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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Gynäkologie
Zufriedene Kunden: 27994
Erfahrung:  praktischer Arzt, Gynäkologie u. Geburtshilfe
28905844
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Guten Tag Herr Dr Scheufele, ich habe Ihnen vor ca 1 Monat

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag Herr Dr Scheufele,ich habe Ihnen vor ca 1 Monat eine Frage bezüglich meiner Frau und ihrer Paraurethralzyste gestellt und Sie meinten wir sollen eine Uniklinik aufsuchen.
Wir waren nun gestern in der Uniklinik Innsbruck und die zuständige Oberärztin meinte zuerst, als sie die MRT Bilder gesehen hat dachte sie auch es sei eine Paraurethralzyste doch nun nach dem Abtasten und dem Ultraschall sei sie sich zu 100% sicher, dass die Bartholin-Drüse das Problem sei und dass sie das ganz oft haben und sie so etwas sehr häufig sieht.
Das haben jedoch die Ärzte im LKH Feldkirch zuerst auch gedacht. Wir haben einen OP Termin am 10 Juni und die Ärzte möchten einen Katheter setzen, da sie davon ausgehen, dass die Öffnung bei der damaligen Marsipulation einfach sehr schnell wieder verheilt ist, es deshalb nichts gebracht hat und die Ärzte in Feldkirch die Bartholin-Drüse als Ursache deshalb ausgeschlossen haben.
Ich bin sehr skeptisch, da wir die Diagnose „Paraurethralzyste“ von einem Arzt bekommen haben, der operiert hat. Uns wurde auch gesagt, dass man einen Teil des Zystsackes entfernt hat, aber dass in diesem Moment ohne Urologe nicht mehr möglich war.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Ausgebildeter Facharzt während einer OP übersehen kann, dass das Problem die Bartholin-Drüse ist.
Meine Frau und ich haben MRT Bilder von Zysten an der Bartholin-Drüse und von paraurethralen Zysten gefunden und einige mit ihren MRT Bildern verglichen. Beide sehen den Bildern meiner Frau ähnlich. Beide könnten aus unserer Sicht die Ursache sein.
Die Zysten in der rechten Schamlippe hat die Ärztin in Innsbruck ignoriert und gesagt, diese wäre nicht schlimm. Es handelt sich jedoch um eine 5 cm lange Zyste welche meiner Frau ebenfalls Schmerzen bereitet. Das hat sie auch so kommuniziert, aber die Ärztin beharrte darauf, dass diese Zyste nicht schlimm wäre und sie erst einmal nur die linke behandeln müssen.
Das Problem ist nun wenn diese OP mit dem Katheter nichts bringt, wäre der nächste Schritt ein erneuter Versuch und bei einem weiteren Misserfolg die Entfernung der gesamten Bartholin-Drüse. Sollte diese jedoch nicht das Problem sein, können Sie sich die verheerenden Folgen für uns sicherlich vorstellen.
Es spricht einiges für die Bartholin-Drüse als Verursacher, aber es spricht auch einiges für eine Paraurethralzyste. Besonders die rechte Zyste sieht für mich definitiv nicht wie eine Bartholinzyste aus. Besteht die Möglichkeit, dass die linke Zyste von der Bartholin-Drüse ausgeht und die Rechte dennoch eine Paraurethralzyste ist? Kann ein Arzt sich im OP so täuschen, dass er übersieht, dass die Bartholin-Drüse das Problem ist?
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es nun doch die Bartholin-Drüse sein soll, da uns mehrere Ärzte bereits gesagt haben, dass dies keine Seltenheit ist. Die Ärzte in Feldkirch hätten das doch spätestens während der OP merken müssen.
Was ist Ihre Meinung zu der ganzen Sache? Sollen wir der Oberärztin vertrauen? Sie hat schließlich eine langjährige Berufserfahrung und ist sicherlich nicht ohne Grund Oberärztin an der Universitätsklinik in Innsbruck. Außerdem wüsste ich nun auch nicht an wen ich mich denn sonst noch wenden soll.Mit freundlichen Grüßen

Hallo,

ich würde hier dazu raten, der Oberärztin zu vertrauen. Bei der OP sollte sich die Diagnose sichern lassen und in der Uniklinik besteht dann auch die Möglichkeit der fachübergreifenden Zusammenarbeit.

Alles Gute für Ihre Frau.

Bei Rückfragen stehe ich Ihnen über den Button "dem Experten antworten" zur Verfügung und würde mich über eine positive Bewertung (3-5 Sterne) Ihrerseits sehr freuen.

Mit freundlichen Grüssen,

Dr. N. Scheufele

Sehr geehrte Patientin,

da Sie meine Antwort auf Ihre Frage gelesen, aber noch nicht bewertet haben, bitte ich Sie, mir mitzuteilen, ob Sie weitere Informationen wünschen, oder ob noch Unklarheiten bestehen. Prinzip von justAnswer ist es, die Arbeit der Experten durch positive Bewertung (3-5 Sterne) zu honorieren, wenn die Antwort zufriedenstellend war.

Vielen Dank. MfG, Dr. N. Scheufele

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Entschuldigen Sie, ich war auf der Arbeit und habe mich deshalb noch nicht gemeldet.
Das Problem ist, dass wir nun schon 2 OPs hatten und jedes Mal eine andere Diagnose bekommen haben. Die OÄ meinte, dass man die komplette Drüse entfernt, wenn diese OP nicht funktioniert. Wenn die Bartholin-Drüse doch nicht das Problem ist, dann hat man die komplette Drüse umsonst entfernt.
Ist es überhaupt Möglich, dass der operierende Arzt beim letzten Mal eine Paraurethralzyste diagnostiziert obwohl die Bartholin-Drüse das Problem ist. Anscheinend hat er einen Teil der Zyste entfernt.

Während des Eingriffs wird sich sicher eine genaue Diagnose stellen und dann das entsprechende Vorgehen durchführen lassen.

Dr.Scheufele und weitere Experten für Gynäkologie sind bereit, Ihnen zu helfen.