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RARobertWeber
RARobertWeber, Rechtsanwalt
Kategorie: Grundstücksrecht
Zufriedene Kunden: 3388
Erfahrung:  Zweites juristisches Staatsexamen
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Auf meinem Grundstück ist ein Wegerecht eingetragen. 1978 wurde

Diese Antwort wurde bewertet:

Auf meinem Grundstück ist ein Wegerecht eingetragen. 1978 wurde notariel festgelegt,das der weg 3,50 breit und 2,50 von der östlichen grunddtücksgrenze entfernt sein soll. Die damalige Grundstückseigentümer hat den weg nur 1 Meter von der Grenze auf 2,50 Pflaster lassen. Seitdem besteht der weg so. An dem weg habe ich Büsche gepflanzt und meinen Garten angelegt. Der neue Grundbesitzer möchte jetzt den weg so herstellen wie es notariel 1978 festgelegt wurde. Meine Frage gibt es nicht nach 37 Jahren ein gewohnheitsrecht? Und was beinhaltet eine Wegerecht , wenn es nicht näher beschrieben ist. Seit eine Jahr wird der weg mit großen baufahrzeugen und Traktoren befahren. Wie das Wegerecht eingetragen wurde war die Besitzerin nicht mal km Besitz eines Fahrzeuges und wurde dadurch auch nur zu Fußstapfen oder per Fahrrad benutzt.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),das Problem ist, dass ein eingetragenes Wegerecht ewig gilt. Eine gewohnheitsrechtliche Einschränkung gibt es daher leider nicht.Auch bezüglich der Nutzungsart gilt der Inhalt des Grundbuches und des notariellen Vertrages. Wenn dort nur Wegerecht steht, kann der Berechtigte den Weg mit allen Fahrzeugen nutzen, die er benötigt. Ob solche Fahrzeuge bei Wegerechteinräumung bereits vorhanden waren, ist dabei leider nicht relevant.Leider können Sie daher gegen die gegenwärtige Art der Nutzung des Wegerechts nichts unternehmen.Für weitere Fragen stehe ich Ihnen über den Button "dem Experten antworten" jederzeit zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.Mit freundlichen Grüßen,Robert WeberRechtsanwaltDas Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Der weg geht direkt auf die Garage des Nachbarn zu, ihm gehört davor nur 2 Meter. Wenn er mit den baufahrzeugen auf sein Grundstück will, geht das nur wenn er nach links über eine Ecke unseres Grundstückes fährt. Das haben wir 1 Jahr geduldet und haben im November 2015 geschrieben, das wir das nicht mehr wollen zum 1.4.16.Dann kann er mit den baufahrzeugen nicht mehr auf sein Grundstück kommen. Darf er die Fahrzeuge dann auf den weg parken? Der weg ist kaputt gefahren , er hatte uns unterschrieben den weg wieder herzurichten. Wer zahlt die verbreiterung auf 3,50 Meter und wer muss die pflanzenumsetzen die seit Jahren da stehen ? Der weg ist 30 Meter lang, gehört mir, was habe ich als Eigentümer von dem weg ?
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),die Verbreiterung und Herrichtung des Weges muß der Wegerechtsinhaber bezahlen, genauso wie die Umsetzung der Pflanzen. Allerdings darf er auch seine Fahrzeuge dort auf dem Wegerechtsbereich parken. Jedoch darf er keinesfalls über Gelände außerhalb des Wegerechts fahren, das können Sie ihm untersagen.Von dem Weg haben Sie nur wenig, auch wenn das Gelände Ihnen gehört. Jedoch sollten Sie prüfen, ob der damalige Vertrag eine Entschädigungszahlung vorsah.Für weitere Fragen stehe ich Ihnen über den Button "dem Experten antworten" jederzeit zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.Mit freundlichen Grüßen,Robert WeberRechtsanwaltDas Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Ich verstehe ihre Antwort so nicht. Im Internet habe ich gegoogelt das das Geh und Fahrrecht schonend ausgeübt werden muss es darf nicht geparkt werden, da der weg dann blockiert ist. Wegerecht kann doch nicht bedeuten, daß wir ihn selber nicht benutzen können. Warum soll ich den weg bezahlen, wenn ich ihn nicht nutzen kann oder darf.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),mit Entschädigungszahlung meinte ich eine Zahlung von dem Nachbarn an Sie als Entschädigung für die Einräumung des Wegerechts. Diese müßte in den notariellen Vertrag geregelt sein.In der Tat muß das Wegerecht so schonend wie möglich ausgeübt werden, es gilt aber auf der vollen Breite des im Grundbuch eingetragenen Bereiches.Auch bedeutet es keinesfalls, dass Sie den Bereich nicht benutzen dürfen. Tatsächlich darf der Nachbar diesen Bereich nicht blockieren, d.h. er muß geparkte Fahrzeuge auf Verlangen sofort entfernen.Für weitere Fragen stehe ich Ihnen über den Button "dem Experten antworten" jederzeit zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.Mit freundlichen Grüßen,Robert WeberRechtsanwaltDas Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
