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ragrass
ragrass, Sonstiges
Kategorie: Grundstücksrecht
Zufriedene Kunden: 8953
Erfahrung:  Rechtsanwältin
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ragrass ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, BaWü, 2014 habe ich zusammen

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: BaWü
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Im Jahr 2014 habe ich zusammen mit meiner damaligen Partnerin ein Grundstück von der Stadt zu je 1/2 Miteigentumsanteil erworben. Nach unserer Trennung habe ich nun den 1/2 Miteigentumsanteil von ihr übernommen. Sie erhielt dafür genau das Kapital, welches Sie eingesetzt hatte wieder zurück. Nach Abschluss des notariellen Kaufvertrages erhielt Sie nun einen Gebührenbescheid der Stadt, dass Sie insgesamt 13.620 € an die Stadt nachzuzahlen habe, da der Bodenrichtwert für das Grundstück in dieser Zeit um 50 €/m² (von der Stadt auch nachgewiesen) angestiegen ist. Für die Hälfte des Grundstücks ergibt sich dieser Betrag. Meine Frage: Kann die Stadt dies auch verlangen, obwohl die Veräußerung an mich (damals schon Vertragspartner der Stadt) und nicht an einen Dritten erfolgt. Spielt es eine Rolle, dass der Kaufvertrag (belegbar) nur über das Kapital welches meine Ex Partnerin eingebracht hat erfolgt ist? Im § 7 des Kaufvertrages ist von Gesamtschuldner die Rede, hat dies nicht zur Folge, dass auch ein Verkauf untereinander (nicht nach außen) keine Nachzahlungsverpflichtung auslösen kann? Ich würde Ihr gerne raten Widerspruch gegen den Bescheid einzulegen, wie sehen Sie die Erfolgsaussichten? Im Folgenden der entsprechende Passus aus dem Ursprungskaufvertrag:
Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Entsprechender Passus ist der § 7 des Kaufvertrages

Sehr geehrter Fragesteller,

könnten Sie das Schreiben der Stadt, gern per Mail an [email protected], zur Verfügung stellen ?

 

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrter Fragesteller,

 

danke, dass Sie Justanswer genutzt haben und für den Nachtrag.

Ich bedaure, aber aufgrund der Vereinbarung im Kaufvertrag vom 11.12.2014 war ein Verkauf erst nach 6 Jahren "sanktionsfrei" möglich. Auch wenn Sie mittilen, dass Sie den Anteil Ihrer Partnerin im Rahmen der Trennung übernommen haben, so liegt dennoch rechtlich ein Kaufvertrag vor. Etwas anderes wäre nur gegeben, wenn Sie verheiratet wären und die Übertragung im Rahmen der Trennung bzw. Scheidung erfolgen würde. Derartige "Übertragungsakte" sind privilegiert.

 

Im Verhältnis zur Stadt sind Sie leider eine dritte Person. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass Sie bereits einen 50 prozentigen Anteil besitzen.

 

Ich hoffe, Ihnen einen Überblick über die Rechtslage und die Möglichkeiten gegeben zu haben und darf Sie, sofern keine Fragen mehr bestehen, bitten, die Antwort zu bewerten. vielen Dank !

 

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

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