So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an SchiesslClaudia.
SchiesslClaudia
SchiesslClaudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Grundstücksrecht
Zufriedene Kunden: 18073
Erfahrung:  Rechtsanwältin, zwei Fachanwaltstitel, Korrespondenzsprachen: deutsch und englisch, 20 Jahre Berufserfahrung
44859865
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Grundstücksrecht hier ein
SchiesslClaudia ist jetzt online.

Ich habe ein Grundstück voll erschlossen inkl. KAG zu einem

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe ein Grundstück voll erschlossen inkl. KAG zu einem Fixpreis gekauft, Grundstück wie besehen, und im Kaufvertrag stehjt NACH der Kaufpreisangabe, daß noch ein nicht genannter Betrag für die Verlegeung von Wasser/Abwasser/Strom dazukommen. Meine Meinung ist, daß dies nur Kosten betrifft, deren Maßnahmen NACH Kaufvertragsdatum durchgeführt werden, betreffen., Nun erhalte ich einen Bescheid mit den Kosten für Wasser/Abwasser/Strom - Leitungen, ob wohl NACH dem Kaufvertrag keinerlei Baumaßnahmen mehr ergriffen wurden. Demzufolge lagen bereits alle Leitungen zum Kaufvertragsdatum auf dem Grundstück. Nach meinem Dafürhalten darf dies nun nicht mehr berechnet werden, sondern ist bereits im Kaufpreis enthalten.
ehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:


Darf ich höflich fragen, wie denn die genaue Formulierung im Kaufvertrag lautet ?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Der Kaufpreis f.d. Grundstück beträgt inkl. Erschließungskosten, Beiträge nach KAG f. Wasserversorgungs - und Abwasserbeiträge [...] insges. xxx €


Alle Erschließungs - und Anliegerbeiträge nach dem Baugesetzbuch, dem KAG und den örtlichen Satzungen, einschl. solcher privater Versorgunsunternehmen, welche im Rahmen der erstmaligen Erschließung für den Vertragsgegenstand erhoben werden, sind im Kaufpreis enthalten. [...] dass die KOsten für die Hausanschlüsse (Leitungsstrecken von den Hauptleitungen bis an die Grundstücksgrenze für Wasser/Abwasser und den Kontrollschacht nebst Armaturen) gesondert berechnet werden und nicht im Kaufpreis enthalten sind.


 


Soweit der Text des KV.


Da die Anschlüsse jedoch bereits bei Kaufdatum gelegt waren, und ich davon ausgegangen war, daß es sich dabei um Kosten handeln wird, die für Arbeiten NACH KAufdatum noch zu erledigen sind, widerspreche ich somit diesem KOstenersatzbescheid.

Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank XXXXX XXXXX Nachtrag.

Ich sehe das, wenn ich mir die Formulierung ansehe anders als Sie.

Man hat hier nicht gewusst, wie hoch die Rechnungen für die Leitungen sind und diese waren auch noch nicht fällig, so dass man einfach in den Vertrag aufgenommen hat, dass Sie diese dann zu zahlen haben.

Hinzukommen heisst hier ganz einfach, dass diese BETRÄGE nicht eingeschlossen sind, nicht, dass hier erst Leitungen kostenpflichtig verlegt werden.

Es kommen die Beträge hinzu, nicht die Leitungen, das sagt die Formulierung gerade nicht.

Es ist so, dass zur Zeit als das Grundstück Ihnen verkauft wurde, diese Beträge einfach noch nicht abgerechnet waren, so dass man Sie offengelassen. hat und einfach formuliert hat, dass diese eben noch hinzukommen.

Sie sollten dann die Rechnungen übernehmen.


Ich bedauere sehr, dass ich Ihnen eine solche Auskunft geben muss, aber der Wortlaut des Vertrags gibt nichfs dafür her, dass diese Kosten nicht von Ihnen übernommen werden müssen.


Ich würde Ihnen raten, zu zahlen, damit Sie sich Ärger und weitere Kosten ersparen.


Ich bitte höflich, mich trotz der Rechtslage positiv zu bewerten.

Sie bewerten meinen Service für Sie

für die Rechtslage kann ich nichts
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


DOCH ! die Kosten waren dem Veräußerer bereits 2008 vom Bauunternehmer, der die Leistungen erbracht hatte, in Rechnung gestellt bekommen. Die Beträge waren centgenau vorhanden, also hätten diese auch beim Kauf des Grundstücks im Nov. 2011 benannt werden können/müssen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX klärenden Nachtrag.

Dann sieht die Sache völlig anders aus.

Dann ist kein Grund vorhanden, die Beträge nicht in den Kaufpreis mit aufzunehmen und Sie als Vertragspartner konnten den Vertrag dann auch nur so verstehen, dass das Grundstück eben gekauft wie besichtigt ist und dazu eben die vorhandenen Leitungen gehörten.

Zudem heisst es ja gesondert berechnet WERDEN, was dafür spricht, dass es sich um noch unbekannte Kosten handelt
SchiesslClaudia und weitere Experten für Grundstücksrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.