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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Grundstücksrecht
Zufriedene Kunden: 33197
Erfahrung:  Auf diesem Gebiet habe ich mehrere Mandate bearbeitet
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ra-huettemann ist jetzt online.

Meine Mutter (86) ist Eigentümerin eines Hauses mit gr0ßem

Diese Antwort wurde bewertet:

Meine Mutter (86) ist Eigentümerin eines Hauses mit gr0ßem Grund. Mein Mann und ich wohnen seit 1988 gemeinsam mit ihr im Haus. Wobei ich seit 1964 in diesem Haus wohne. Nun stehe ich als einzige Tochter vor einer tödlichen Diagnose. Mein Mann und ich haben eine Tochter, die nicht mehr im Haushalt lebt.
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Sorry. zuschnell abgeschickt. Wir leben in Bayern- München. Das Haus soll auf jeden Fall erhalten bleiben - a für meinen Mann b) für unsere Tochter. Meine Mutter würde jetzt das Haus an mich übergeben. Wir würden nächste Woche mit den Aktivitäten starten, da ich nicht weiß, wieviel Zeit mir noch bleibt. Wäre das eine Option?
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Meine Mutter und mein Mann leben nach meinem Tod im gemeinsamen Haus das einen Wert von c. 800.000 € hat.Customer: Chat is completed

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Ja, dies wäre eine Option.

Wenn Ihre Mutter Ihnen die Immobilie schenkweise zuwendet, so müssten Sie zwingend einen notariellen Übertragungsvertrag abschließen.

Der Notar würde anschließend bei dem Grundbuchamt veranlassen, dass Sie als neue Eigentümerin in das Grundbuch eingetragen werden.

Grunderwerbssteuer fiele hierbei nicht an, da die Übertragung unter Angehörigen erfolgt.

Allerdings würde die Übertragung Schenkungssteuer auslösen: Hierbei steht Ihnen als Abkömmling (Kind) jedoch ein Schenkungssteuerfreibetrag in Höhe von 400.000 € zu.

Sie Ihrerseits können sodann ein Testament errichten, in welchem Sie Ihren Nachlass nach Ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen ordnen können. Sie können in diesem Testament frei entscheiden, wer die Immobilie (oder auch zu welchen Anteilen) erhalten soll.

Haben Sie keine Nachfragen, dann geben Sie bitte Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Rechtsberatung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Das würde bedeuten, dass ich als Tochter, die seit 54 Jahren im gemeinsamen Haus lebt ordentlich Schenkungssteuer bezahlen müsste? Das wäre im regulären Erbfall ja nicht der Fall.
Wenn das Haus an mich und meine Tochter - also die Enkelin - zu gleichen Teilen übergeben wird, hat sie dann ggf. auch 400.000 € frei?

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Leider doch, denn im Erbfall fiele Erbschaftssteuer für Sie an.

Ihrer Tochter steht als Enkelin ein Freibetrag von 200.000 € zu.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Denkbar wäre auch eine Übertragung auf Sie und Ihre Tochter, denn dann könnten Sie beide Ihre Freibeträge ausschöpfen (400.000 € sowie 200.000 €).

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Würde ich den Erbfall erleben, dann wäre alles für mich frei, da das Haus unter 200 m² Wohnfläche hat?
Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Welche andere Möglichkeit gibt es, die Familienimmobilie für Ehemann und Tochter zu erhalten

Wie Sie den Schenkungs- und Erbschaftssteuerbefreiungstatbeständen des § 13 ErbStG entnehmen können, gilt eine Steuerbefreiung bei lebzeitigen Zuwendungen von Immobilien nur, wenn diese unter Ehegatten erfolgt - § 13 Absatz 1 Nr. 4 a:

https://www.gesetze-im-internet.de/erbstg_1974/__13.html

Im Erbfall würde zu Ihren Gunsten der Befreiungstatbestand des § 13 Absatz 1 Nr. 4 c greifen.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Eine weitere Möglichkeit wäre es, wenn Ihre Mutter testamentarisch verfügt, dass die Immobilie später der Enkelin und Ihrem Mann (anteilig) zufallen soll.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Geht das dann auch ohne Erbschaftssteuer für Ehemann und Enkelin?
Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Meines Wissens nach hätte der Schwiegersohn auch bei Erbschaft nur 20000 E frei und die Enkelin müsste innerhalb von 6Monaten ins Familienhaus einziehen.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
und mindestens 10Jahre darin wohnen

Für Kindeskinder gilt desgleichen der § 13 Absatz 1 Nr. 4 c, aber nur dann, wenn die Enkelin nach dem Erbfall die Immobilie bezieht.

Schwiegerkindern steht in der Tat nur ein Freibetrag von 20.000 € zu.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Grundstücksrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Die Auskunft hat leider nichts Neues ergeben, und es wurden für meinen Geschmack zu viele §§§ als Antwort herangezogen. Ansonsten schnelle Bearbeitung.

Danke für das Feedback.