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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Sonstiges
Kategorie: Finanzamt
Zufriedene Kunden: 5929
Erfahrung:  Steuerberater HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
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Prof.Nettelmann ist jetzt online.

Unterschied zwischen Einspruch gegen einen Steuerbescheid

Diese Antwort wurde bewertet:

Unterschied zwischen Einspruch gegen einen Steuerbescheid
Die Steuererklärung für 2016 wurde bis heute noch nicht beim Finanzamt (FA) eingereicht.
Für das Jahr 2016 wurden vom Steuerzahler überhöhte unrealistische Vorauszahlungen geleistet.
Es erfolgten Mahnungen von Seiten des FA . die Erklärung einzureichen; wegen unvorhergesehener Ergeignisse (z.B. Dachstuhlbrand mit Löschwasserschäden an 4 Wohnungen, die der Steuerpflichtige verwaltet) fand der Steurzahler keine Zeit, die Erklärung einzureichen. Seine diesbzgl. Beim FA vorgetragene Entschuldigung fand beim FA kein Gehör.
Es erging ein geschätzter Bescheid vom FA mit einer Steuernachzahlungsforderung von 2.800,- € sowie Bußgelder von ca. 1.200,-€. Dies bezahlte der Steuerpflichtige alles.
Eine weitere Fristsetzung zur Abgabe der Erklärung erfolgte nicht.
Endlich nun reichte der Steuerpflichtige im Febr.2019 seine Erklärung 2016 beim FA ein.
3 Tage später erhielt der Steuerpflichtige einen 2.ten geschätzten Bescheid vom FA mit einer neuerlichen Nachzahlungsforderung von 250,- € (die eingereichte Erklärung 2016 wurde nicht berücksichtigt, offensichtlich hatte sich beides überschnitten).
In diesem Bescheid ist zudem „der Vorbehalt der Nachprüfung“ aufgehoben .
Frage :
Genügt es, gegen den 2.ten geschätzten Bescheid Einspruch einzulegen oder ist es erforderlich, zusätzlich „Antrag auf Aussetzung der Vollziehung“ zu stellen, damit die eingereichte Steuererklärungnoch beim FA Berücksichtigung findet?
Oder anders gefragt, bezieht sich ein „Antrag auf Aussetzung der Vollziehung“ grundsätzlich immer nur auf das Zurückstellen der vom FA geforderten Steuernachzahlung (z.B. wie Antrag auf Stundung), so dass ein Einspruch genügt? (Denn nach Berücksichtigung der eingereichten Erklärung wird eine verzinste Steuerrückzahlung erfolgen).Vielen Dank für Ihre Beantwortung.

Sehr geehrter Fragesteller

vielen Dank, ***** ***** justanswer für Ihr Anliegen gewählt haben. ICh bin Steuerberater Prof Nettelmann und als externer Experte tätig. Ich werde mich Ihrer Frage widmen und eine Antwort vorbereiten. HAbends Sie etwas Geduld bis ich eine Beantwortung vorbereitet hsbe.

Mit freundlichen Grüßen

Prof.Nettelmann

Sehr geehrter Fragesteller,

ich entnehme Ihren Ausführungen, dass der Erstbescheid des Finanzamt unter dem Vorbehalt der Nachprüfung stand, der durch den neuerlichen Bescheid für das Jahr 2016, wobei der sog. Nachprüfungsvorbehalt aufgehoben worden ist.

Sie müssen nunmehr gegen den neuerlichen Bescheid innerhalb eines Monats Einspruch einlegen und auf die zwischenzeitlich an dass Finazamt übersandte Steuererklärung für 2016 Bezug nehmen.

Gleichzeitig müssen Sie im Rahmen des Einspruchs Aussetzung der Vollziehung des neuerlichen Bescheids für 2016 über 250,-- € beantragen.

Das Finanzamt muss nunmehr die Besteuerungsgrundlagen unter Zugrundelegung der Steuererklärung neu ermitteln und im Rahmen des Einspruchs einen neuen Steuerbescheid erteilen. Eventuelle Überzahlungen für 2016 infolge der Schätzungen werden dann erstattet.

Ich hoffe, dass ich damit Ihre Frage beantwortet habe. Für eine positve Bewertung bedanke ***** ***** im voraus. Diese ist erforderlich, damit meine Beratung vergütet werden kann. Dazu müssen müssen Sie 3 -5 Sterne im Kommentarfeld anlicken .

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Warum muss ich beides machen, Einspruch und Antrag auf Aussetzung der Vollziehung?
M.E. bezieht sich ein Antrag auf Aussetzung der Vollziehung ausschließlich auf die geforderte Steuernachzahlung die wir gerne bezahlen, weil wir diese Zahlung bei Steuerrückzahlung mit 6% verzinst
zurückbekommen.
Meine eigentliche Frage bezieht sich also auf den Unterschied zwischen "Einspruch gegen den Bescheid" und "Antrag auf Aussetzung der Vollziehung."

Sehr geehrter Fragesteller,

durch den Einspruch wird die Zahlungsverpflichtung des angefochtenen Bescheides nicht gehemmt, also aufgehalten, so dass Sie ´- wenn Sie die Zahlung vermeiden wollen- die Aussetzung der Vollziehung gesondert beantragen müssen (§ 361 Abs- 1 Abgabenordnung).

mit freundlichen 'Grüßen

Prof. Nettelmann

Prof.Nettelmann und weitere Experten für Finanzamt sind bereit, Ihnen zu helfen.