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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Grundstücksrecht
Zufriedene Kunden: 44324
Erfahrung:  RA seit 21 Jahren mit den Fachgebieten Verbraucherrecht, Mietrecht, Strafrecht, Arbeitsrecht und Zivilrecht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Huettemann. Neuer Fall neues Pech. Wir

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter Herr Huettemann.
Neuer Fall neues Pech.
Wir kauften vor einem Jahr von derStieftochter der Erblasserin eine Villa. Die Erblasserin wurde 102 Jahre alt.
Sie gestattete einem Nachbarn schriftlich, dass wenn dieser neu bauen wolle, bis auf 3 Meter (Gesetz hier 5 Meter) an die Grenze bauen duerfe, was dieser dann sofort im Bauantrag umsetzte und genehmigt bekam.
Dier Erblassetin verstarb nur 7 Wochen nach ihrer Unterschrift im Alter von 102 Jahren.
Die Stieftochter - Erbin verkaufte an uns. Den gesamten Verkaufsunterlagen drs Hauses war vom Makler aus auch eine Vermessungsskizze des nachbarschaftlichen Grundstueckes unauffaellig beigefuegt. Von einer konkreten Bauabsicht des Nachbarn keine Rede, nur ggf. irgendwann mal.
Nun will der Bachbar vauen ind zwar so massiv, dass unser Grundstueck sehr entwertet wird, weil er bis auf 3.77 Meter an uns heran baut und durch die schraege Ecklage des Grundstueckes (und damit seines Hauses ) uns direkt ins Wohnzimmer schaut.
Die Verkäufer ind auch der Makler haben uns das verschwiegen. Baurechtlich werden wir nichts machen koennen, weil die alte Dame die Genehmigung gegeben hat so nah heranzubauen.
1) sind Makler und Verkaeufer schadenersstzpflichtig?
2) Die alte Dame hat zwar die Zustimmung zur naeheren Grenzbebauung gegeben (muss das irgendwo im Grundbuch vermerkt werden?) - aber jetzt kommt es, der Bebauungsplan sieht vor, dass Grundstuecke dort unter 25 Meter Tiefe nicht bebaut werden duerfen.
Das Grundstueck ist aber nur ca. 21 Meter tief. Das bedeutet fuer mich, hier ist zwar auf die Genehmigung der Seniorin geachtet worden, aber die kann ja nicht mit ihrer Unterschrift den ganzen Bebauungsplan ungueltig machen.
Oder?Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ich werde Ihnen urlaubsbedingt zu Ihrer Anfrage morgen eine Antwort einstellen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Gerne. schoenen Testurlaub!

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Testurlaub??

Sie müssen das Bauvorhaben des Nachbarn rechtlich nicht hinnehmen und dulden.

Unter Zugrundelegung Ihrer Sachverhaltsmitteilungen ist den benannten Nachbarn die Genehmigung seitens der Erblasserin erteilt worden.

Diese vertragliche Vereinbarung (=Rechtegewährung zugunsten der Nachbarn) stellt rechtlich eine rein schuldrechtliche/vertragliche Übereinkunft und Abrede dar, die auch nur im Rechtsverhältnis zwischen der verstorbenen Erblasserin und den Nachbarn Rechtswirkung entfaltet hat.

Sie als Rechtsnachfolger nach der verstorbenen Erblasserin müssen diese Abrede nicht gegen sich gelten lassen, denn es greift insoweit der Grundsatz der Relativität der Schuldverhältnisse (=Rechtsbindung entfalten vertragliche Absprachen nur im Verhältnis zwischen den an dem Vertrag beteiligten Parteien).

Abweichendes würde nur gelten, wenn die Rechteeinräumung zugunsten der Nachbarn verdinglicht worden, wenn diese also als Recht in das Grundbuch eingetragen worden wäre, denn in diesem Fall würde die Abrede jedem dritten Rechtsnachfolger Wirkung entfalten (=Käufer/Erbe).

Sie können daher gegenüber den Nachbarn unter ausdrücklicher Berufung auf die dargestellte Rechtslage erklären, dass Sie sich als neue Eigentümer und Erwerber der Immobilie nicht an die Übereinkunft gebunden sehen!

Klicken Sie bitte oben die Bewertungssterne (=3-5 Sterne) an, wenn Sie keine Nachfrage haben, denn nur dann erhalte ich von Justanswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Vielen Dank! In welchem Grundbuch muesste das eingetragen sein in dem des Nachbarn oder in meinem? Und noch etwas wichtiges: das Grundstueck auf dem nun ploetzlich 2 Haeuser genehmigt worden sind ist noch nicht einmal im Grundbuch geteilt, ich frage mich, wie kann dann eine Baugenehmigung erteilt werden fuer 2 Haeuser auf zwei Grundstuecken?
Selbst jetzt sind die noch nicht geteilt

Dies müsste in Ihrer Abteilung des Grundbuches eingetragen sein.

Ist das Grundstück noch nicht geteilt, ist nicht nachvollziehbar, weshalb bereits Baugenehmigungen erteilt worden sind. Denkbar ist d***** *****falls, dass Bauvorbescheide ergangen sind.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Grundstücksrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Hier gleich ein Auszug vom hiesigen Beistand, der widerspricht (leider) Ihrer
logischen Ausfuehrung bzgl. der Dinglichkeit.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Leider kann ich das Dokument nicht schicken er laedt es nicht mehr. Was tun?
Text: soweit die Baugenehmigung tatsaechlich von meiner Vorgaengerin unterschrieben worden sei koennen nachbarrechtliche Abwehransprueche nicht mehr geltend gemacht werden. Die Nachbarschaftszustimmung wirkt grundbezogen und auch ich waere daran gebunden.

Das sehe ich anders. Recht hätte Ihr Beistand, wenn eine Baulast zugunsten der Nachbarn eingetragen wäre. Eine solche Eintragung in das Baulastverzeichnis bindet auch einen Rechtsnachfolger.

Mangelt es an einer solchen Baulast, so gilt die eingangs dargestellte Rechtslage.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Leider noch einmal dieses Dokument dazu!
Mit freundlichen Grüßen
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Bitte das Letzte noch einmal anschauen.