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Bernhard Steger
Bernhard Steger,
Kategorie: Hautkrankheiten
Zufriedene Kunden: 100
Erfahrung:  Professor at Medical University of Innsbruck
101994133
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Bernhard Steger ist jetzt online.

Vor zwei Wochen bekam ich ziemlich plötzlich dicke Beine

Diese Antwort wurde bewertet:

Vor etwa zwei Wochen bekam ich ziemlich plötzlich dicke Beine;

Damals war ich mitten in einer gegen Cluster-Kopfschmerzen von meinem Neurologen verordneten Verapamil-Vorbeugungs-Therapie. Ich nahm 2 x tgl. je 80 mg dieses Medikaments. Als ich dann im Beipackzettel las, dass als Nebenwirkung Knöchelödeme auftreten können, habe die Therapie sofort abgebrochen, die Schwellungen an den Beinen sind jedoch geblieben. Und es kam noch schlimmer. Seit drei Tagen sind die Schwellungen an beiden Beinen mit einem Bläschen-Aufschlag bedeckt. Die sehr vielen Bläschen platzen und es kommt eine durchsichtige Flüssigkeit heraus. Es juckt höllisch! Deswegen kann ich auch nicht schlafen. Beim Kratzen habe ich mich bereits an ein paar Stellen verletzt. Mein Hausarzt hat mir Antibiotika verschrieben, um Entzündung zu vorbeugen, machte EKG und Blutkontrolle, die allerdings keine Unregelmäßigkeiten aufwiesen. Nun schickte er mich zum Gefäße-Arzt, der nächste Termin, den ich bekam, ist aber erst in fast vier Monaten. Was ist das? Was habe ich denn? Ich habe Angst, dass, wenn die Wunden fangen an zu faulen, ich meine Beine verlieren kann. Bitte um Rat!! MfG,****** 73

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
soeben gemachtes Video
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Nachricht von JustAnswer auf Kundenwunsch) Sehr geehrter Experte, Ihr Kunde möchte ein Angebot von Ihnen über den zusätzlichen Service: Telefon-Anruf.
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Bitte teilen Sie ihm mit, ob Sie noch weitere Informationen benötigen oder senden Sie ihm ein Angebot, damit Ihr Kunde weiter betreut werden kann.
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Nein, bitte kein Telefonat. Ich wollte aber ein Video übersenden. Leider funktioniert es nicht.

Guten Morgen,

Sie beschreiben ein relativ plötzlich aufgetretenes Stauungsödem der Beine, das mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die Einnahme von Verapamil in höherer Dosis ausgelöst wurde. Verapamil erzeugt diese Schwellungen, da es den Durchblutungsdruck in Arterien senkt, den Abflusswiderstand in den Venen aber nicht verändert.

Bläschenbildung, Rötung, Verdünnung der gespannten Haut und Juckreiz sind die unangenehmen Folgeerscheinungen.

Auch wenn die Therapie mittlerweile abgesetzt wurde (wann genau?), ist damit zu rechnen, dass die Schwellung sich erst über Wochen zurückbildet, die Blasen und Folgeerscheinungen werden noch längere Zeit zum Heilen benötigen.

Unterstützend könnte der Hausarzt durch die Verschreibung von Kompressionsstrümpfen und Lymphmassage die Rückbildung unterstützen. Bitte bewegen Sie sich sich viel, lagern Sie in Ruhe die Beine hoch und vermeiden Sie langes Stehen.

Die Schwellung wird verschwinden. Dennoch ist es wichtig, den Termin beim Gefäßarzt einzuhalten, um eine bisher nicht erkannte Venenschwäche in den Beinen auszuschließen. Eine solche könnte Grund für eine überlange Erholungsphase sein bzw das sehr starke Auftreten dieser Komplikation bei Ihnen.