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Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Ich war drei Tage ausser gerecht. Entschuldigung. Was ist so schonend wie möglich? Ich möchte Ihnen nochmal die Situation erklären. Unsere beiden Grundstücke liegen zwischen zwei Straßen. Der Nachbar liegt an der Hauptverkehrsstrasse seine Anschrift ist auch dort. Er kann aber sein Grundstück zu Fuß über eine Treppe erreichen. Seine Besucher können also dort an der Straße parken und zu ihm zu Fuß hingehen. Die Haustür ist auch zu der Seite. Damit er selbst mit einem auto auf sein Grundstück kann, wurde das Wegerecht eingetragen über mein Grundstück das hinter seinem Haus liegt an einer Nebenstraße. Seit 5 Monaten haben wir nur schriftlich kommuniziert. Da er seit 1 Jahr über eine Ecke meines grundstückes fährt, habe ich ihm schriftlich im November den Termin 1.4.16 gesetzt, das ich die Überfahrten dann nicht mehr dulden werde um endlich wieder mehr Ruhe zu haben. Nachdem er mir schriftlich gedroht hat, den Weg zu verbreitern wenn ich ihn während der Bausphase nicht mehr mit dem Fahrzeug auf sein Grundstück lasse, würde er den weg verbreitern wie es ihm zusteht. Meine Antwort war das sollte er gerne tun, ich brauche das Stück nicht, mein Grundstück ist gross genug. Das bedeutet für ihn aber, daß er trotz Verbreiterung nicht auf sein Grundstück kommt? Deshalb ist er jetzt doch auf uns zu gekommen und bittet darum ihn für die Bausphase ca. Bis Juni weiter über das Grundstück fahren zu lassen. Er würde uns auch entgegen kommen mit der Wegerecht Regelung. Ihm würde an der Verbreiterung nichts liegen, wenn ich ihm auch für später ein Keil zur Überfahrt lasse es handelt sich etwa um 2,50 x 3 Meter dann würde er sich damit einverstanden erklären, das in Zukunft nur er und seine nähere Verwandtschaft über den weg fahren und dort auch nicht parken werden. Sind wir auf der sicheren Seite, wenn wir das mit ihm schriftlich vereinbaren für die Zeit bis das Grundstück vererbt oder verkauft wird. Ist die Vereinbarung gültig, wenn wir unter Zeugen beide die Vereinbarung unterschreiben?
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),eine solche Vereinbarung wäre durchaus wirksam. Allerdings würde sie nur den Nachbarn persönlich binden, d.h. einen Erben, Pächter/Mieter oder Käufer seines Grundstückes müßte sich nicht daran halten.Achten Sie aber darauf, dass alle Punkte berücksichtigt sind, insbesondere der Verzicht auf die Verbreiterung. Am besten wäre natürlich eine Abfassung durch einen Anwalt.Für weitere Fragen stehe ich Ihnen über den Button "dem Experten antworten" jederzeit zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.Mit freundlichen Grüßen,Robert WeberRechtsanwaltDas Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Meine Frage zum Wegerecht war auch noch:
Was bedeutet das Wegerecht ist so schonend wie möglich aus zu üben.
Was ist mit seinen Besuchern die sein Grundstück von seiner Straßenseite zu Fuß erreichen können, ist das Wegerecht
denn dann nicht ausgehebelt ?
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),verzeihung. Das Wegerecht ist im Grundbuch eingetragen, es kann daher nicht ausgehebelt werden. Auch wenn der Nachbar einen vollen Straßenzugang hat, bleibt das Wegerecht bestehen, weil es im Grundbuch steht. Etwas anderes gilt nur, wenn der Notarvertrag eine Auflösungs-/Löschungsklausel hat. Bitte prüfen Sie daher den Vertrag.Diese Formulierung bedeutet, dass er soviel Rücksicht wie möglich auf Ihre Belange nehmen muß, aber nicht verpflichtet ist, auf seine Rechte zu verzichten. Eine konkretere Formulierung gibt es leider nicht, es kommt stets auf den Einzelfall an. Wenn z.B. das Grundstück ohne größere Umstände von der Straßenseite erreicht werden kann, muß er im Zweifel begründen, warum er das Wegerecht nutzt. So gesehen, ist eine Fast-Aushebelung durch diese Klausel möglich, allerdings müssen Sie stets beweisen, dass eine Nutzung des Wegerechts nicht notwendig ist.Für weitere Fragen stehe ich Ihnen über den Button "dem Experten antworten" jederzeit zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.Mit freundlichen Grüßen,Robert WeberRechtsanwaltDas Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Also was mir nicht so ganz gefällt: bei ihrer ersten Antwort schreiben sie mir alle Fahrzeuge dürfen rüberfahren egal wer :Besucher Baufahrzeuge etc., er darf sogar seine Fahrzeuge dort parken. Bei jeder Nachfrage erfahre ich aber, das es doch nicht so ist. Wie sie jetzt schreiben muss Rücksicht genommen werden bei der Überfahrt, das parken ist nur möglich, wenn der Fahrzeugführer in der Nähe ist - sonst kann er ja nicht wegfahren. Jetzt zu ihrem letzten Satz. Wenn z.B. das Grundstück ohne größere Umstände von der Straßenseite erreicht werden kann, muss er im Zweifel begründen, warum er das Wegerecht nutzt. Dann meinen sie ja wohl seine Straßenseite, von da kann jeder zu Fuß runter gehen und ihn besuchen bzw. auch kleinere Sachen anliefern.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),das liegt daran, dass in der Ausgangsfrage die angrenzende Straße und die Erreichbarkeit über eine Treppe nicht mitgeteilt wurde und solche Informationen die rechtliche Bewertung ändern können.Bezüglich der Straße ist fraglich, ob dort oder in der Nähe Fahrzeuge geparkt werden können. Wenn diese Treppe nur schwer erreichbar ist oder dort Fahrzeuge nicht geparkt werden können, kann die Nutzung des Wegerechts wieder leichter als die Nutzung der Treppe werden.Für weitere Fragen stehe ich Ihnen über den Button "dem Experten antworten" jederzeit zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.Mit freundlichen Grüßen,Robert WeberRechtsanwaltDas Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.