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Holger Traub
Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Grundstücksrecht
Zufriedene Kunden: 24806
Erfahrung:  Fachanwalt für Steuerrecht, Fachanwalt für Insolvenzrecht, Fachanwaltslehrgang für Handels- und Gesellschaftsrecht, Fachanwaltslehrgang Bank- und Kapitalmarktrecht, Diplom-Kaufmann (Univ.)
88853042
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Holger Traub ist jetzt online.

Guten Tag, wir sind eine WEG mit drei Einheiten. Auf dem

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag, wir sind eine WEG mit drei Einheiten. Auf dem Grundstück unserer Nachbarin, welches ja mit einem Sondernutzungsrecht verstehen ist, steht ein Baum, der evlt. gefällt werde muss.
Wie sind die Kosten der Fällung zu tragen? Unter welchen Bedingungen ist eine Fällung zwingend notwendig. Es gibt ein Gutachten, das eine Fällung zulässt aber nicht explizit fordert.
Ebenso wäre bei Fällung die Neuanpflanzung von Bäumen notwendig. Wie sind diese Kosten zu teilen?
Viele Grüße
Oliver Gadow

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage über das Portal JustAnswer.
Gerne helfe ich Ihnen weiter.
Bitte erlauben Sie mir zur abschließenden Prüfung noch folgende klarstellende Frage:
Hat der Nachbar den Baum gepflantz?

Was sagt die Teilungserklärung zur Gartennutzung/Sondernutzung?
Wünschen Sie vereinfachend eine telefonische Beratung, können Sie dies über den Premiumservice hinzubuchen. Wir vereinbaren dann gerne einen Telefontermin mit Ihnen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Guten Abend, hier unsere Antworten:
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Der Nachbar hat den Baum nicht gepflanzt - es handelt sich um eine uralte Linde. Diese befindet sich im Sondernutzungsrecht der Nachbarin. In der Teilungserklärung ist nichts zur Gartennutzung geschrieben. Bei der Unterhaltung wird nur bezug genommen auf Teile des Gebäudes. Ferner steht, das das Grundstück schonen und pfleglich zu behandeln ist. Mehr kann ich aus der Teilungserklärung nicht lesen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich habe noch eine weitere Frage: Wir wollen in unserem Garten (Sondernutzungsrecht) ein Gartenhaus sowie einen Stellplatz errichten. Dies ist, soweit ich weiß, eine bauliche Veränderung. Mit welcher Mehrheit muss diese in der Eigentümerversammlung beschlossen werden? Und kann man, falls es abgelehnt wird, dagegen vorgehen, wenn die anderen beiden Parteinen einen Stellplatz haben?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Ich habe den von Ihnen geschilderte Sachverhalt geprüft.
Die Rechtslage ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt einzuschätzen.

Zunächst einmal ist es so, dass wenn der Karten mit einer Sondernutzung versehen ist, allein der Miteigentümer mit der Sondernutzung über eine Fällung entscheiden kann und darf.

Es ist sein zugewiesenes Grundstück und er kann entscheiden, ob der Baum bleibt oder gefällt werden soll.

Nur wenn für die WEG eine latente Gefahr von dem Baum ausgehen würde, könnte die WEG gegebenenfalls ein beseitigen des Baumes verlangen. Da dies ausweislich des vorliegenden Gutachtens nicht gegeben ist, kann die WEG hier keine weiteren Forderungen an den Miteigentümer stellen.

D. h. das Recht der Entscheidung liegt hier bei Miteigentümer.

Allerdings hat er auch die Kosten zu tragen.

Denn Maßnahmen im Sondereigentum sind auch der Kostenbelastung des begünstigten Eigentümers zuzurechnen.

Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen.
Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Holger Traub und weitere Experten für Grundstücksrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 30 Tagen.
Vielen Dank für die Beantwortung - das ist sehr hilfreich. Könnten Sie meine zweite Frage noch beantworten: Wir wollen in unserem Garten (Sondernutzungsrecht) ein Gartenhaus sowie einen Stellplatz errichten. Dies ist, soweit ich weiß, eine bauliche Veränderung. Mit welcher Mehrheit muss diese in der Eigentümerversammlung beschlossen werden? Und kann man, falls es abgelehnt wird, dagegen vorgehen, wenn die anderen beiden Parteinen einen Stellplatz haben?
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Soll ich meine zweite frage als neue Frage stellen ?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre weitere Antrage.

Bitte stellen Sie diese mit Einleitung "AN RA Dr. Traub".

Gerne will ich Ihnon sodann auch Ihre neue Frage noch ausführen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-