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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Grundstücksrecht
Zufriedene Kunden: 33698
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo, wir haben vor 3 Jahren ein Haus in Hamburg gebaut.

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, wir haben vor 3 Jahren ein Haus in Hamburg gebaut. Vor zwei Jahren haben wir das Amt gemeinsam mit dem Nachbarn gebeten, eine Fällgenehmigung für die alte und kranke Kastanie, die auf Nachbars Grundstück steht zu erhalten, da wir auf unserem Grundstück im Kronen Bereich Platten für das Carport legen wollten. (Die Wurzeln störten für die Pflasterung) daraufhin wurde die Genehmigung nicht erteilt, aber dafür der Zusatz, dass ich keine weiteren versiegelnde Maßnahmen im Kronenbereich durchführen darf. Das Carport muss aber auf einem punktfundament errichtet werden und durch einen Baumgutachter begleitet werden. Auch das haben wir gemacht. (Der Baumgutachter hat auch den sterbenden Zustand des Baumes dokumentiert) wir haben nun mit dem Bau begonnen, doch das Amt fordert jede Menge Unterlagen an, damit der Baum geschützt bleibt. Können die nun einen Baustopp von meinem Carport erzwingen? Vielen Dank ***** *****
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Hamburg
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Nein

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Die Behörde wird keinen Baustopp verfügen können.

Wenn nämlich der Baumgutachter explizit den sterbenden Zustand des in Rede stehenden Baumes festgestellt hat, dann besteht für einen Baustopp keine rechtliche Handhabe, denn in diesem Fall ist erwiesen, dass der Baum gar nicht mehr zu erhalten ist.

Sollte sodann gleichwohl entgegen aller Wahrscheinlichkeit ein behördlicher Baustopp angeordnet werden, so können Sie sich gegen diesen umgehend erfolgreich mit Rechtsmitteln zur Wehr setzen.

Sie könnten gegen eine solche Verfügung Widerspruch einlegen.

Der Sachverhalt würde daraufhin neuerlicher Sach- und Rechtsprüfung zugeführt werden, und unter den hier gegebenen Umständen würde die Widerspruchsbehörde den behördlichen Bescheid sodann aufheben!

Haben Sie keine Nachfragen, dann geben Sie bitte Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Rechtsberatung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Hier die Auflagen von 2018. nun haben wir das Gutachten geschickt und die Sachbearbeiterin möchte wissen welche weiteren Maßnahmen wir für den Baumwurzeln eingeleitet haben.

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Es ist überhaupt nicht nachvollziehbar, dass der Baum erhalten werden soll, wenn dieser im Absterben begriffen ist.

Zwar sind Sie zivilrechtlich aufgrund der bestehenden Verkehrssicherungspflicht unterhaltungspflichtig, aber Ihre Verkehrssicherungspflicht gebietet es Ihnen unter den gegebenen Umständen, den Baum umgehend fällen zu lassen, denn es gehen von diesem konkrete Gefahren für die Rechtsgüter Dritter aus, sollte dieser - etwa bei einem Sturm - umfallen.

Für die hieraus entstehenden Schäden können Sie sodann die Behörde in Regress nehmen, da diese Ihnen anhaltend und amtspflichtwidrig die Erteilung der Fällgenehmigung verweigert hat!

Dieses sollten Sie der Sachberarbeiterin auch in dieser Form kommunizieren und dieser unmissverständlich mitteilen, dass Sie sich die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen gegen die Behörde ausdrücklich für den Fall eines Schadenseintritts vorbehalten!

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Sind denn nun noch Fragen offen geblieben? Gibt es (technische) Probleme bei der Bewertung?

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Anbei auch das Baumgutachten
Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Datei angehängt (SGL4761)

Der Befund stützt meine Darlegungen, denn der Gutachter spricht expressis verbis von einer akuten Bruchgefährdung: Sollte es hier zu Schädigungen Dritter kommen, so wären Sie als verkehrssicherungspflichtige Eigentümer vollumfänglich gemäß §§ 823, 249, 276 BGB schadensersatzpflichtig!

Sie sollten die Sachbearbeiterin auf dieses - laut Gutachten - sehr hohe Risiko hinweisen und ankündigen, dass Sie die Behörde sodann in Regress nehmen werden, sollte man Ihnen weiterhin die Fällgenehmigung verweigern.

Geben Sie dann bitte noch Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Rechtsberatung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Der Baum gehört dem Nachbarn und ist auf dem Nachbargrundstück. Der Baum ist direkt an der Grenze und ragt mit den Stämmen und Ästen zu meinem Grundstück rüber. Den Baum muss wenn der Nachbar fällen!?

Dann sind Sie durch den (bruchgefährdeten) Baum akut gefährdet, und Ihr Nachbar wäre schadensersatzpflichtig. Diesem muss dann die Fällgenehmigung erteilt werden, und dieser kann im Falle der Nichterteilung die Behörde in Regress nehmen.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Grundstücksrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Danke!

Sehr gern!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt