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RainNitschke
RainNitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Finanzamt
Zufriedene Kunden: 1499
Erfahrung:  Fachanwaltslehrgang Steuerrecht / 3 Jahre Leitung Beratungsstelle eines Lohnsteuerhilfevereines
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RainNitschke ist jetzt online.

Hallo, ich habe am 18.12.2017 beim Finanzamt eine

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
ich habe am 18.12.2017 beim Finanzamt eine nebenberufliche, steuerpflichtige Tätigkeit angemeldet. Da es, wie o.g. nur eine nebenberufliche Tätigkeit ist und ich nicht davon ausgehe einen Umsatz von mehr als 17.500 Euro p.a. zu erwirtschaften, mache ich als Kleinunternehmer vom § 19 Abs. 1 UStG Gebrauch und weise auf meinen Rechnungen keine Umsatzsteuer aus. Da ich den Umsatz für dieses Jahr genau beziffern kann (1700 Euro), habe ich dies auch auf dem Anmeldebogen, den ich ausfüllen musste angegeben. Die Sachbearbeiterin vom Finanzamt sagte dann, dass das zu viel ist und ich, wenn man diese Summe als monatlichen Richtwert nimmt, ich über die erlaubten 17.500 Euro p.a. kommen würde und damit eben nicht mehr von der Umsatzsteuer befreit wäre - damit hat sie rein rechnerisch natürlich recht. Aber sie kann doch nicht davon ausgehen, dass ich diesen Betrag jeden Monat erwirtschafte? Es kommt doch hauptsächlich darauf an, dass ich die 17.500 Euro p.a nicht überschreite - wie sich die Umsätze monatlich zusammensetzen ist doch letztendlich egal und obligt meiner Planung oder irre ich mich? Es wäre toll, wenn Sie etwas Licht ins Dunkle bringen und mir sagen könnten, ob ich die 1700 Euro Umsatz für den diesen Dezember abrechnen und in der Steuererklärung angeben kann?
Vielen Dank ***** *****

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage!

Bei unterjährigem Beginn einer Tätigkeit gelten in Hinblick auf die Inanspruchnahme der Kleinunternehmerregelung leider Sonderbedingungen.

Zwar gilt zum einen, dass man in Ermangelung eines Vorjahresgewinnes den Jahresgewinn schätzen darf (ansonsten müssten Sie ja eine Prognose für das kommenden Jahr fertigen). Zum anderen muss man aber leider auch den geschätzten monatlichen Gewinn auf das gesamte Jahr hochrechnen. So hat es die Sachbearbeiterin auch getan. Wenn man am Ende des Jahres startet (also im Dezember), dann darf man leider nicht die vollen 17.500,00 EUR für das Geschäftsjahr ausschöpfen, sondern tatsächlich nur 1/12. Somit liegen in Ihrem Fall die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme der Kleinunternehmerregelung leider tatsächlich nicht vor.

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Mit freundlichen Grüßen

K. Nitschke

Rechtsanwältin

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Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Liebe Frau Nitschke,vielen Dank für die schnelle Rückmeldung.Ich wünsche Ihnen einen guten Rutsch und ein erfolgreiches neues Jahr

Vielen Dank ***** ***** Gute für Sie!