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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Hautkrankheiten
Zufriedene Kunden: 2770
Erfahrung:  Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten
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Hautaerztin ist jetzt online.

Guten Tag, mein 23 jähriger hat seit 2 Jahren von zwei

Kundenfrage

Guten Tag, mein 23 jähriger hat seit 2 Jahren von zwei Dermatologen nach Augenschein eine seborrhoische Dermatitis diagnostiziert bekommen und anfangs neben dem therapeutischen Shampoo und der Gesichtscreme Kelual DS von Ducray die Standardbehandlung anfangs noch mit einer alkoholischen Tinktur und dem Cortison behandelt. Danach nur noch ein bis zweimal wöchentlich mit Stieproxal Shampoo und einem milden Shampoo für die Haarwäsche dazwischen (Elution Shampoo Ducray oder Basisches Teebaumölshampoo). Außerdem bei einer Schuppung schonmal Squamasol oder einer Rinse mit Apfelessig. Stiefmütterchenkraut als Sud nach dem Haarewaschen wurde noch nicht probiert. Seit ca. 1 Jahr nimmt er als Nahrungsergänzung Zink 25 mg, Apothekenpräparat für Haare und Haut, wo auch OPC beinhaltet ist. Die Hausärztin, die sich auch mit Naturheilkunde befasst hat ihm das Gerstengras als Versuch für das Immunsystem empfohlen, da er sich zur Zeit durch das Studienende im Stress befindet. Die Frage hier ist: darf man bei dieser Hauterkrankung Gerstengraspulver in guter Bioqualität verwenden und wenn ja was könnte trotzdem als Nebenwirkung erkannt werden? Kann eine Erstverschlimmerung auftreten und wenn ja, klingt die schnell wieder ab oder muss man die Einnahme abbrechen? Könnten Sie uns sonst etwas anderes anraten, was den Juckreiz der Kopfhaut und den Pilz bessern könnte? Vielen Dank.
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: Männlich, 23 Jahre und Medikamente wie oben beschrieben zur Zeit: 1mal wöchentlich Stieproxal 3Fach Shampoo, Elution Shampoo oder Teebaumölshampoo, Naro Vital Hairpower 1Kapsel (halbe Tagesdosis), Vitamin D-Öl und Leinsamenölkapsel, seit einer Woche 1 Teelöffel Gerstengraspulver im Smoothie
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Hautarzt wissen sollte?
Customer: Hormontest und Stuhlgangprobe beim Dermatologen waren wohl unauffällig. Weitere Blutuntersuchung zur Bestimmung von Nahrungsunverträglichkeiten oder Allergien sind gemacht worden müssen aber noch im Arztgespräch abgeklärt werden.
Gepostet: vor 14 Tagen.
Kategorie: Hautkrankheiten
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 14 Tagen.

Guten Morgen,

ich bin Hautärztin mit langjähriger Erfahrung und möchte Ihnen weiterhelfen. Ich bin momentan beschäftigt und antworte ihnen gegen Mittag.

Mit freundlichen Grüßen Dr. med. A. Hoffmann

Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 14 Tagen.

Danke für die Geduld. Ich bitte Sie, diese noch etwas zu bewahren, da ich unterwegs bin und der Empfang schlecht ist. Ich bin morgen gegen Abend wieder an einem festen Computer und schreibe Ihnen spätestens dann.
Mit freundlichen Grüßen Dr. Hoffmann

Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 12 Tagen.

Guten Abend und danke für die Geduld. Ausgeprägt. Das symbolische Ekzem ist offenbar im Gesicht und auf der Kopfhaut ihr Sohn hat eine umfassende hautärztliche Behandlung erhalten. Das möchte ich voranstellen, da das nicht immer selbstverständlich ist. Die Blickdiagnose ist beim seborrhoischen Ekzem der Normalfall. Alkoholische Lösungen trocknen die Kopfhaut oft aus, können dadurch Reizungen und Verschlechterung eines Ekzems verursachen. Daher ist Cortisonmilch sinnvoller, zum Beispiel Betagalenlotion. Bitte nur benutzen, wenn sie tatsächlich hilfreich ist. Auf die Dauer sollte man sie möglichst nicht täglich anwenden. Die Kopfhaut wird jedoch vom Cortison nicht so leicht dünn wie andere Hautpartien. Im Gesicht gibt es meistens gute Erfolge mit der cortisonfreien Elidelcreme. Diese enthält einen Wirkstoff gegen Ekzeme, der die Immunreaktion langsam, aber nachhaltig normalisiert. Anfangs trägt man sie zweimal täglich sehr dünn auf, nach Besserung kann man reduzieren nach dem Prinzip "so viel wie nötig so wenig wie möglich". Oft reicht dann eine Anwendung zwei bis dreimal wöchentlich aus.

