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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Grundstücksrecht
Zufriedene Kunden: 24149
Erfahrung:  Auf diesem Gebiet habe ich mehrere Mandate bearbeitet
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ra-huettemann ist jetzt online.

Zwei Nachbarn teilen sich eine gemeinsame

Diese Antwort wurde bewertet:

Zwei Nachbarn teilen sich eine gemeinsame Grundstückszufahrt. Diese ist im Gemeinschaftseigentum zu je 50% und als solche definiert.Inwieweit und unter welchen Umständen könnte nun einer der beiden Eigentümer seine Zustimmung verweigern, wenn es um den Neubau eines Wohnhauses im großen Gartengrundstück des anderen Eigentümers geht und dieser natürlich die gemeinsame Zufahrt auch für das neu zu bebauende Grundstück benötigt.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

um Missverständnisse auszuschließen, muss ich zunächst nachfragen: Wären denn mit der Inanspruchnahme der Zufahrt für die Bauarbeiten unzumutbare Beeinträchtigungen/Belästigungen verbunden?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Die Frage ist: Was ist unzumutbar ? Die Baufahrzeuge müßten ca 15 Meter vor dem Hauseingang des Nachbarn vorbei fahren, dort befindet sich das Ende der gemeinsamen Einfahrt und mündet in das Alleineigentums- Grundstück des anderen Nachbarn.

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Unter den ergänzend vorgetragenen Umständen ist von keiner unzumutbaren Beeinträchtigung des Nachbarn auszugehen (=15 Meter Entfernung!) mit der Folge, dass dieser die Nutzung der Zufahrt hinzunehmen haben wird.

Aus dem hier vorliegenden Rechtsverhältnis eines Miteigentums an der Zufahrt ergibt sich nämlich die wechselseitige Verpflichtung, in angemessener Weise auf die berechtigten und schutzwürdigen Interessen und Belange Rücksicht zu nehmen.

Wenn Sie nun die Zufahrt notwendiger Weise nutzen müssen, um die anstehenden Arbeiten durchführen zu können, und wenn hiervon keine unzumutbaren Beeinträchtigungen ausgehen, so ist der Nachbar auf der Grundlage des Miteigentümerverhältnisses auch verpflichtet, die Inanspruchnahme der Zufahrt zu dulden.

Klicken Sie für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung bitte abschließend oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann wird meine Vergütung für die erbrachte Rechtsberatung an mich ausgezahlt.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Nun, wer entscheidet denn, wann eine berechtigte Schutzwürdigkeit zutrifft?In vorliegendem Fall hat der Nachbar schon im Vorfeld klar gestellt, daß er einen Bauantrag mit allen Mitteln verhindern wird, da er sich nicht nur von Baufahrzeugen für einen bestimmten Zeitraum, sondern insbesondere von den dann im Anschluß zu erwartenden Bewohnern des neuen Wohngebäudes zukünftig gestört fühlen wird. Er sei diesbezüglich vor Störungen zu schützen.
Der bauwillige Nachbar hingegen ist hier Eigentümer eines ca 1200qm großen Grundstücks das lt Gemeinde bebaut werden darf und kann. Verhindert dies der Nachbar, wäre das Grundstück ja unbebaubar und damit nur noch einen Bruchteil wert, fällt nicht dieser Tatbestand unter den Begriff der "Schutzwürdigkeit" ?Es gibt nämlich keine andere Zufahrtmöglichkeit.

Das ist richtig: Der bauwillige Eigentümer ist hier in seinen Interessen schutzwürdig. Das durchzuführende Baugenehmigungsverfahern wird sämtlcihe widerstreitenden Gesichtspunkte und Interessen umfassend abwägen, und unter den hier vorgetragenen Umständen wird der Eigentümer die Baugenehmigung auch erhalten.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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