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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Gynäkologie
Zufriedene Kunden: 21577
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe
28905844
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Frage an Dr. Scheufele. Ich würde gerne näher über meinen

Diese Antwort wurde bewertet:

Frage an Dr. Scheufele. Ich würde gerne näher über meinen Vater reden.

Hallo,

bitte stellen Sie Ihre Frage.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Bei meinem Papa würde ja diese Lungenfibrose diagnostiziert. Die Ursache ist unbekannt. Wie kann ihn geholfen werden? Es ist im Anfangsstadium. Der abgestorbene Teil ist irreversibel....das ist uns klar. Aber wie kann man das Fortschreiten verhindern? Kann man es überhaupt verhindern. Er ist 64 und ich bin wirklich in großer Sorge. Danke!!!

Hallo,

bei einer Lungenfibrose unbekannter Ursache gibt es leider sehr wenige Behandlungsmöglichkeiten. Zum Einsatz kann ein Präparat namens Esbriet kommen, das die weitere Bildung von Fibrosezellen verlangsamen soll, der Erfolg ist allerdings nicht gesichert. Zudem können zur Verringerung der Atemnot bronchienerweiternde Medikamente und Sauerstoff angewandt werden.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. N. Scheufele

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Und was bedeutet das? Wie ist die Lebenserwartung?

Der Verlauf ist dabei individuell ganz unterschiedlich und leider nicht vorhersehbar.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Kann es auch sein, dass er noch 20 Jahre lebt?

Ja, das ist durchaus möglich.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Mein Papa hat jedenfalls mit dem Rauchen aufgehört. Kann das auch die Fibrose stoppen oder mach ich mir da was vor?

Das verbessert die Prognose in jedem Fall.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Papa hat auch sehr hohe Rheumawerte, aber diesbezüglich keinerlei Beschwerden? Kann das trotzdem die Ursache sein?

Ein solcher Zusammenhang ist eher unwahrscheinlich.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Reflux hat er auch. Kann das auch im Zusammenhang stehen?

Nein, auch davon ist nicht auszugehen.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Lt. Internet können rheumatische Entzündungen und oder Reflux aber schon eine Ursache für eine Fibrose sein......

In erster Linie können Infektionen und auch das Rauchen eine Rolle spielen. rheumatoide Arthritis eher selten und Reflux sicher nicht.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Kann seine Infektion mit Borellien vor einem Jahr damit zu tun haben?

In erster Linie spielen dabei Infektionen der Atemwege eine Rolle.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Kann der kaputte Teil der Lunge entfernt werden?

In Extremfällen käme eine Lungentransplantation in Frage. Grundsätzlich muss diese Erkrankung aber nicht zwingend fortschreiten und somit die Lebenserwartung nicht beeinflussen.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Ich meinte jetzt keine Transplantation sondern eine Operation wo man den geschädigten Teil entfernt.

Nein, das ist nicht möglich.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Was spricht gegen eine Lungentransplantation? Die Fibrose wäre ja dann weg oder?

Das schon, aber es handelt sich um einen sehr ausgedehnten und risikoreichen Eingriff und vor allem müsste zunächst ein Spender gefunden werden.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Wie sucht man so jemanden? Wie funktioniert das?

Man muss dann über den behandelnden Arzt in eine Warteliste aufgenommen werden.

Informationen dazu finden Sie hier:

https://www.organspende-info.de/organ-und-gewebespende/organe/lungentransplantation

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Vielen Dank. Ich denke mir, dass eine Lungentransplantation jetzt besser wäre solange er noch agil ist oder ist der Gedanke falsch?

Ich würde eher dazu raten, zunächst den weiteren Verlauf abzuwarten.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Mein Papa bekommt jetzt mal Kortison. Was halten Sie davon?

Das ist ein übliches Vorgehen und kann eine Besserung bewirken.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Na gut......wir werden mal sehen, wie die Therapie anspricht. Eine Lungentransplantation kann man ja dann noch immer machen oder? Wie stellt man eigentlich die Ursache fest? Woher weiß der Arzt, dass es nicht vom Rauchen kommt? Das kann er doch gar nicht wissen.

Der Arzt kann eine mögliche, infektiöse Ursache abklären.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Und wie macht man das? Ich bezweifle, dass alle Ärzte alle abklären? Kann man das nicht privat machen? Ich müsste nur wissen was man abklären muss? Wonach sollen wir suchen?

Sie können sicher sein, dass ein Lungenfacharzt alle notwendigen Schritte bei dieser Erkrankung unternimmt.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Okay. Dann Danke ***** ***** vorerst mal für die ausführlichen Informationen. Also sollen wir nicht aufgeben, denn es besteht durchaus die Möglichkeit es zu stoppen und vielleicht ist ja doch das Rauchen schuld und es wird gestoppt durch den Rauchverzicht. Sehe ich das so richtig?

Richtig, die Lebensqualität und -dauer muss dabei nicht beeinträchtigt werden.

Dr.Scheufele und weitere Experten für Gynäkologie sind bereit, Ihnen zu helfen.