Ich sehe, Sie haben dann naturheilkundliche Behandlung einbezogen. Das Gerstengraspulver kann ihr Sohn einnehmen. Es enthält Aminosäuren, pflanzliche Eiweiße, zahlreiche Mineralstoffe. Es ist stark basenbildend. Ich würde keine Nebenwirkungen erwarten, da der Übersäuerung damit entgegengewirkt wird. Sollte der Körper anfangen, stark zu entgiften, wäre eine vorübergehende Verschlechterung des Ekzems denkbar. Dann können Sie jedoch die Dosis reduzieren. Ich würde eher eine relativ rasche Besserung erwarten. Allgemeine Entgiftungserscheinungen sind Verstopfung, Durchfälle, Kopfschmerzen. Das erwarte ich von ersten Grades jedoch kaum.

Googeln Sie bitte das Wort basenbildende Ernährung. Das bedeutet, ca. 80 % basenbildende Lebensmittel zu verzehren. Tabellen zu den einzelnen Lebensmitteln findet man meist mit anbei. Ekzeme gedeihen am besten im sauren Körpermilieu- Daher ist eine basenbildende Ernährung mit viel Gemüse, Kräutern und Obst eine langsam wirkende, aber nachhaltige Maßnahme, die das Ekzem positiv beeinflussen sollte. Abgesehen von speziellen Nahrungsunverträglichkeiten sind allgemein chemische Lebensmittelzusätze, raffinierter Zucker, Weizenmehl, Kuhmilch und Schweinefleisch geeignet, Ekzeme zu triggern. Inwieweit dies im Einzelfall ins Gewicht fällt, muss man testen, indem man diese Dinge meidet. Das kann man auch nacheinander tun.

Wenn keine festhaftenden Schuppen an der Kopfhaut sind, kann Ihr Sohn Stieprox Intensivshampoo benutzen, das wäre dann günstiger als Stieproxal. Immer 5 Minuten einwirken lassen. Bei Juckreiz ist Schwarzer Tee bewährt, der 20 Minuten gezogen und abgekühlt ist. Damit kann man auch die Kopfhaut abtupfen.

Für den Kopf kann man noch folgendes versuchen: die Rezeptur Ichthyol 10% - Liniment. aquos. ad 100,0 über Nacht und morgens auswaschen. Bestrahlung mit dem UVB Kamm, Informationen finden Sie z.B. bei medlight.eu.

Es ist sehr wichtig zu wissen, dass Prüfungsstress oft Ekzeme triggert und daß sie mit Besserung nach Ende des Studiums rechnen können.

Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 12 Tagen.

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Ich wünsche Ihrem Sohn nachhaltige Besserung!

Mit freundlichen Grüßen Dr. med. A. Hoffmann

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Die ersten Behandlungsvetsuche mit der alkoholischen Tinktur, sowie dem Cortison waren dann im zweiten Anlauf nicht mehr gut und deswegen wurden Alternativen gesucht, wie zum Beispiel Stiefmütterchenkraut Tee zur äußerlichen Anwendung für die Kopfhaut oder als Haarspülung eine Apfelesdigrinse. Vor zwei Monaten ergab ein Epikutanztest, dass alle vier Shampoos: Kelual DS und Elution von Ducray, Basische Shampoo mit Teebaumöl von Vicooura, sowie Stieproxal eine leichte allergische Reaktion zeigt. Auf die Frage, welches Mittel zukünftig verwendet werden soll, bzw. welche Inhaltsstoffe man meiden muss wurde mit Ratlosigkeit entgegengekommen. Auch auf die Frage, welche weitere Untersuchung ratsam wäre. Nach Meinung der Hausärztin (macht den Check-up der Nahrungsmittelallergien), die der Rötung der Kopfhaut bei der Untersuchung aufgefallen war und deswegen den Epikutanztest angeraten hatte, war der Meinung, dass mein Sohn vielleicht jetzt mehr mit dem Juckreiz und Rötung zu kämpfen hat, weil er allergisch auf die Inhaltsstoffe reagiert. Sogar auf Babyshampoo hat er mit Juckreiz reagiert. Könnte es auch mit am kalkhaltigem Wasser liegen? Es ist für ihn schwierig herauszufinden welches Präparat für ihn eine Lösung für das unerträgliche Hautgefühl ausgelöst durch das Jucken.
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 12 Tagen.

