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Ulrike Winkler
Ulrike Winkler, Ärztin
Kategorie: Gynäkologie
Zufriedene Kunden: 467
Erfahrung:  Gynäkologie und Geburtshilfe
66844877
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Ulrike Winkler ist jetzt online.

Bin in der 11. Ssw und hatte davor Fehlgeburten und

Diese Antwort wurde bewertet:

Bin in der 11. Ssw und hatte davor Fehlgeburten und Totgeburt, meine blutwerte sind auch schlecht. Rückenschmerzen und kreislaufprobleme bei Hitze. In meiner Arbeit Kunststoff spritzerei muss ich jetzt 8 Stunden an der Maschine stehen die extrem heiß sind. Laut gefährdungsbeurteilung darf ich da arbeiten. Da bin ich mir unsicher, da die gerüche extrem sind, es sehr laut ist und ich von der Maschine nicht kurz weg kann weil das laufende Maschinen sind. Zur Pause kommt einer zum ablösen. Sonst besteht zwischen durch nicht die Möglichkeit, sitzen kann man an keiner unserer Maschinen. Mein Arzt sagt das Bv muss die Firma ausstellen und Firma sagt der frauenarzt muss das machen. Ich weiß nicht weiter. Psychisch ist das kaum auszuhalten, da ich ständig Angst haben muss das dieses auch stirbt. Mein Freund hat sich dann auch noch getrennt und bin alleinerziehende mit 2 Kindern
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: Ich bin 37 Jahre alt, weiblich, nehme Folio in der Schwangerschaft
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Frauenarzt wissen sollte?
Customer: Ich brauche nur einen Rat wie ich mich verhalten soll, wo ich hin kann. Ich weiß es nicht mehr

Vielen Dank für die Nutzung von justanswer. Ich werde als Expertin versuchen, Ihnen zu helfen.

Es ist definitiv so dass der Betriebsarzt den Arbeitsplatz beurteilen muss. Meiner Meinung nach wird hier eindeutige gegen das Mutterschutzgesetz verstoßen. Ihr Arzt sollte ein sog. vorläufiges Beschäftigungsverbot ausstellen - dazu gibt es Vorlagen - zb hier:

https://www.saarland.de/dokumente/thema_arbeitsschutz/MUTTERSCH_08_vorl_aertzl_BeschVl.pdf

Ihr Arbeitgeber muss dann einen Betriebsarzt einschalten. Ihr Arbeitgeber ist zudem verpflichtet, eine Anzeige ihrer Schwangerschaft beim zuständigen Gewerbeaufsichtsamt zu machen und eine Beurteilung des Arbeitsplatzes durchzuführen. Bitte weisen Sie ihn darauf hin - dies ist Gesetz.

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Ansonsten freue ich mich sehr über eine positive Bewertung und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Ulrike Winkler

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Die Personalchefin hat wohl die gefährdungsbeurteilung gemacht und gesagt das wenn ich keine 8 Stunden stehen kann dann muss ich mit meinem Frauenarzt über ein BV reden. Der gibt mir keines weil sich der Arbeitgeber darum kümmern muss. Ich verstehe das alles nicht. Das und alle anderen davor sind Risiko Schwangerschaften. Ich muss alle 2 Wochen zum frauenarzt im wechsel mit der Uniklinik in Tübingen. Soll ich nochmal zum Frauenarzt gehen oder zum Hausarzt oder Betriebsarzt? Oder mit der Krankenkasse reden? Die in der Firma halten sich an die Richtlinien, ich bin anderer Meinung aber das kann ich nicht nachweisen

Es ist definitiv der Betriebsarzt für die Beurteilung des Arbeitsplatzes zuständig. Sie müssen ihm die Arbeitsbedingungen und detailliert schildern. Der Frauenarzt kann sie aufgrund von Beschwerden leider nur krankschreiben. Die Arbeitsbedingungen müssen immer vom Betriebsarzt eingeschätzt werden. Dies kann der Frauenarzt leider nicht, da er die Arbeitsbedingungen vor Ort nicht persönlich kennt. Dies ist gesetzlich so geregelt.Sie können auch, wenn Sie der Meinung sind, dass sich Ihr Arbeitgeber nicht an das Mutterschutzgesetz hält, das Gewerbeaufsichtsamt einschalten. Diese sind dann verpflichtet, den Arbeitsplatz zu prüfen. Im Mutterschutzgesetz ist eindeutig geregelt, wie der Umgang mit bestimmten Stoffen bei Schwangeren zu erfolgen hat, wie die Ruhezeiten einzuhalten sind.

Ulrike Winkler und weitere Experten für Gynäkologie sind bereit, Ihnen zu helfen.