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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Gynäkologie
Zufriedene Kunden: 26146
Erfahrung:  praktischer Arzt, Gynäkologie u. Geburtshilfe
28905844
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Guten Tag Ich habe sehr viele ungeklärte Befunde, auch

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag Ich habe sehr viele ungeklärte Befunde, auch im Bereich Gynäkologie. Nach über 20- jährigen Schmerzen in beiden Brüsten und massiver Knotenbildung wurde letztes Jahr erstmalig ein MRI gemacht (Brust links), Befund: multiple hypointense Läsionen, lateral bis präpektoral und langstreckig bis inframamillär, ohne Kontrastmittelanreicherung, teils länglich bis in den äußeren Quadranten reichend, DD Verkalkungen, DD variköse Venenthrombosen, flächige Anreicherung retromamilär über 6mm. Wurde als benigne eingestuft. Nach einer deutlichen Zunahme der Knoten (bis in die Achseln, jetzt auch vermehrt rechte Brust) und unerträglichen Schmerzen wurde 2020 eine Stanzbiopsie der linken Mamma gemacht, Befund: ausgeprägte zellarme Sklerose mit chron. Entzündung, Duktektasien und sklerosierender Adenose mit Mikrokalk, kein neoplastisches Gewebe. Teils lipomatöse Mammabiopsiezylinder mit ausgedehnten Herden hyaliner kollagenfaseriger Fibrose mit herdförmiger Elastose, kleinherdige Gefässproliferate, innerhalb der Fibrose ausgeprägte Duktektasien mit zweischichtigem Epithel ausgekleidet sowie Herde sklerosierender Adenose aus Azini und Milchgängen innerhalb eines fibrosierenden Stromas, mit Mikrokalk. Das war der Befund, welcher trotz progredienter Beschwerden (seit 2 Monaten hat sich die Anzahl der Knoten und Stränge fast verdoppelt) als nicht besorgniserregend bzw. als Normalbefund bei Mikrokalk eingestuft wurde. Nun meine Frage: Ich habe diese schmerzhaften Gewebeknoten überall im Körper, v.a. in Armen, Beinen, Bauch, Mundhöhle (Fibrose diagnostiziert). Auch bei einer Lungen-CT wurden Rundherde und fibroseähnliche Veränderungen gesehen. Wie ist der Mammabefund von der gynäkologischen Seite einzuordnen bzw. könnte ein systemischer Zusammenhang bestehen? Bisher habe ich von niemandem eine konkrete Antwort erhalten, alles weiterhin unklar. Es gibt keine weiteren Untersuchungen und Behandlungen. Ich bin 59 Jahre alt, Menopause mit 44, seit ca. 2 Jahren bettlägerig. Haben Sie eine Idee, wie weiter in Bezug auf die Brustbeschwerden? Ist der Biopsiebefund als harmlos anzusehen? Danke für Ihre Antwort ******

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
PS: Diagnose Endometriose vor ca. 15 Jahren, Entzündung Bartolinische Drüsen vor 20 Jahren, Schwangerschaften: 2 x ungewollter Abort
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage ohne zusätzliche Kosten unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie weiterhin keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
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Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Sehr geehrte Patientin,
vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer, gerne werde ich versuchen, Ihnen zu helfen.

Bei einer solchen, generalisierten Fibrose ist nicht von einer gynäkologischen Ursache auszugehen, eher ist eine Autoimmunerkrankung als Hintergrund zu vermuten. Leider ist das Problem daher auch nicht auf gynäkologischer Basis zu lösen. Dieser tragische Verlauf tut mir sehr leid für Sie, ich würde eine Uniklinik als die beste Anlaufstelle zur Abklärung und Behandlung ansehen.

Alles Gute für Sie.

Bei Rückfragen stehe ich Ihnen über den Button "dem Experten antworten" zur Verfügung und würde mich über eine positive Bewertung (3-5 Sterne) Ihrerseits sehr freuen.

Mit freundlichen Grüssen,

Dr. N. Scheufele

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Mein Frauenarzt hat mich diesbezüglich zur weiteren Abklärung an die Uniklinik verwiesen, von da kam die Einschätzung, dass diese Befunde "normal" bei Mikrokalk seien. Eine weiterführende Autoimmundiagnostik wurde mit der Begründung abgelehnt, dass die ANA-Werte nur grenzwertig wären, also nicht richtungsweisend, obwohl viele körperlichen Symptome für eine derartige Erkrankung sprechen. Ich wollte von Ihnen, als Gynäkologe, vor allem wissen, wie Sie einen solchen Biopsiebefund interpretieren würden bzw. ob Sie ebenfalls der Meinung sind, dass da nichts Auffälliges wäre...

Der Biopsiebefund ist nicht auffällig, Bösartigkeit ist dabei ausgeschlossen. Das Problem ist ja die vermehrte und zunehmende Fibrombildung, Sie sollten da auf weitere Abklärung bestehen.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Dass es etwas bösartiges ist, habe ich auch nicht vermutet. Ich bin leider bzgl. der fibromatösen Veränderungen nicht weiter gekommen, da sich bisher niemand der vielfältigen Beschwerden angenommen hat, niemand ist so recht zuständig. Eine Gewebebiopsie an einer anderen Stelle wurde mit der Begründung abgelehnt, dass dies nichts bringen würde, es sei denn, man wüsste genau, wonach suchen. Beispielsweise gibt es auch veränderte Lymphknoten (Zufallsbefund bei Speiseröhren-OP), aber den Grund konnte man mir nicht nennen. Danke für Ihre Antwort

Eine Lymphknotenbiopsie käme dann durchaus in Frage. Aber die Abklärung der Autoimmunerkrankung sollte im Vordergrund stehen.

Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Gynäkologie
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Erfahrung: praktischer Arzt, Gynäkologie u. Geburtshilfe
Dr.Scheufele und weitere Experten für Gynäkologie sind bereit, Ihnen zu helfen.