Eine leichte Reaktion im Epicutantest ist oft nur eine eine Irritation. Wenn gleich alle verwendeten Mittel reagieren, deutet das mehr in diese Richtung, es sei denn sie enthalten einen bestimmten Stoff, auf den Ihr Sohn reagiert. Dies hätte sich in der Testreihe Kosmetik/Haushalt oder Standard zeigen müssen. Normalerweise erhalten Sie einen Allergiepass, wo die betreffenden Stoffe aufgeführt sind mit einer, 2,3 oder + dahinter. Können Sie diesen fotografieren und hier anhängen ?

Außerdem gibt es immer wieder den Fall, dass bei gerade aktiven Ekzemen falsch positive Reaktionen im Test vorkommen, die in der Regel dann auch schwach positiv sind. Bei der Interpretation der Testergebnisse muss man das bedenken.

Was hat Ihr Sohn empfunden nach Anwendung der Shampoos? Hat er bemerkt, dass die Rötung zunahm und der Juckreiz stärker wurde ?

Haben Sie schon einmal versucht, gar nicht zu behandeln ? Was passiert dann ?

Ist die umfangreiche Therapie für ihren Sohn jetzt eine zusätzliche Belastung wenn der Prüfungsvorbereitung ?

Ich habe eher den Eindruck, es wäre gut, alles zu vereinfachen. Können Sie mir da zustimmen?

Wie hat Ihr Sohn bis jetzt tatsächlich seine Ernährung umgestellt ? Haben Sie schon das Betupfen mit Schwarztee wie oben beschrieben versucht ?

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Vielen Dank für die gestellten Fragen, sie helfen wirklich bei der weiteren Vorgehensweise meines Sohnes. Werde Ihnen als Anhang die Testergebnisse zur Ansicht anhängen, ein Allergiepass wurde nicht ausgestellt. Die Ernährung wurde nicht umgestellt, wird aber jetzt mit Ihren Tipps zukünftig ausprobiert. Den Tipp mit der Anwendung von Schwarztee wird in den nächsten Tagen ausprobiert. Zum Thema Shampoo könnten Sie recht haben, die Haut erstmal in Ruhe zu lassen und einem milden Shampoo wie das Dermasense Milchserum zu reinigen und nur bei Bedarf das Dermasense Haircare für Seborrhoische Schuppen zu nutzen. Das Stieproxal nur bei Verschlechterung anzuwenden. Innerlich nimmt er das Vitaminpräparat mit 25 mg Zink, sowie ein Teelöffel Gerstengras. Er hat vor einem Jahr eine PRP mit 3 Terminen in einer Klinik machen lassen, weil die SE sein Haarzustand verschlechtert hat und dort wurde ihm angeraten, dass eine gezielte Mesotherapie empfehlenswert wäre, um wieder gesünderes Haar zu bilden und gleichzeitig die SE zu behandeln. Ich hoffe, dass das eine Möglichkeit für ihn ist wieder seine Lebensqualität zu verbessern. Möchte mich recht Herzlich für die Hilfe auch im Namen meines Sohnes zu bedanken. Nach einer Odyssee von verschiedenen Dermatologen und kurzen Gesprächszeiten ist es eine große Unterstützung von jemand angehört zu werden.
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 11 Tagen.

Gern geschehen. Ich biete Ihnen gern auch ein Telefonat an in den nächsten Tagen. Ich bin heute wegen eines familiären Notfalls und würde morgen wieder antworten, schriftlich oder mündlich.

Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 9 Tagen.

Guten Abend, ich muss die Antwort leider aufgrund der o.g. Situation schieben. Ich schreibe in den nächsten Tagen. Vielen Dank für das Verständnis. MFG Dr. Hoffmann