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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Gynäkologie
Zufriedene Kunden: 24819
Erfahrung:  praktischer Arzt, Gynäkologie u. Geburtshilfe
28905844
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe folgendes Anliegen:

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe folgendes Anliegen:
Am 27.01.2020 wurde das alte Hormonstäbchen Implanon entfernt und ein neues unter örtlicher Betäubung eingesetzt (beides auf der Innenseite des rechten Oberarms, nicht wie bisher im Wechsel). Ich bin 50 Jahre alt und das war jetzt der 4. Einsatz eines Implanons. Der Hauptgrund war, dass ich sehr schmerzhafte Blutungen hatte. Bisher habe ich es hervorragend vertragen und es gab keine Komplikationen. Bei diesem letzten Einsetzen wollte ich nach 5 Tagen das Implanon ertasten, konnte es aber nicht. Daraufhin habe ich meine Gynäkologin informiert, die mich davon überzeugen wollte, dass das nicht schlimm sei. Das stimmte nicht mit dem überein, was mir meine zwei vorherigen Frauenärzte erklärt hatten.
Ach ja: Ich habe im Vorfeld nachgefragt, ob das Einsetzen des Implanons in meinem Alter in Ordnung sei – wegen der Wechseljahre, auch wenn es bis jetzt noch keine Anzeichen dafür gibt. Diesbezüglich gab es seitens der Gynäkologin keine Bedenken.
Auf mein Insistieren wurde ein Röntgenbild gemacht, auf dem man das Implanon lokalisieren konnte. Es sitzt viel tiefer als gewohnt im Gewebe (im 20-Grad-Winkel zum Oberarmknochen und recht nahe der Achselhöhle) und kann -wie bereits erwähnt- nicht ertastet werden. Die kleine Wunde ist gut und schnell verheilt, allerdings ist ein unangenehmes Ziehen da und bei Beanspruchung des Arms verspüre ich ein Stechen.
Was mich mehr beunruhigt, ist, dass ich seitdem (ca. 2 Tage nach dem Einsetzen) sehr müde und geschwächt bin und nahezu durchgehend Schwindelgefühle und Übelkeit habe, manchmal gepaart mit Kopfschmerzen. Ich habe mich in der Zwischenzeit zur Arbeit geschleppt und wusste mir nicht zu helfen. Daraufhin habe ich Anfang der Woche (10.02.2020) einen Termin bei der Frauenärztin bekommen – sie kann es sich nicht erklären. Ich musste erneut darauf bestehen, dass der Sache nachgegangen wird. Mir wurde Blut abgenommen und die Werte sind in Ordnung. Auch habe ich keine Symptome eines (grippalen) Infekts. Es sind keine weiteren Untersuchungen oder Schritte vorgesehen. Ich bin diese Woche krankgeschrieben (10.02. – 14.02.2020) und soll eventuell oder nach Bedarf den linken Arm mit dem verschriebenen Esteragel (Estreva 0,1% Gel 50g N1) eincremen. Heute ist der erste Tag, an dem ich mich etwas besser fühle und ich kann nur hoffen, dass ich nächste Woche wieder arbeitsfähig bin.
Neben den körperlichen Beschwerden fühle ich mich weder gut aufgehoben und richtig beraten noch professionell behandelt.
Daher folgende Fragen:
Kann es sein, dass die abweichende Position des Implanons zu diesen Beschwerden führt?
Kann das Implanon in dieser Position überhaupt wirken?
Kann das Implanon wandern und dadurch Schäden (evtl. lebensgefährliche) anrichten?
Muss es bald bzw. sofort entfernt werden oder erst nach drei Jahren?
Mir wurde mitgeteilt, dass das Entfernen in diesem Fall ein größerer operativer Eingriff werden würde. Ist das richtig?
Was kann ich noch tun oder veranlssen?
Vielen Dank ***** *****
Freundliche Grüße
Jana H.

Sehr geehrte Patientin,
vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer, gerne werde ich versuchen, Ihnen zu helfen.

Von vorhandener Wirkung des Implanon ist auszugehen, auch ernste Schäden sind nicht zu erwarten. Ein Zusammenhang mit den Beschwerden ist aber nicht auszuschliessen, auch halte ich die Anwendung in Ihrem Alter nicht unbedingt für angebracht. Wenn keine schnelle Besserung eintritt, würde ich daher zur Entfernung raten, dies sollte auch ohne größeren Eingriff möglich sein.

Bei Rückfragen stehe ich Ihnen über den Button "dem Experten antworten" zur Verfügung und würde mich über eine positive Bewertung (3-5 Sterne) Ihrerseits sehr freuen.

Mit freundlichen Grüssen,

Dr. N. Scheufele

Dr.Scheufele und weitere Experten für Gynäkologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Sehr geehrter Dr. Scheufele, vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Sie haben mir sehr geholfen! Freundliche Grüße, Jana H.

Sehr gern geschehen, alles Gute für Sie.