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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Grundstücksrecht
Zufriedene Kunden: 24149
Erfahrung:  Auf diesem Gebiet habe ich mehrere Mandate bearbeitet
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Abend, Folgende Situation. In einem Wohnhaus mit

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Abend,Folgende Situation.In einem Wohnhaus mit Nebengebäude erbaut ca 1920, damals als Wohngebiet bezeichnet und als Landwirtschaftlicher Betrieb genutzt. Wurde im Laufe der Zeit ein Gewerbegebiet, dennoch ist in dem Haus und auch in den umliegenden Nachbarhäusern das Wohnen bis heute erlaubt. Meine Frage bezüglich des Nebengebäudes, dafür gibt des keinen Bauplan oder dergleichen, ist es möglich in diesem Gebäude einen handwerklichen Betrieb einzurichten, als Lager und Werkstatt und Büro hauptsächlich genutzt, und eine Betriebsinhaberwohnung für den Betriebsinhaber einzurichten, keine Vermietung sondern nur für den Betriebsleiter gedacht. Denke Sie das wird so wie geschildert genehmigt, meine beden***** *****egen hauptsächlich bei der Betriebsleiterwohnung, das Einverständnis über das Vorhaben der im Wohnhaus lebenden Personen würde ich schriftlich bekommen.
Vielen Dank vorab
Gruß Markus

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Unter Zugrundelegung Ihrer Mitteilungen zum Sachverhalt wird die beabsichtigte Nutzung keinen rechtlichen Bedenken begegnen - also zulässig sein!

Sofern es sich um ein Gewerbegebiet handelt, sind nämlich ausnahmsweise auch Wohnungen für Betriebsleiter gemäß § 8 Absatz 3 Nr. 1 BauNVO rechtlich zulässig:

https://www.gesetze-im-internet.de/baunvo/__8.html

Anwaltlich ist daher anzuraten, dass Sie gemäß § 8 Absatz 3 Nr. 1 BauNVO einen entsprechenden Bewilligungsantrag an die örtlich zuständige Baubehörde richten.

Klicken Sie für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung bitte abschließend oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann wird meine Vergütung für die erbrachte Rechtsberatung an mich ausgezahlt.

Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Vielen Dank für Ihre Bemühungen,
Aber die von Ihnen gegebene Antwort habe ich bereits im Internet gefunden, dennoch freue ich mich darüber dass von Ihnen zu hören, kann es dann im normalfall keine Probleme geben oder ist in irgendeiner Art und Weise mit Problemen zu rechnen bzw sind bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen z.b bestimmte Flächen einzuhalten im Verhältnis Gewerbe und Wohnung oder ist die Art und Umfang des Gewerbes entscheidend? Sie sehen als aus Ihre Sicht keine Probleme?
Gruß Markus

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Nein, ich sehe keine rechtlichen Probleme, die Ihrem Vorhaben entgegenstehen.

Abweichendes würde nur gelten, wenn von der beabsichtigten Nutzung Beeinträchtigungen ausgehen würden, die der Nachbarschaft nicht zumutbar wären (§ 15 BauNVO).

Davon ist hier aber nach Ihren Angaben gerade nicht auszugehen, weshalb Sie auch die baubehördliche Genehmigung erhalten werden!

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Ok super vielen Dank, ***** ***** mir sehr weitergeholfen, muss der Antrag mit einem Bauvorhabenplan eingereicht werden oder reicht lediglich ein Antrag auf die Wohnung da es ja für das Gebäude keine Sichtpläne etc gibt und es ja sowieso um ein Gewerbegebiet handelt oder muss man beides über eine Planungsbüro laufen lassen.
Gruß Markus

Dies hängt stets vom Einzelfall und den Anforderungen des jeweiligen örtlichen Bauamts ab. Ich rate daher an, dass Sie dort erfragen, welchen Antrag Sie konkret nach Ansicht Ihrer zuständigen Baubehörde zu stellen haben.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Vielen Dank für Ihre Hilfe, einmal muss ich noch nachfragen dann werde ich sie gleich bewerten, wissen Sie dass Verhältnis zwischen Gewerbefläche und Betriebsinhaberwohnung?
Schönen Abend noch und nochmals vielen Dank
Gruß Markus

Das spielt rechtlich keine Rolle: Entscheidend ist nur, dass die gesetzlichen Voraussetzungen des § 8 BauNVO hier gegeben sind und dass darüber hinaus keine Hinderungsgründe im Sinne des § 15 BauNVO vorliegen (=unzumutbare Beeinträchtigungen). Auf die flächenmäßigen Verhältnisse kommt es demgegenüber rechtlich nicht an.

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Kristian Hüttemann
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