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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Grundstücksrecht
Zufriedene Kunden: 28225
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

ist Ra Schiessl da?

Kundenfrage

ist Ra Schiessl da?
Gepostet: vor 6 Monaten.
Kategorie: Grundstücksrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

wie kann ich Ihnen denn weiter helfen?

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Sehr geehrter Herr Schiessl,betr. den Fall - Sie haben darauf geantwortet am 4. Apr.+14.Nov.2017:Erbe ausgeschlagen, keine weiteren Erben vorhanden. Im Erbe ein Haus, im Grundbuch an 1. Rangstelle Grundschuld mit Grundschuldbrief zu unseren Gunsten, 2. Rangstelle Gundschuld z.G. der Bausparkasse. Summe beider Grundschulden übersteigt Wert des Hauses. Fiskalerbrecht des Landes Thüringen.Wir möchten nun die Grundschuld lt. § 1147 BGB kündigen damit nach der Frist von 6 Monaten versteigert werden kann. Wie verhält es sich mit Forderungen anderer Gläubiger im Falle einer Versteigerung? Wird uns der ersteigerte Erlös gutgebracht oder werden weitere Forderungen, z.B. der Bausparkasse / Versorger davon abgezogen?+Wie müssen wir vorgehen. Bisher wurde das Fiskalerbrecht vom zuständigen Landesfinanzamt nicht bestätigt. Auf unsere Fagen teilte uns der eingesetzte Nachlasspfleger folgendes mit:"Bitte nehmen Sie sich für die Beantwortung lhrer weiteren Fragen einen eigenen Rechtsanwalt. Die vorliegende Nachlasspflegschaft für die unbekannten Erben des Herrn .... wird vom Staat bezahlt. Es ist daher nicht einzusehen, warum lhre Fragen darüber beantwortet werden sollten. Bitte haben Sie Verständnis dafür."Wir erheben lediglich Anspruch über den Gegenwert - bzw. Versteigerungswert - der zu unseren Gunsten eingetragenen Grundschuld. Wie ist die rechtliche Vorgehensweise? Kündigung per Einschreibebrief mit Bezug auf § 1147 an das Landesamt für Finanzen???? Oder muss das Haus erst grundbuchlich umgeschrieben werden? Gibt es ein gesetzliche Frist für den Eintritt in das Fiskalerbrecht?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn Sie das Grundstück versteigern, dann richtet sich die Erlösverteilung nach §§ 105 ZVG.

Sie werden daher vom Gericht aufgefordert werden binnen 2 Wochen Ihre Ansprüche zu beziffern. Ebenso verhält es sich bei den anderen Gläubigern.

Das bedeutet, als erstes werden die Kosten des Verfahrens vom Erlös bezahlt.

Dann wird der verbleibede Rest auf die Gläubiger verteilt, abhängig von der Rangstelle.

Das bedeutet, wenn Sie mit Ihrer Grundschuld an erster Stelle stehen, dann werden Ihre Forderungen zunächst befriedigt. Sollte nach Ihrer Befriedigung noch Vermögen vorhanden sein, so kommen die anderen (nachranigen) Gläubiger zum Zuge.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Leider ist meine Frage nicht beantwortet. Es handelt sich um ein Haus. Bitte lesen Sie meine Frage! Danke!
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Muss das Fiskalerbrecht ausgesprochen werden, damit wir die Kündigung der Grundschuld an das Landesfinanzamt richten können? Muss das Landesfinanzamt im Grundbuch eingetragen werden, bisher steht ja dort der Verstorbene und, wie wird diese Kündigung formuliert, als normale Kündigung mit Bezug auf § 1147?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

leider habe ich den zweiten Teil Ihrer Frage erst jetzt gesehen.

Da es sich hier nicht mehr um ein Spezialgebiet handelt gebe ich die Frage an einen anderen Kollegen gerne frei.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt