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Christian P
Christian P, Steuerberater
Kategorie: Finanzamt
Zufriedene Kunden: 513
Erfahrung:  Tax Manager bei Kelvion
103664560
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Christian P ist jetzt online.

Schönen Guten Tag, auf den Rat eines Kontaktes und nach

Diese Antwort wurde bewertet:

Schönen Guten Tag,
auf den Rat eines Kontaktes und nach Absprache mit einem Anwalt, würden wir gerne einen Steuerberater konsultieren, da uns einige Fehler aufgezeigt wurden, die uns im Laufe unserer UG- Gründung unterlaufen sind. Uns wurde aufgezeigt, dass wir durch die "Fehler" große Probleme mit dem Finanzamt in Zukunft bekommen könnten. Gerne würde ich Ihnen unsere Situation ausführlich schildern und gemeinsam mit Ihnen eine Lösung dafür finden.

Guten Tag hätten Sie morgen oder heute Abend Zeit für 1 Telefonat?

Freundliche Grüße

C. Peter

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
ja gerne, ich bin jederzeit erreichbar

Welche Art von Fehlern waren das gewesen?

Können Sie bitte Premiumwunsch Telefonieren beantragen

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Schönen guten Tag,
vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen. Unsere Situation ist Folgende:

Ich hatte im August 2019 eine Appidee. Danach habe ich (noch ohne Unternehmen, also auf meinen eigenen Namen) Freelancer aus dem Internet kennengelernt und mit Ihnen beschlossen, dass die die Entwicklung der App übernehmen und ich das administrative. Die Freelancer (Anzahl 3) kommen alle aus Indien. Außerdem haben wir in einem mit Freundschaftsverträgen beschlossen, dass sie eine kleine Entschädigung bekommen und später Anteile an unserem Unternehmen (Gründung später) erhalten. Insgesamt beteiligt sind 5. Ein Schulfreund von mir (gerade ansässig und studierend in Warschau), die Freelancer und ich.
Einer der drei Freelancer hat 3000€, der andere 500€ und einer 50€ erhalten. Diese Beträge haben wir per Banküberweisung und PayPal getätigt.

Nun haben wir am 08. November 2019 eine UG (haftungsbeschränkt) in Deutschland gegründet. Vorerst sind nur mein Schulkollege und ich die Gesellschafter. Ich bin gleichzeitig auch der Geschäftsführer. Die Freelancer sollen erst später als Gesellschafter aufgenommen werden.
Die App ist immer noch in der Entwicklung. Sie soll im Sommer 2020 auf die Appmärkte von Apple und Android erscheinen. Mein Schulfreund und ich sind beide Studenten und wollen diese App auf „gut glück“ rausbringen. wir können uns noch keine Vorstellungen über den Erfolg machen, da wir auch noch keine Nutzer oder Kunden haben. Die App haben wir bis jetzt nur im Bekanntenkreis angekündigt.

Der bereits erwähnte Kontakt hat uns davor gewarnt, dass das Finanzamt in einiger Zeit darauf aufmerksam werden könnte, da wir die App bereits in einer „GbR“ angefangen haben zu entwickeln und dieses Wissen oder „Gut“ nicht einfach in unsere UG übertragen können.

Nach Absprache mit einem Anwalt, ist dieser Tatbestand anscheinend berechtigt und entsprechend ernsthaft anzugehen. Unsere Idee wäre demnach, dass wir als UG die App von mir selber „abkaufen“. Der Anwalt meinte, dass das rein gesetzlich/ vertraglich legal wäre. Würde das das Problem lösen?
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Ich wusste leider nicht, dass das Telefonat zusätzlich kostet, das kann ich leider nicht beantragen.

Ich sehe da grundsätzlich kein Problem drin, denn Sie haben sich überlegt die Rechtsform zu wechseln aber Ihre Geschäftsidee weiter zu verfolgen.

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Wir hatten davor keine GbR, das hat der Kontakt aber die ganze Zeit als eine solche bezeichnet.
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Er meinte, dass meine Taten als Privatperson (vor der Gründung) nicht einfach in die UG übertragen werden können. Das würde bedeuten, dass wir damit das Finanzamt umgehen würden.

