So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Knut Christiansen.
Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Finanzamt
Zufriedene Kunden: 1700
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
103693118
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Finanzamt hier ein
Knut Christiansen ist jetzt online.

Ich habe einen Antrag auf Einkommenssteuererklärung über

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe einen Antrag auf Einkommenssteuererklärung über einen Steuerberater eingereicht. Das Finanzamt verlangt eine Bescheinigung des Arbeitgebers über die Anzahl der Arbeitstage.
In der Erklärung habe ich "fünf" Arbeitstage pro Woche angegeben (und mich verschrieben). In Wirklichkeit sind es "vier" Arbeitstage pro Woche.
Was kann ich nun tun? Gilt das als Betrug?

Guten Abend,

ich prüfe Ihre Frage gerne und melde mich nachher mit einer Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Knut Christiansen

Steuerberater

Wieviele Tage haben Sie denn insgesamt angegeben? 225?

Wieviele waren es im Vorjahr?

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Ich habe "fünf" Tage pro Woche angegeben. Das müssten 225 sein

Dann stellen Sie bitte klar, dass es sich nach Durchsicht der Erklärung um einen Übertragungsfehler handelt bzw. ein Missverständnis mit dem Steuerberater vorliegt. Eine Strafe wird Ihnen hier nicht drohen. In der Regel haben die Finanzbeamten hier auch „keine Lust“ großartige Strafverfahren einzuleiten, zumal die Abweichungen eher gering sind.

Viele Grüße!

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Vielen Dank für Ihren Rat. Das werde ich dem Steuerberater mitteilen.
Eine Frage habe ich abschließend: Ich war im Jahr 2018 öfters bei einem weiter entfernten Arzt. Ich stets am Vortag angereist und habe im Hotel übernachtet. Das Finanzamt erkennt die Übernachtungskosten nicht als außergewöhnliche Belastung an. Hat es Recht?

Grundsätzlich können Übernachtungskosten als außergewöhnliche Belastungen anerkennungsfähig sein. Das aber nur, wenn diese zwangsläufig angefallen sind. Das kann z.B. dann der Fall sein, wenn es keinen anderen Arzt gab, der Sie vor Ort oder in der Nähe behandeln konnte. Hier müssten Sie also im Zweifel die Zwangsläufigkeit nachweisen, ggfs. durch Bestätigung Ihres Hausarztes, der Sie zu diesem anderen Arzt verwiesen hat.

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Mir ist noch eingefallen: Ich war 2018 Lohnsteuerklasse I, ohne Vermietung und Verpachtung. Somit gar nicht zur Abgabe verpflichtet. Kann ich die Einkommenssteuererklärung nich zurück ziehen?

Ja, wenn Sie eine Erklärung nur auf Antrag einreichen, können Sie diese auch zurück ziehen. Das ist möglich, wenn Sie neben den Arbeitnehmereinkünften keine weiteren Einkünfte oder Lohnersatzleistungen (z.B. Krankengeld) bezogen haben.

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Würde in diesem Fall das Finanzamt bei einer Rücknahme stutzig werden, weil ich die Behörde Bescheinigungen verlangt, die ich nicht vorlege?

Das kann theoretisch sein. Aber bei einer Antragsveranlagung haben Sie immer das Recht den Antrag zurück zu nehmen. Damit verzichten Sie im Zweifel ja auch auf Vorteile, falls Sie mit einer Erstattung rechnen könnten. Daher kann das Finanzamt hier zwar stutzig werden, muss Ihrem Antrag aber entsprechen.

Ist Ihre Frage soweit geklärt?

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Ja. Ich bedanke ***** *****ür

Das freut mich!

Darf ich Sie dann abschließend noch um Bewertung mit 3-5 Sternen bitten (einfach die Sterne anklicken)? Nur dann erhalte ich meinen hälftigen Vergütungsanteil vom Portal (justanswer) ausgezahlt. Vielen Dank :-)

Knut Christiansen und weitere Experten für Finanzamt sind bereit, Ihnen zu helfen.