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ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Grundstücksrecht
Zufriedene Kunden: 12357
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ragrass ist jetzt online.

Erbgemeinschaft (zerstritten) soll eine Wohnung verkaufen.

Diese Antwort wurde bewertet:

Erbgemeinschaft (zerstritten) soll eine Wohnung verkaufen. Am vorgeschlagenen Termin zur Unterschrift vom Vertrag für den Verkauf am 19. November konnte ich nicht frei nehmen. Ich habe Anfang November Bescheid gegeben, dass der Termin nicht passte, und ich habe um ein Termin Mitte Dezember gebeten. Ein Termin Mitte Dezember passte den Anderen nicht, und ich habe um ein anderer Terminvorschlag gebeten.
Der Käufer will die Wohnung übrigens erst ab Maj im nächsten Jahr, also gibt es doch keine riesige Eile mit dem Vertrag.So bekomme ich folgende Antwort:​wenn am Freitag nicht beurkundet wird: entweder Frau X erklärt sich einverstanden und benennt jemanden, der für sie unterschreibt und sie genehmigt dann wie alle anderen auch später den Vertrag. Oder ich unterzeichne den Vertrag im Namen aller und hoffe darauf, dass alle (mithin auch X) den Vertrag später genehmigt. Falls sie es nicht tut, müsste geprüft werden, ob dieses gerichtlich erzwungen werden kann.Wenn gar keine Einigung zustande kommt, müsste nach den gesetzlichen Vorgaben (§§ 741 ff BGB) die Zwangsversteigerung gem. § 753 Abs.1 BGB erfolgen. Platzt der Vertrag müssen wir davon ausgehen, dass die Käuferseite Schadensersatzansprüche geltend machen wird.
Meine Frage: Ist das wirklich so schlimm wenn ich um ein anderes Termin zur Unterschrift vom Vertrag gebeten habe?
Warum werde ich so gedrängt einen Vollmachtslosen Vertreter einzusetzen, obwohl ich doch persönlich unterschreiben möchte?

Sehr geehrter Fragesteller,

was spricht denn dagegen, dass der Termin ohne Sie stattfindet und Sie nachgenehmigen ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Ich habe mit einem Notar gesprochen, der meinte, die Beteiligten könnten den unterschriebenen Vertrag schicken, und so könnte ich den Vertrag vor Ort beim Notar genehmigen. Ich habe diese Lösung vorgeschlagen. Solange die Lösung transparent ist, und ich wirklich nur den aktuellen Vertrag genehmige, so wäre ich einverstanden. Aber diese Lösung wollten die Anderen nicht.Ich weiss ehrlich nicht genau, wie es mit einem Vollmachtslosen Vertreter funktioniert, und ich will nichts zustimmen, das ich nicht verstehe. ich will es nicht riskieren, irgendwelche Erklärungen zur Genehmigung zu bekommen, womit ich nicht einverstanden bin. Diese gleichen Menschen haben mich schon sehr unter Druck gesetzt, einen Nachlassverwalter zu bevollImächtigen, obwohl ich für mich selber unterschreiben wollte. Da ist auch zeihmlich viel Geld im Nachlass, ein Nachlassverwalter würde von dem Geld sonst ein Anteil bekommen.

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für die Nutzung von Justanswer und den Nachtrag.

Das Konstrukt "vollmachtloser Vertreter" ist eigentlich ganz einfach und auch sehr üblich, d.h. es wird häufig gebraucht. Hier geht entweder eine Person Ihres Vertrauens zum Notartermin oder einer der Anwesenden unterschreibt auch für Sie. Der Notar schickt dann den Vertrag an einen anderen Notar Ihrer Wahl, zu dem Sie dann hingehen und diesen Vertrag genehmigen. Es ist für Sie kein Risiko, denn Sie genehmigen ja nur, wenn der vertrag auch so passt. Da man einen Vertrag bereits vor Unterschrift erhält besteht auch genügend Zeit zur Prüfung.

Der Nachteil ist natürlich, dass dieses Procedere Zeit kostet.

Ich kann Ihnen diese Vorgehensweise nur nahelegen, damit der Vertrag zeitnah geschlossen werden kann, weil üblicherweise auch Notartermine sehr rar sind.

Bitte fragen Sie bei Unklarheiten nach. Anderenfalls geben Sie bitte eine Bewertung (3-5 Sterne) ab. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie noch Fragen, die ich Ihnen beantworten darf ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass und weitere Experten für Grundstücksrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Ich fand den Vertrag nicht ok, mein Geld sollte auf ein Gemeinschaftskonto, ich wollte gleich über mein Anteil selber verfügen. Ich vertraue die Anderen nicht, und wollte irgendwelche Überraschungen vermeiden.
Daher wollte ich nur den Vertrag genehmigen, und hoffte dadurch, die Kontoangaben für mein Anteil noch ändern zu können, Ich wollte mich nicht unter Druck fühlen, irgendwelche Erklärungen die jemand Anders für mich gemacht hatte, unter Druck zustimmen zu müssen. Ich kenne mich nicht gut aus, aber wollte kein Risiko eingehen.

Sehr geehrter Fragesteller,

ein solches Vorgehen ist allerdings sehr unüblich. Denn dann müsste der Käufer die Anteile auf verschiedene Konten zahlen. "Normal" ist, dass der Käufer auf ein Gemeinschaftskonto zahlt und man sich dann über die Auszahlung einigt oder im schlimmsten Fall Klage erhebt.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Das wollte ich eben vermeiden, Klage erheben zu muessen..

Sehr geehrter Fragesteller,

das kann ich verstehen, aber manchmal lässt sich es leider nicht vermeiden. Ich drücke Ihnen jedoch die Daumen !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Die anderen Erben schulden noch Erbschaftssteuern auf ihr Anteil vom Haus, sie schulden ihren Anwalt, ich wollte nichts mit den Abgaben der Anderen zu tun haben.

Sehr geehrter Fragesteller,

Wie erwähnt gibt es keinen Rechtsanspruch,m die Erlöse zu "stückeln".

Mitfreundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Was bedeutet das? Bedeutet das, dass ich velleicht die Erbschaftsteuer der anderen mitzahlen muss?

Sehr geehrter Fragesteller,

nein, dass Sie nicht verlangen können, dass der Käufer Ihren Teil separat überweist.

Mitfreundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Aber was passiert, wenn die Erbschaftsteurn der Anderen vom der Gesamtsumme abegzogen werden, und ich nur 1/6 von dem was übrig bleibt, bekomme? Ich habe ja schon meine Steuern bezahlt.

Sehr geehrte r Fragesteller,

wie ausgeführt, müssten Sie klagen.

Mitfreundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Gibt es denn ein solches Risiko für mich?
Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Ich will nicht durch ein Klageprozess gehen müssen!

Sehr geehrte r Fragesteller,

ein solches Risko gibt es immer, wenn die Erben sich nicht einig sind. Den eine Auszahlung erfolgt nur, (an alle), wenn sich alle einig sind.

Mitfreundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Aber wenn die Notarin das Geld verteilt, was passiert wenn die Erbschaftsteuern die die anderen noch Schulden von der Gesamtsumme abgezogen wird, und das was übrig bleibt nach Erbkvote verteilt wird. Was passiert dann? Dann wäre mein Anteil doch gleich viel weniger..... könnte das passieren?

Sehr geehrter Fragesteller,

bzgl. der Streuerproblematik stelle ich Ihnen gerne ein Angebot ein.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass