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LawAlexander
LawAlexander, Rechtsanwalt
Kategorie: Grundstücksrecht
Zufriedene Kunden: 757
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Guten Tag, Wir haben eine Immobilie gekauft, im

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,Wir haben eine Immobilie gekauft, im Außenbereich, Baden Württemberg. Die ursprüngliche Baugenehmigung liegt uns nicht vor, da sie im zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Laut Lageplan und Grundbuch es ist ein Betriebsgebäude. Das bestehende Gebäude hat eine Betriebswohnung, als Teil des Gebäudes. Da wir die ursprüngliche Baugenehmigung nicht haben, ist der einzige Weg, wie wir beweisen können, dass es eine betriebs wohnung gibt, dass die wohnung in den letzten 5 Jahren zu Wohnzwecken vermietet wurde, und davor haben die Vorbesitzer 10 Jahre dort gewohnt. Wir wissen nicht, was vorher war. Wir planen, es zu renovieren, wir planen, einen Bauantrag zu stellen. Besteht die Gefahr, dass das Bauamt dies als Nutzungsänderung ansieht ? Wenn ja, reichen unsere Argumente, mindestens 15 Jahre bewohnt zu sein, aus? Das Bauamt ist generell gegen Splittersiedlung - unsere Sanierungspläne würden die Nutzungsfläche verringern und nicht die Wohnfläche erhöhen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Anfrage erlaube ich mir wie folgt zu beantworten:

Da die Wohnung nachweislich in den letzten 15 Jahren zu Wohnzwecken genutzt wurde und die Baubehörde nicht eingeschritten ist, sehe ich keine Veranlassung davon auszugehen, dass die Baubehörde nun von einer Nutzungsänderung ausgehen würde.

Mit freundlichen Grüßen

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Vielen Dank für Ihren Rat! In der Tat hat das Bauamt, soweit wir wissen, in den letzten 15 Jahren nicht eingegriffen, aber wir wissen nicht, ob sie sich bewusst waren, wie die Gebaude genutzt wurde. So wie ich Ihren Rat zur ersten Frage verstehe, sehen Sie kein Risiko. Der zweite Teil meiner Frage bezog sich auf den Fall, dass es sich um eine Nutzungsänderung handelt: Reicht die Argumentation von unserer Seite aus, dass die Gebaude in den letzten 15 Jahren bereits so genutzt wurde? Wir können nicht durch Dokumente beweisen, dass es eine Betriebswohnung ist - und sie können auch nicht beweisen, dass es keine gibt, da keine Baugenehmigung über das Gebäude überlebt hat. Alles, was wir haben, ist ein Mietvertrag mit unserer Ex-Mieterin, die dort gemeldet war, und auch die Vorbesitzer wohnten dort, und hatten eine Adresse dort.
Grundsätzlich gibt es zwar kein Recht auf Bestand einer rechtswidrigen Situation, da hier aber in den letzten 15 Jahren eine Nutzung als Wohnung vorlag, können Sie davon ausgehen dass diese Nutzung auch der rechtmäßigen Nutzungsart entsprach.
Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Danke, ***** ***** beantwortet meine Frage nicht wirklich. Wir hatten Vorgespräche mit dem Bauamt, wir haben bereits eine abgelehnte Bauvoranfrage (aus anderem Grund), aber wir können davon ausgehen, dass das Bauamt nach jedem möglichen Grund sucht, um unser Projekt abzulehnen. Sie wollen keine Entwicklung in dieser Zone. Also ist meine Frage immer noch die gleiche: in Ermangelung von Dokumenten, die beweisen oder bestreiten, dass es rechtlich eine Betriebswohnung in dieser Betriebsgebaude gibt, ist mein Nachweis des Wohnsitzes in den letzten 15 Jahren ein akzeptables Argument?
Sie können sich auf den Bestandsschutz zurückziehen, Sie sollten argumentieren, dass zu mindestens nachweislich in den letzten 15 Jahren an dieser Stelle eine Wohnnutzung stattgefunden hat.Diese Nutzung, die dem Amt sicherlich auch bekannt vor, wurde von diesem toleriert und nicht unterbunden.Entsprechend haben Sie hier ein Recht auf Gleichbehandlung.
LawAlexander und weitere Experten für Grundstücksrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.