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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Hautkrankheiten
Zufriedene Kunden: 2346
Erfahrung:  Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten
59970358
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Hautaerztin ist jetzt online.

Ich habe vor 14 Tagen meine Stelara Spritze bekommen gegen

Kundenfrage

Ich habe vor 14 Tagen meine Stelara Spritze bekommen gegen Schuppenflechte (Imunsystem abgesengt ) sollte ich Montag weiter zur Arbeit gehen ,was sollte ich tun
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: Alter 58, männlich Medikamente: 1/4 jährlich stelara
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Hautarzt wissen sollte?
Customer: weitere Medikamente wären Vendlefaxin ( gegen Depresion)
Gepostet: vor 17 Tagen.
Kategorie: Hautkrankheiten
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 17 Tagen.

Guten Morgen,

ich bin Hautärztin mit langjähriger Erfahrung und möchte Ihnen weiterhelfen.

Wie lange bekommen Sie schon Stellara und waren Sie in dieser Zeit öfter krank ?
Was machen Sie beruflich ? Gibt es dort die Möglichkeit, 1 m Abstand zu halten ?
Mit freundlichen Grüßen Dr. med. A. Hoffmann

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Stellara bekomme ich schon mehr als 5 Jahre, war aber nicht sonderlich Krank.Beruflich bin Ich bei der Kundenannahme einer LKW-Werkstatt tätig und habe täglich mit 30-40 leuten zu tun.Mitarbeiter sind wir 25
Abstand halten klapt nicht immer.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
mir fehlt noch die letzte Antwort
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
ich rufe jetzt die polizei an und stelle Strafantrag wegen Betruges
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 16 Tagen.

Guten Abend,

daß Sie ncht öfter krank geworden sind unter Stellara, ist ein Zeichen, daß Ihr Körper mit dem Medikamente gut umgehen kann. Insofern ist das ein gutes Vorzeichen. Es gibt (bis jetzt) keine Regelung, daß man Menschen mit immunsupprimierenden Medikamenten in der aktuellen Situation grundsätzlich krank schreibt. Wenn Sie sich schwächer fühlen oder kleine Anzeichen von Erkältung oder auch anderen Erkankungen wie Magen-Darm-Infekt bekommen sollten, dann lassen Sie sich bitte sofort krankschreiben, damit Ihr Körper das so gut wie möglich bekämpfen kann. Für Sie ist besonders wichtig, daß Sie die Hygieneregeln einhalten können: der von Ihnen schon angesprochene Abstand, zwischendurch immer wieder Hände waschen mit Wasser und Seife 40 sec lang. Ich empfehle Ihnen, daß Sie mit Ihrem Arbeitsgeber über Ihre Situation sprechen und fragen, was er dazu beitragen kann, daß Sie den nötigen Abstand bekommen. Möglicherweise kann man Ihnen eine andere Tätigkeit geben, bei der Sie etwas "weg vom Schuß" sitzen können. Noch besser wäre natürlich, wenn der Arbeitgeber eine Tätigkeit für Sie hätte, die Sie zu Hause ausführen können, selbst wenn es "nur" Büroarbeit ist, die nicht ständig anfällt. Kreative Lösungen sind gefragt, und Sie sind unter den Arbeitnehmern jetzt besonders zu schützen. Es ist wichtig, daß Sie das nach außen kommunizieren, damit das von Ihrem Arbeitgeber verstanden wird.

In der Werkstatt wären auch Handschuhe sinnvoll, am besten dünne Gummihandschuhe und darunter Baumwollhandschuhe, da Sie ja sicherlich Papier zwschen den Kunden und Mitarbeitern hin- und herreichen? Die Viren können auf Pappe bis 24 Stunden ansteckend bleiben, auf Metall- und Kunststoffoberflächen bis zu 3 Tage. Die Baumwollhandschuhe sollen Schwitzen verhindern. Wenn die Hände feucht werden, dann ist es kontraproduktiv, weil dann die Hautschutzbarriere angegriffen wird. Etwas Schutz können Lederhandschuhe bieten.

Wenn es gar keine Möglichkeiten gibt, Ihre Situation zu verbessern, dann setzen Sie sich mit Ihrem behandelnden Arzt in Verbindung. Es wäre eine Ermessensfrage, ob man Sie dann krankschreibt. Hautärzte und Rheumatologen, die die Biologics verschreiben, werden sich zu dieser Frage individuell positionieren und dies je nach Risiko für den Patienten entscheiden.

Denkbar wäre auch, Urlaub einzureichen, wenn Sie diesen drangeben würden. Es ist ja sehr wahrscheinlich, daß jetzt weniger Aufträge kommen und daß nicht alle 25 Mitarbeiter gebraucht werden.

Außerdem können Sie selbst so leben, daß das Immunsystem gestärkt wird durch ausreichend Schlaf, Bewegung an frischer Luft, eine Ernährung mit viel Gemüse, Kräutern und Obst, stillem Wasser und Kräutertees, weniger an weißem Zucker, Fleisch, Weizenmehl, Fertigprodukten. Vitamin C, D und E, Zink, Mineralien allgemein, am einfachsten in Form von Steinsalz sind hilfreich.

Absetzen von Stellara wäre nicht sinnvoll, da Sie andererseits auch anfälliger für Infektionen sind, wenn Sie einen akuten Schub bekommen, sei es an Haut oder Gelenken.

Hören Sie bitte auch auf Ihr Bauchgefühl, das ist oft der beste Ratgeber.

Noch ein Wort zur Verzögerung, die mir leid tut und die ich Sie bitte zu entschuldigen. Ich muß Ihnen aber auch erklären, daß die Werbung, die Antworten kommen innerhalb von Minuten, von Just Answer kommt. Wir Ärzte gehen unseren normalen beruflichen Tätigkeiten nach, wir antworten, wie wir können, und noch dazu ist auch meine Situation durch Corona angespannter und nicht genau planbar.

Es ist aber auch in normalen Zeiten üblich, daß die Dialoge sich, wenn man hin- und herschreibt, hier über mehrere Tage erstrecken können. Auch bleibt der Dialog offen, so daß man bei Bedarf nach einigen Tagen wieder in Austausch treten kann.

Bitte bewerten Sie meine Antwort mit 3 bis 5 Sternen. Dies dient der Zuordnung eines Anteils vom eingezahlten Honorar an die Experten. Die Sterne finden Sie ganz oben rechts. Vielen Dank. Der Dialog kann auch nach der Bewertung fortgeführt werden. Wenn Sie zum Beispiel am Montag mit Ihrem Arbeitgeber sprechen, können Sie sich dann gerne nochmals melden.

Ich wünsche Ihnen alles Gute !

MFG Dr. Hoffmann

 

 

Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 15 Tagen.

Es sieht ganz danach aus, daß sich Ihre Problem von selbst löst: wenn Ihre Firma nicht schließt, ist sie dafür verantwortlich, daß die Hygienemaßnahmen eingehalten werden.

Insofern können Sie das vom Arbeitgeber verlangen. Schauen Sie hier unter Punkt 8 des Maßnahmenkataloges:

https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/coronavirus-bundeskanzlerin-merkel-in-quarantaene,RtzLdg4

Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 11 Tagen.

Guten Abend,

wie ist es Ihnen ergangen ? Inzwischen sind ja die Arbeitgeber dafür verantwortlich, daß Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt werden.

Es fehlt noch immer eine Bewertung mit 3 bis 5 Sternen von Ihnen, damit die Zuordnung des Honorars erfolgen kann wie oben beschrieben. Ich ersuche Sie, daß fairerweise zu erledigen.

MFG Dr. Hoffmann