Wieso haben Sie diese app schon bilanziell aktiviert in der GbR? Vermutlich hatten Sie eine Einnahmen und Überschussrechnung erstellt.

 

Das Finanzamt umgehen Sie in diesem Fall nicht.

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Wir haben noch nichts mit der App gemacht. diese haben weir lediglich nur angekündigt
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
die app ist noch in der entwicklung und noch nichts wert, bzw wir generieren keine einnahmen mit der app
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
wir haben letztens nur einen antrag für die steuerliche erfassung erhalten, da unsere eintragung ins handelsregister erst im februar 2020 erfolgte. wir haben noch keinen cent mit der app verdient.

Dann sehe ich keine Umgehung. Es wurde nichts aktiviert es kann noch kein Wirschaftsgut übertragen oder eingelegt werden. Benötigen Sie beim Ausfüllen des Fragebogens weitere Hilfe?

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
also können wir die app jetzt über die ug vermarkten, obwohl klar nachweisbar ist, dass die kosten für die entwicklung und die serverkosten anfangs über mich als privatperson gelaufen sind?
ich brauche soweit keine fragen mit dem bogen danke

Ja das ist möglich

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
eine frage hätte ich dann bezüglich des bogens doch. bei dem absatz mit der lohnsteuer- es sind zwei gesellschafter und einer davon ist auch geschäftsführer, zählen ir nun als arbeitnehmer?
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
also droht uns in diesem fall nichts, denn der kontakt verweist durchgehend auf einen präzedenzfall: https://www.exist.de/DE/Campus/Gruendergeist/Im-Fokus/Recht/GmbH-gruenden/inhalt.html

Können Sie mir bitte den Text reinkopieren? Der Geschäftsführer ist kein Arbeitnehmer.

Ich bin unterwegs, das würde es vereinfachen.

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Zahl der Arbeitnehmer
Insgesamt:___
a) zugleich GEsellschafter oder Ehegatten:____
b) davon geringfügig beschäftigte :____
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Zahl der Arbeitnehmer
Insgesamt:___
a) zugleich GEsellschafter oder Ehegatten:____
b) davon geringfügig beschäftigte :___

Da können Sie nichts eintragen und das offen lassen.

Konnte ich Ihre Fragen damit beantworten?

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
alles klar dann bedanke ich mich, ja vielen dank. das heißt also unsere situation hat nichts mit dem präzedenzfall zu tun?

Können Sie mir bitte den Text aus dem Link reinkopieren?

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Nach monatelanger Businessplanung und ersten Kundenkontakten wird aus dem EXIST-Team ein „richtiges" Start-up: eine GmbH oder UG. Doch Vorsicht: Vielen Gründern ist nicht bewusst, dass sie bereits Gesellschafter einer GbR sind. Die Folge sind womöglich hohe Steuernachzahlungen.Meist ist es so: Einer hat eine Idee. Ein, zwei Kommilitonen kommen dazu. Die Idee nimmt Gestalt an. Das eigene Start-up rückt in immer greifbarere Nähe. Es existiert im Grunde schon. Denn eine GbR, also eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts oder BGB-Gesellschaft, ist das Team ohnehin bereits - praktisch von allein, ohne Anmeldung oder Vertrag. EXIST sorgt für die erste Finanzierung. Und für die Anschlussfinanzierung klopft schon ein Investor an. 200.000 Euro ist er bereit zu investieren. Alles läuft perfekt. Jetzt nur noch die GbR in eine GmbH umwandeln, damit der Investor die vereinbarten Gesellschafteranteile an dem Start-up kaufen kann. Es vergehen ein, zwei Jahre. Das Start-up entwickelt sich gut. Dann passiert’s: Das Finanzamt meldet sich für eine erste Betriebsprüfung an. Ergebnis: Jeder der Gründer wird aufgefordert, jeweils einen sechsstelligen Einkommensteuerbetrag zu bezahlen. Eine Summe, die die Gründer unmöglich aufbringen können. Dem Start-up droht das Aus.

