
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Hautaerztin ist jetzt online.

Meine beiden Töchter sind an Krätze erkrankt und wurden

Kundenfrage

meine beiden Töchter sind an Krätze erkrankt und wurden bereits vor einer Woche mit Medikamenten behandelt. Diese haben scheinbar nicht gewirkt. Mein Mann ist im öffentlichen Dienst als Polizist tätig. Bisher hat er keine Symptome äußerlich. Kann er Träger sein und andere anstecken? Darf er überhaupt zum Dienst bei diesem Umstand? Vielen Dank für ihre Antwort

8 und 5 Jahre JA:

Die kinder wurden mit Salbe und der einmal Tablette behandelt

Gepostet: vor 16 Tagen.
Kategorie: Hautkrankheiten
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 16 Tagen.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitags von 10:00-18:00 unter
Deutschland: 0800(###) ###-####
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in Verbindung zu setzen.
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 16 Tagen.

Guten Tag,

ich bin Hautärztin mit langjähriger Erfahrung und möchte Ihnen weiterhelfen. Wenn beide Töchter Krätze hatten, hätten sämtliche im Haushalt lebenden Personen in die Behandlung mit einbezogen werden müssen. Ansonsten besteht tatsächlich die Gefahr der sogenannten Ping-Pong-Infektionen. Das bedeutet, dass nicht erkrankte Personen Milben gegebenenfalls tragen und sie anschließend wieder an die gerade behandelten Erkrankten weitergeben können. Die Behandlung der nicht erkrankten Personen nennt man Sicherheitsbehandlung. Sie ist notwendig, um die Ping-Pong-Infektionen zu verhindern. Das bedeutet, dass die Behandlung eigentlich wiederholt werden muss. Zunächst jedoch möchte ich Ihnen folgendes erklären: nach der Krätzebehandlung sind nicht alle Hautveränderungen sofort verschwunden. Die Therapie gilt als erfolgreich, wenn der Juckreiz um mindestens 50 % zurückgegangen ist.

Bei manchen Menschen heilt die Haut schnell ab. Bei anderen bildet sich ein sogenanntes postscabiöses Ekzem heraus. Dies ist eine Immunreaktion auf die recht scharfen Milbenmittel und die abgetöteten Milben, die erst nach und nach vom Immunsystem „zerlegt und weggeräumt“ werden. Ein solches Ekzem kann einige Wochen, im Einzelfall auch Monate anhalten und wird mit Cortison und gegebenenfalls cortisonfreien Allergietabletten wie Cetirizin oder Loratadin behandelt. Insofern fragen Sie Ihre Töchter bitte genau, wie es sich mit dem Rückgang des Juckreizes verhält. Wenn er überhaupt nicht rückläufig ist, können Sie nochmals eine Krätzebehandlung machen. Eine bewährte Therapie, die nur äußerlich durchgeführt werden muss, geht wie folgt:

Antiscabiosum für Erwachsene 25 %, für Kinder bis zwölf Jahre 10 % besorgt man rezeptfrei in der Apotheke. Von Tag eins bis Tag drei werden täglich:

Ab Hals abwärts der ganze Körper eingeschmiert, anschließend 24 Stunden Einwirkzeit

Bett- und Körperwäsche gewechselt und so heiß wie möglich gewaschen.

Dabei kein Wasser für 72 Stunden an die Haut lassen, Nach 72 Stunden ausgiebig duschen oder baden.

An Tag acht wird nochmals Antiscabiosum aufgetragen und soll 24 Stunden wirken. An Tag 4-7 kann man bei noch bestehenden Hautveränderungen eine Cortison Creme wie Dermatop oder Betagalen auftragen.

Die Tabletten würde ich nicht zur Sicherheitsbehandlung verwenden. Der Einsatz soll gut begründet sein. Solange der Verdacht auf Krätze im Raum steht, sollte Ihr Mann tatsächlich nicht zur Arbeit gehen. Für die Behandlung kann er drei Tage krankgeschrieben werden.

Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 16 Tagen.

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Ich wünsche Ihren Töchtern rasche Besserung!

Mit freundlichen Grüßen Dr. med. A. Hoffmann

Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 10 Tagen.

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