Ich hoffe, daß ich Ihnen mit meiner Antwort weiterhelfen konnte. Sollten Sie noch Hilfe zu diesem Thema benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der Textbox ganz unten einfach fort.
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Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Klar und verständlich haben Sie meinen Fall beschrieben. Vielen Dank! Das Verapamil hab ich Anfang April, vor etwa vier Wochen abgesetzt, da waren fast im vollen Umfang schon da, bloß es hätte länger gedauert, bis die ersten Bläschen und Rötungen auftraten (Mitte vorheriger Woche), dafür aber sind es immer mehr und mehr, vom enormen Juckreiz begleitet. Und eben, der Juckreiz macht mir am meistens zu schaffen. Gibt´s da nicht etwas dagegen?Jetzt muss ich kurz weg, dann wieder zu Hause werde ich Sie bewerten. :)
(leider ist es immer noch nicht möglich ein kleines Video zu übersenden.)
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Ich könnte Ihnen schnell und unkompliziert das kurze Video sowie ein paar Bilder, wenn gewünscht, schnell zukommen lassen, bräuchte aber Ihre eMail-Adresse. MfG, T. Nawrocki

Guten Tag,

Der Juckreiz kommt von der gespannten Haut. Ölhaltige Hautpflegemittel können dabei helfen. Auch die von Ihnen bereits verwendeten Antihistaminika können einen wenn auch nur geringen Effekt haben. Am effektivsten wirkt jedoch die Reduktion der Schwellung durch Kompressionsstrümpfe und oder Massagen.

Ich darf auf dieser Plattform meine email Adr leider nicht weiter geben.

Fotos können Sie jedoch hochladen durch Klick auf das Stecknadelsymbol.

mit freundlichen Grüßen,

Dr Steger

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
In der Nacht habe ich ein kurzes Video gemacht, leider war es nicht möglich, es über diese Platform zu senden.
Damit wollte ich das beschriebenes Fall bildlich zu ergänzen. Nun versuche ich, ob es geht, ein paar Bilder zu senden.
Scheint, es würde funktionieren.Ich habe mich mit der Beschwerde zuerst an meinen Hausarzt gewendet. Als ich dann versuchte, meine Hautärztin zu konsultieren, stellte es sich heraus, dass sie noch bis zum 5. Mai in Urlaub wäre. Daher die nächtliche Aktion, einen Rat zu holen. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir lapidar in ein paar Punkten schreiben würden, was soll ich demnächst machen und welche Arzneimittel von meinem Hausarzt zu holen. Danke!

Es zeigt sich ein sehr ausgeprägter Befund.

Es ist davon auszugehen, dass das Verapamil nur der Auslöser war, vermutlich besteht auch eine bisher nicht bemerkte Venenschwäche, die einer Behandlung bedarf.

Ich kann nur empfehlen, den gefäßchirurgischen Termin wahrzunehmen.

Bis dahin könnten Sie bereits mit Lymphmassagen beginnen und die Kompressionsstrümpfe kaufen.

Eine Lokaltherapie mit Excipial U10 Lipolotion wäre günstig.

Ansonsten wie bereits von mir empfohlen: Beine in Ruhe hoch lagern, langes Stehen vermeiden, viel körperliche Bewegung.

Ich hoffe, daß ich Ihnen mit meiner Antwort weiterhelfen konnte. Sollten Sie noch Hilfe zu diesem Thema benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der Textbox ganz unten einfach fort.
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Bernhard Steger und weitere Experten für Hautkrankheiten sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Tja!.. Sieht´s nicht so toll aus. Zu wem soll ich nun mit Ihren Hinweisen? Zu meinem Hausarzt? Die Hautärztin ist noch fast zwei Wochen in Urlaub. Hmm.., bin etwas verzweifelt.Ich habe Sie bewertet. Leider konnte ich da nicht bei der Trinkgelder verteilen mitmachen. Schon die Grundgebühr macht´s mir zu schaffen, da meine Rente lediglich 426,- Euro beträgt. Ich bin Ihnen sehr dankbar für Ihr Engagement, dass sie so viele Stunden dem Fall widmeten. Vielen Dank ***** ***** Gute für Sie! Theo Nawrocki

Hausarzt sollte dies machen können! mfg BS