Ein Einzelfall? Nein, sagt Patrick Straßer. Er ist Steuerberater und betreut u.a. EXIST-Teams bei Profund Innovation, dem Gründungsservice der Freien Universität Berlin. "Wir erleben immer wieder, dass Gründerinnen und Gründer, die bereits ihr Produkt entwickelt und womöglich schon Kontakt zu potenziellen Kunden aufgenommen haben, zum Notar gehen, um eine GmbH oder UG zu gründen und dabei nicht erwähnen, dass sie bereits eine GbR sind. Viele denken einfach nicht daran, oder es ist ihnen noch nicht einmal bewusst, dass sie überhaupt Gesellschafter einer GbR sind. Der springende Punkt ist aber: Den wenigsten ist klar, welchen Wert ihre GbR besitzt: das Know-how, erste Kundenbeziehungen, IP-Rechte usw. Genau darum geht es zum Beispiel spätestens beim Gespräch mit potenziellen Investoren. Da kann es durchaus um Schätzwerte zwischen 100.000 und zwei Millionen Euro gehen. Und das ist interessant - nicht nur für den Investor, sondern auch für das Finanzamt."

Steuernachzahlung: GbR wurde nicht in GmbH/UG eingebracht
Das Finanzamt führt in der Regel zwei, drei Jahre nach der GmbH-Gründung eine erste Betriebsprüfung durch. Und dann wird es spannend, wie Patrick Straßer am folgenden Beispiel zeigt "Stellen Sie sich vor, ein Investor beteiligt sich mit 200.000 Euro an einer gerade gegründeten GmbH und erwirbt damit zwanzig Prozent der Anteile. Wenn allein zwanzig Prozent des Start-ups 200.000 Euro wert sind, ist klar, dass das ganze Unternehmen eine Million Euro wert ist. Wenn nun nach ein, zwei Jahren eine Betriebsprüfung stattfindet, wird das Finanzamt daher davon ausgehen, dass die GbR zum Zeitpunkt der Umwandlung in eine GmbH eben diese eine Millionen Euro wert war. Und da dieser Verkehrswert nicht formal in die GmbH eingebracht wurde, geht das Finanzamt davon aus, dass die Gründer sich das Geld in die eigene Tasche gesteckt haben - auch wenn gar kein Geld geflossen ist. Im Klartext heißt das: Bei einem angenommenen Gesamtwert einer GbR von einer Millionen Euro, muss jeder der beiden Gründer nachträglich jeweils 500.000 Euro mit einem Steuersatz von 40 bis 45 Prozent versteuern." Ein Schlag ins Kontor - im wahrsten Sinne des Wortes.Auch Axel Staudt und Antonio Calderon haben in ihrer Rechtsanwaltskanzlei FRANZ Rechtsanwälte mit solchen Fällen zu tun: "Eine unserer Mandantinnen hatte einen Online-Shop eröffnet und bereits erste Kunden. Um das weitere Wachstum ihres Start-ups zu finanzieren, gründete sie eine GmbH und holte einen Investor an Bord. Drei, vier Jahre später - der Shop hatte sich in der Zwischenzeit gut entwickelt - meldete sich das Finanzamt und stellte fest, dass der Wert der Geschäftsidee und der Kundenbeziehungen zum Zeitpunkt der Gründung der GmbH nicht berücksichtigt worden war. Das Ergebnis: Die Shop-Betreiberin musste eine beträchtliche Summe an Steuern nachzahlen", so Axel Staudt.

Ihr Fall ist wenn ich die von Ihnen genannten Daten zu Grunde lege, mit der.im Link beschriebenen Situation nicht vergleichbar

 

Christian P und weitere Experten für Finanzamt sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
alles klar, dann bedanke ich mich, schönen tag noch

Für eine abschließende positive Bewertung durch Anklicken von 5 Sternen wäre ich Ihnen dankbar. Alles Gute weiterhin