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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechsanwalt
Kategorie: Grundstücksrecht
Zufriedene Kunden: 7585
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

wir haben ein Grundstück verkauft, dass zuvor bei einer

Diese Antwort wurde bewertet:

wir haben ein Grundstück verkauft, dass zuvor bei einer Immobilienfirma kurz unter Vertrag war, allerdings bevor das 14-tägige Widerspruchsrecht ablief meldete sich ein Interessent, der das Grundstück privat kaufen wollte. Er hatte einen Anwalt dabei, der sich netterweise angeboten hatte den Vertrag zu kündigen. Es sei eine kleine Sache und wir sind auf der sicheren Seite. Uns würden keine Kosten entstehen, also kein Wort darüber, dass dieser (sein) Dienst etwas kostet... schließlich sparte der Käufer die hohe Provision, es war für uns in Ordnung. Nichtsahnend wurde das Gundstück verkauft. Kurz darauf flatterte ein Brief vom Anwalt des Käufers ins Haus mit einer saftigen Kostenrechnung... für dieses Kündigungsschreiben verlangt er über 2000 Euro. Ich dachte erst das ist ein Witz, der Käufer spart schließlich die Provision und wir sollen jetzt zahlen... kann man gegen dieses Geschäftsgebaren etwas unternehmen?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Sie können den Rechtsanwalt darauf verweisen, dass Sie mit ihm kein Mandatsverhältnis haben.

Vorsorglich sollten Sie den Widerruf schriftlich bzgl. eines möglichen Anwaltsvertrags erklären. Denn wenn der "Auftrag" außerhalb des Büros des Rechtsanwalts erfolgte steht Ihnen als Verbraucher ein Widerrufsrecht zu.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Mein Bruder und ich haben dieses Grundstück verkauft... der Rechtsanwalt hatte sich eine Vollmacht von meinem Bruder besorgt. Siehe anbei. Ich war leider zu dem Zeitpunkt nicht vor Ort, hatte nur mit dem Anwalt und dem Käufer telefoniert.

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

gerne will ich Ihnen auch noch Ihre Folgefragen beantworten und hierbei den erweiterten Sachverhalt sowie die übermittelte Vollmacht berücksichtigen.

Aufgrund der hiermit verbundenen erweiterten rechtlichen Befassung im Vergleich zur Ausgangsfrage erlaube ich mir, Ihnen über unseren Premium Service ein Zusatzangebot zu unterbreiten.

Sofern Sie dieses annehmen will ich Ihnen Ihre Zusatzfrage gerne zeitnah beantworten.

Entscheiden Sie sich gegen eine Annahme bitte ich freundlichst um Abgabe einer positiven Bewertung für die bereits getätigten Ausführungen.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Dr. Holger Traub und weitere Experten für Grundstücksrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Vielen Dank für eine umfassende Antwort.
Nur noch zur Info: Die Vollmacht wurde im Wohnzimmer meines Bruders unterschrieben, also in privaten Räumlichkeiten, nicht in einem Büro. Vielleicht spielt das ja eine Rolle. Ich war zu dieser Zeit nicht in Deutschland, hatte nur mit dem Käufer und seinem Anwalt gesprochen... beide versicherten mir telefonisch und meinem Bruder vor Ort, dass uns keinerlei Kosten entstehen, wenn wir den Vertrag mit dem Immobilienunternehmen in der 14-tägigen Frist widerrufen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Guten Abend,
ich habe die zusätzlichen Kosen gezahlt. Wann bekomme ich eine umfassende Antwort??
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Kosten

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

In diesem Fall können Sie einen möglicherweise zustande gekommenen Vertrag mit dem Rechtsanwalt widerrufen.

Erklären Sie schriftlich den Widerruf. Gleichlaufend sollten Sie vorsorglich die Anfechtung nach §§ 119 ff. BGB erklären, da Sie nicht davon ausgingen, dass Kosten ausgelöst werden.

Somit wird ein potentiell geschlossener Vertrag rückwirkend als nicht geschlossen betrachtet, vgl. § 142 BGB.

Das Schreiben sollte nachweisbar, am besten per Telefax vorab und sodann per Einschreiben-Rückschein übermittelt werden.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Ok vielen Dank.
Kann mein Bruder das Schreiben an den Rechtsanwalt nun wie folgt formulieren...:"Hiermit möchte ich den möglicherweise mit Ihnen zustande gekommenen Vertrag widerrufen.
Zudem erkläre ich die Anfechtung nach §§ 119 ff. BGB, da ich davon ausging, dass keine Kosten ausgelöst werden.
Somit wird ein potentiell geschlossener Vertrag rückwirkend als nicht geschlossen betrachtet, vgl. § 142 BGB."Reicht das so?Mit freundlichen Grüßen
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Ein Faxgerät haben wir nicht zur Verfügung, ich kann es nur per Mail senden und zusätzlich mit der Post.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ja, das kann so an den gegnerischen Anwalt übersandt werden.

Wichtig ist dann per Einschreiben-Rückschein (und vorab per E-Mail).

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Gut, dann werden wir das so formuliert an den Rechtsanwalt senden.
Sollten wir vielleicht noch einen Abschlusssatz darunter schreiben?
Vielleicht "Ich bitte dies zu berücksichtigen" Mit freundlichen Grüßen ....Als Betreff schreiben wir:
Widerruf zu Ihrer Kostenrechnung vom 26.03.2018 ??