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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Hautkrankheiten
Zufriedene Kunden: 2063
Erfahrung:  Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten
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Hautaerztin ist jetzt online.

Ich hatte vor 4 Wochen ein hautscreening bei dem meine

Diese Antwort wurde bewertet:

ich hatte vor 4 Wochen ein hautscreening bei dem meine Leberflecken allesamt als nicht verdächtig eingestuft wurden. Gerne hätte ich jedoch zu einem Leberfleck eine Zweitmeinung.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Anbei ein Foto
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Noch ein zweites aus anderem Blickwinkel
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Nebenbei gesagt sind meine Leverflecken alle relativ dunkel weshalb ich 1x pro Jahr zu Kontrolle gehe. Kann sich ein Leberfleck in 4 Wochen so verändern dass er auf einmal verdächtige Anzeichen besitzt?

Guten Abend,

das erste Foto ist so deutlich, daß ich folgendes dazu sagen kann: es gibt in der Mitte einen knotigen Anteil und darum herum noch flaches, in der Haut befindliches Pigment. Das ist zwar etwas außergewöhnlich, aber kommt durchaus vor. Die hellen halbkugeligen Muttermale nennt man Nävus, der Knoten in der Mitte wäre dann ein Nävusanteil mit Pigmentierung. Hat sich dies in den letzten 4 Wochen sichtbar verändert ? Wenn Sie noch nicht beim Hautarzt gewesen wären, würde ich Ihnen empfehlen, das Pigment mit dem Dermatoskop in 10 facher Vergrößerung genau anschauen zu lassen.

Es gibt zwar auch knotige Melanome mit Pigment in der Umgebung, aber das Pigment auf Ihrem Foto sieht nicht so aus, daß ich diesbezüglich dringlich Alarm schlagen würde. Wenn es in den letzten 4 Wochen keine Veränderung gegeben hat, dann können Sie Ihrem Hautarzt vertrauen. Daß die Form Sie irritiert, ist verständlich, will sie selten ist.

Eine Faustregel: wenn ein braunes Muttermal in 3 Monaten auf die doppelte Größe wächst oder deutlich dunkler wird, sollte man einen Hautarzt daraufschauen lassen.

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Mit freundlichen Grüßen Dr. med. A. Hoffmann

Hautaerztin und weitere Experten für Hautkrankheiten sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Ich kann leider nicht mot Sicherheit sagen ob dieser Knotige Anteil vor 4 Wochen auch schon vorhanden war. Also der helle Anteil. Ich habe jedenfalls ein foto vor 2 Wochen und da war es auch schon so erkennbar.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Ich besitze auch ein anderes bereits geprüftes Muttermal am anderen Bein dass ebenfalls eine helle Stelle in der Mitte aufweist. Kann man zu solchen Leberflecken neigen aus irgendeinem Grund?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Ich habe ohnehin einen weiteren Termin im Dezember vereinbart. Wäre es vertretbar wenn ich dieses Muttermal beobachte im Punkt Grösse und monatlich eine Art Kontrollfoto erstelle bis zum Termin Ende des Jahres oder soll ich besser morgen zu einem Arzt gehen, da ich nicht sicher weiss ob die helle Stelle damals schon vorhanden war.

Nicht alle Pigmentflecken sind homogen - also gleichmäßig - pigmentiert. Da gibt es immermal hellere Stellen oder scheckige Flecken.

Wenn es vor 2 Wochen auch schon so war, ist es extrem unwahrscheinlich, daß es vor 4 Wochen nicht da war. Manchmal entdeckt man selbst etwas neu, einfach weil man genau hinschaut, obwohl es immer schon da war. Beobachten Sie erst einmal weiter und machen sich alle zwei Wochen die Kontrollfotos. Wenn sich wirklich etwas ändern sollte, können Sie in 4 bis 6 Wochen nochmal zu Ihrem Hautarzt gehen. Ich habe eher den Eindruck, daß Sie jetzt nach der Vorsorge anfangen, sich mehr Gedanken zu machen. Stimmt das ?

Danke für die Sterne.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Das scheint wohl zu stimmen. Mein stiefvater ist vor zwei Monaten an Ligenkrebs gestorben. Seitdem bin ich hypochondrisch veranlagt. Sagt zumindest meine Freundin und die Angst vor Hautkrebs ist immer da eben weil man erste Anzeichen sehen kann und ich dazu neige ständig alle Leberflecken zu begutachten. Ich habe sogar Apps verwendet und eine Menge Geld ausgegeben nir um dann doch wieder panisch zum Arzt zu rennen der mir wiedermal bestätigt das alles ok ist.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Vielen Danke für ihre ausführliche Beschreibung und das nette Gespräch. An Ihnen sollten sich wirklich viele Ärzte ein Beispiel nehmen. Nochmals vielen Dank für die Auskunft. 5 Sterne sind sicher !

Danke für Ihre Offenheit, das tolle Lob und Ihre Wertschätzung meiner Arbeit. Insofern kann ich Sie weiter beruhigen: wenn Sie hypochondrisch sind und schon zur Untersuchung waren, ist die Wahrscheinlichkeit noch geringer, daß sie an Ihren Pigmentflecken etwas gefährliches haben. Die Reaktion nach dem Tod Ihres Stiefvaters ist verständlich. Machen Sie sich bitte auch klar, daß sich tiefe Gefühle der Traurigkeit, die man vielleicht gar nicht zulassen kann, vielleicht auch Angst vor dem (eigenen) Tod, in Form großer Angst vor körperlichen Erkrankungen zeigen können. Gönnen Sie sich die Trauerzeit und schauen Sie ruhig mal mit einem Psychologen, was evtl. noch alles hinter Ihrer Sorge um die Pigmentflecken verborgen ist.

Ich wünsche Ihnen alles Gute !