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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Hautkrankheiten
Zufriedene Kunden: 1133
Erfahrung:  Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten
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Hautaerztin ist jetzt online.

Hilfe! Ich bin sehr verzweifelt mit meiner Kopfhaut! Sie ist

Diese Antwort wurde bewertet:

Hilfe! Ich bin sehr verzweifelt mit meiner Kopfhaut! Sie ist extrem trocken, schuppig, es juckt stark und dazu kommt noch ein Haarausfall, der m. E. Nicht mehr normal ist, immer noch, obwohl ich jetzt ein Jahr lang eine Minoxidil-Melatonin-Lsg. aufgetragen habe. Zusätzlich habe ich wegen des Exzems fast ein Jahr lang eine Kortisonlsg. aufgetragen. Der Juckreiz wird deswegen nicht besser😔.
Untersucht worden bin ich natürlich bereits, keine Allergien, meine Schilddrüsenunterfunktion ist medikamentös richtig eingestellt; allerdings hat auch meine Großmutter unter Haarausfall gelitten😔.
Gibt es vielleicht ein Mittel, das ich zur Beruhigung der Kopfhaut sinnvoll benutzen kann? Ich habe den Eindruck, dass ich alkoholhaltige Tinkturen nicht gut vertrage.
Meinen Hautarzt möchte ich lieber auch wechseln, nachdem ein Jahr Behandlung keine Besserung gebracht hat; in meiner Nähe gibt es außerdem eine „Naturfrisörin“, die eine einstündige Kopfhautberatung anbietet. Kann mir das helfen? Ich zögere etwas, denn die ganze Beratung inkl Produkte kostet nicht wenig, und da kommt natürlich nichts zurück von der Versicherung. Es wäre super, wenn Sie mir da einen Tipp geben könnten!! Vielen Dank!

Guten Tag,

zunächst möchte ich das ein wenig sortieren:

War das Ekzem schon da, als Sie mit Minoxidil begonnen haben, oder hat es sich unter Minoxidil entwickelt ?

Es kommt immer wieder vor, daß sich bei hautempfindlichen Menschen durch alkoholhaltige Tinkturen ein Kopfekzem erst entwickelt.

Wenn Sie dies dann wieder mit einer alkoholhaltigen Lösung behandeln, kann es sich trotz Cortisongehalt weiter verstärken. Daher wäre meine erste Handlung, eine (Cortison)MILCH für das Kopfekzem zu verordnen. Manchmal sind Kopfekzeme so trocken, daß Patienten sogar Cremes auf dem Kopf mögen.

Sie können auch selbst einen Versuch starten, ob sich der Juckreiz beruhigt, wenn Sie Kokosöl, Arganöl oder Olivenöl auf die Kopfhaut geben. Wenn das Kopfekzem durch Austrocknung bedingt ist, sollte dies der Fall sein.

Die Naturfriseurin würde das wahrscheinlich herausfinden. Die Frage ist, ob das wirklich notwendig ist.

Haben Sie trockene Haut, hatten Sie schon Ekzeme, Asthma, Allergien, Heuschnupfen oder haben Blutsverwandte von Ihnen so etwas ?

Ist Ihnen bekannt, welche Art von Haarausfall Sie haben ?
Ihrer Beschreibung nach nehme ich an, daß die Haare diffus ausfallen und nicht kreisrund.

Wenn Ihre Großmutter auch dünne Haare hatte, kann es sich um den anlagebedingten Haarausfall handeln, die sog. androgenetische Alopecie. Für diese ist Minoxidil gedacht. Sie ist gekennzeichnet durch ausgedünntes Haar am Oberkopf und / oder Geheimratsecken.

Wenn die Haare überall am Kopf gleichmäßig ausgedünnt sind, sollte es eher diffuser Haarausfall sein.

Dieser wird häufig durch Streß, Medikamente, Krankheiten hervorgerufen. Hier kann Biotin 2,5 bis 5 mg pro Tag und Zinkorotat 40 bis 80 mg pro Tag helfen.

Sie können mir gern einige Fotos anhängen.

Wenn ich Ihnen weitergeholfen habe, bitte ich um "Akzeptieren" der Antwort mittels 3-5 Sternen. Dies ist notwendig, damit mir das eingezahlte Honorar anteilig zugeordnet werden kann.

Mit freundlichen Grüßen Dr. med. A. Hoffmann

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Wenn nicht, bitte ich nochmals um "Akzeptieren" der Antwort mittels 3-5 Sternen, damit mir das Honorar zugeordnet werden kann. Vielen Dank.

Hautaerztin und weitere Experten für Hautkrankheiten sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrte Frau Dr. Hoffmann!
Vielen Dank für Ihre detaillierte Antwort!
Tatsächlich war das Exzem schon seit längerem da, ich denke, vielleicht 2 Jahre, bevor ich dann im Juli 2017 endlich zum Hautarzt gegangen bin. Der fing mit der Kortisonlsg. an, ca. Einen Monat später begann ich dann mit der Melatonin-Minoxidil-Lsg., die auch wirklich nach ca 5 Wochen geholfen hat. Im Mai diesen Jahres versuchte ich dann, die M.-M.-Lsg nur noch alle zwei Tage zu nehmen, jetzt ist der Haarausfall wieder stärker.
Inzwischen nehme ich die Lösung wieder einmal täglich.
Nach ihrer Beschreibung trifft eher der erbliche Haarausfall bei mir zu; gerade am Oberkopf und an der Stirn sind die Haare besonders ausgegangen. Auf jeden Fall ist es ein diffuser Haarausfall.
Ich habe insgesamt eine sehr trockene Haut, Asthma oder Allergien habe ich keine; letzteres hatte der Hautarzt auch getestet.
Nachdem ich keine Alkoholhaltigen Cremes, Düfte etc. vertrage, leuchtet mir ein, dass das auch für meine Kopfhaut nichts Gutes sein kann; Kortisonmilch klingt dagegen VIEL angenehmer und besser! Allerdings: dafür brauche ich wahrscheinlich ein Rezept? Wäre es denn möglich, zu IHNEN direkt zu kommen?? Wir leben in Bayern...
Könnte Olivenöl tatsächlich helfen? Das wäre natürlich ein unkomplizierter Start!
Eine „normale“ Hydrokortisoncreme habe ich zu Hause; könnte ich diese für die besonders „schwierige Stelle“ benutzen?
Vielen Dank für Ihre Hilfe!
Carolin Ferstl

Gern geschehen und danke für die Details. Das Ekzem war also vor der ersten Lösungs-Anwendung schon da. Die trockene Haut und ihre Empfindlichkeit auf Duftstoffe usw. weist auf Veranlagung für Ekzeme hin. Da die MMLösung nur solange wirkt, wie Sie sie benutzen, wäre es sinnvoll, der Hautarzt würde eine milchige Grundlage wählen, um nicht ständig das Kopfekzem noch zusätzlich zu triggern.

Die Hydrocortisoncreme können Sie verwenden. Hydrogalenlotion gibt es frei zu kaufen. Für stärkere Cortisone benötigt man ein Rezept. Kommen kann zu mir jeder, die Praxis ist in Hessen, nächste Entfernung zu Bayern etwas über 100 km. Bayern ist ja groß...

Wenn Sie einen Weg über die A7 haben, paßt es. Probieren Sie ruhig aus, wie weit Sie mit Öl kommen. Eine Möglichkeit wäre auch noch ein UV-Kamm, UVA oder UVB, das kann sich auf Ekzem und Haarwuchs günstig auswirken, allerdings wäre es sinnvoll, die Wirkung erst einmal zu testen.