So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Dr.Scheufele.
Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Gynäkologie
Zufriedene Kunden: 25028
Erfahrung:  praktischer Arzt, Gynäkologie u. Geburtshilfe
28905844
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Gynäkologie hier ein
Dr.Scheufele ist jetzt online.

Frage an Dr. Scheufele betreffend Prostatakrebs.

Diese Antwort wurde bewertet:

Frage an Dr. Scheufele betreffend Prostatakrebs.

Hallo,

bitte stellen Sie Ihre Frage.

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Mein Vater (68 Jahre) hat seit Jahren Probleme mit der Prostata. Insgesamt war er schon 4mal bei der Biopsie und natürlich auch MRT. Es wurde nie etwas gefunden. Alle 3 Monate ließ er den PSA-Wert kontrollieren. Meistens war dieser um die 8. Im Herbst hatte er auf einmal 28. das ging aber wieder zurück auf 8. Der eine Arzt riet zur Sicherheit zu einer weiteren Biopsie. Der andere Urologe meinte, dass man nach 3 Monaten erneut ein MRT machen soll und vorerst keine Biopsie. Mein Vater entschied sich jedoch für die Biopsie. Aufgrund der Coronakrise wollte mein Vater das Befundergebnis am Telefon mitgeteilt bekommen. Der Arzt meinte, es sei besser, wenn wir das persönlich besprechen. Am Montag hat er Termin. Aber das sagt eigentlich eh schon alles, dass er Krebs hat oder? :-(

Die Biopsie war hier ganz sicher das richtige Vorgehen. Von Krebs würde ich dabei noch nicht ausgehen. Es kann sich einfach um Zellveränderungen handeln, die ein weiteres Vorgehen notwendig machen, auch dann wäre die Wahl des persönlichen Gesprächs nachvollziehbar.

Alles Gute für Ihren Vater.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. N. Scheufele

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Naja.....dann hätte er das meinem Papa auch sagen können. Die Gewebeveränderungen wurden ja schon beim MRT festgestellt. Deswegen gab es die Biopsie.
Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Aber wenn es Krebs wäre, kann man dann davon ausgehen, dass er nicht gestreut hat?

Auch dann muss keine Ausbreitung bestehen.

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Wie wahrscheinlich ist es, dass Prostatakrebs geheilt wird? Er war alle 3 Monate beim PSA-Test und ca. 1mal alle 2 Jahre bei einer Biopsie, wenn das MRT Veränderungen auswies und der PSA-Wert anstieg.

Ich sehe hier eine gute Heilungschance.

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Jetzt habe ich gerade erfahren, dass die Sekretärin des Arztes angerufen und gemeint hat, dass es besser sei, wenn er persönlich vorbeikommt. Macht das einen Unterschied?

Nein, das ist durchaus üblich.

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Also kann es auch sein, dass alles in Ordnung ist?
Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Kann es auch sein, dass Befundergebnisse am Telefon nicht besprochen werden dürfen?

Es sollte bei Befunden immer dem persönlichen Gespräch der Vorzug gegeben werden.

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Ich mache mir halt Gedanken, denn in Zeiten der Coronakrise hätte man wohl gesagt, dass alles in Ordnung ist, wenn alles passt. Oder wie sehen Sie das?

Ich würde da wirklich noch keine Schlüsse draus ziehen. Es bleibt das Treffen abzuwarten.

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Würden Sie dem Patienten telefonisch sagen, dass alles in Ordnung ist, wenn dem so ist?

Wenn es um einen umfassenden Befund geht, würde man das persönliche Gespräch immer vorziehen.

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Also auch, wenn alles in Ordnung ist?

Ja, auch dann.

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Ich danke Ihnen.

Wie immer gern geschehen ;-)

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Darf ich mich am Montag noch melden, wenn ich Papa‘s Befund kenne?

Ja, selbstverständlich.

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Hallo. Also 2 von 18 Proben waren krebsig. Der Arzt sagt, dass es Stufen von 2 bis 12 gibt und er liegt bei 6. es ist langsam wachsend. Jetzt muss er zum CT des Brustkorbs. Ich hoffe, dass er keine Metastasen hat. :-(

ok, je nach Befund wäre dann doch die Prostataentfernung angebracht.

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Ja es gibt 3 Möglichkeiten:
1. Beobachten (halte ich aber für zu riskant)
2. Strahlentherapie
3. Entfernung
Wozu würden Sie raten?
Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Oder sollte ich hier bei justanswer mit einem Urologen Kontakt aufnehmen?

Wenn die Möglichkeit besteht, wäre die Entfernung in jedem Fall der richtige Weg.

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Der Arzt hat ihn zu einem Brustkorb-CT geschickt. Aber wäre ein Ganzkörper-CT nicht besser?

Ja, das würde ich auch bevorzugen.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Vielen lieben Dank!!!

Gern geschehen ;-)

Dr.Scheufele und weitere Experten für Gynäkologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Ich muss Sie nochmal stören. Ich habe jetzt bei 2 Instituten angerufen. Beide habe eine CT-Untersuchung aufgrund der Corona-Krise abgelehnt. Sie nehmen nur dringende Fälle. Sie meinten, dass wir es nach Ostern machen. Wie sehen Sie das? Danke!!

Solange können Sie ohne Bedenken abwarten.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Was halten Sie von dem Da Vinci Roboter?

Das ist eine schonende und durchaus zu empfehlende OP-Methode.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Hat sie Vorteile gegenüber der händischen Chirurgie?

Sie ist präziser und schonender.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Hallo. Ich war jetzt bei meinem Urologen und habe die Situation meines Vaters besprochen. Dieser meint, dass er bei einem Gleason-Score 6 (3+3) nicht operieren würde. Vor allem ist jetzt auch der PSA-Wert wieder bei 6-8. Er meint, da gibt es sicher keine Metastasen. Was meinen Sie dazu oder ist das fahrlässig, wenn man nicht operiert? Ich schätze Sie sehr, aber Sie sind ja nicht direkt Urologe. Sie sprachen von einer Entfernung, aber mein Urologe nicht. Bitte um Ihre ehrliche Meinung. Danke.

Ich gehe auch nicht von Metastasen aus, halte aber dennoch die OP im Hinblick auf den künftigen Verlauf vorbeugend für die sicherere Variante.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Der Urologe meint, dass viele Urologen bei diesem Wert nicht mal von Krebs reden und er kennt einige Patienten mit gleichem Befund und die haben auch nichts gemacht und leben schon seit 20 Jahre mit der Diagnose, weil sich nichts verändert hat. Er meint alle 3 Monate PSA testen und in einem Jahr wieder ein MRT machen. Wenn es dann Veränderungen gibt, kann man noch immer operieren und es ist dann bei dieser Art von Krebs noch immer nicht zu spät und außerdem waren nur 2 von 18 Proben mit Gleason-Score 6 und die anderen waren alle gut. Sehen Sie bei diesem Vorgehen ein Problem?

Wenn man diese Kontrollen einhält, ist das Vorgehen sicher auch vertretbar.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Mein Papa ist da extrem konsequent.

Dann gehen Sie diesen Weg.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Ich weiß, dass es jeder für sich selbst entscheiden muss, aber darf ich fragen was Sie persönlich für sich entscheiden würden?

Das ist Einstellungssache, es sind wirklich beide Wege vertretbar.

Persönlich würde ich die Entfernung vorziehen, um so jede Möglichkeit einer späteren Veränderung auszuschliessen.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Ich danke Ihnen für Ihre Meinung und Einstellungsbekanntgabe.

Gern geschehen ;-)