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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Sonstiges
Kategorie: Finanzamt
Zufriedene Kunden: 5929
Erfahrung:  Steuerberater HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
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Prof.Nettelmann ist jetzt online.

Mein Mann ist selbstständig und wir arbeiten allein. Er ist

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein Mann ist selbstständig und wir arbeiten allein. Er ist im Außendienst ich mache die Büroarbeiten. Wir benötigen für unseren Auftraggeber eine § 48b EStG – Freistellungsbescheinigung damit unser Auftraggeber die Rechnungen bezahlt. Da diese nun zum 16.09 abgelaufen ist und wir die Rechnungen nicht mehr bezahlt bekommen, hat mein Mann formlos um eine neue Bescheinigung gebeten. Nun haben wir schriftlich von Finanzamt folgendes erhalten: zwecks Bearbeitung benötige ich noch die Einkommenssteuer-Erklärungen 2013-2015. Da mein Mann diese, neben seiner Tätigkeit, selber erstellt, ist dies nicht wirklich kurzfristig machbar. 2013 könnten wir im Oktober einreichen.2014 und 2015 zeitnah danach. Wir zahlen regelmäßig dies angesetzten Vorauszahlungen zur Einkommenssteuer und auch die Umsatzsteuer Voranmeldung regelmäßig. Es liegen keine offenen Forderungen vor. Ist es vom Finanzamt korrekt diese Bescheinigung zurück zu halten und wie verhalten wir uns richtig.?
Vielen Dank vorab

Sehr geehrte Fragestellerin,

Sie sollten umgehend die Steuererklärungen für 2013 und danach schnellstens die Erklärung für 2014 fertigstellen und dem Finanzamt übermitteln. Schildern Sie schriftlich Ihre Situation und den Hinweis auf Ihre pünktlichen Entrichtung der Vorauszahlungen.

Die Erklärungen für 2013 und 2014 sind seit langem überfällig.

Das Finanzamt kann daher die Ausstellung der Bescheinigung bis zum Vorliegen der Erklärungen ablehnen, aber vielleicht führt Ihre schriftliche Darlegung der Situation, verbunden mit der obigen Zusage dazu, dass man Ihnen die Bescheinigung kurzfristig verlängert.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann

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Ergänzung: § 48 b EStG lautet.

"1.Auf Antrag des Leistenden hat das für ihn zuständige Finanzamt, wenn der zu sichernde Steueranspruch nicht gefährdet erscheint und ein inländischer Empfangsbevollmächtigter bestellt ist, eine Bescheinigung nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck zu erteilen, die den Leistungsempfänger von der Pflicht zum Steuerabzug befreit. 2Eine Gefährdung kommt insbesondere dann in Betracht, wenn der Leistende

1.

Anzeigepflichten nach § 138 der Abgabenordnung nicht erfüllt,

2.

seiner Auskunfts- und Mitwirkungspflicht (z.B. Steuererklärungspflicht) nach § 90 der Abgabenordnung nicht nachkommt,

3.

den Nachweis der steuerlichen Ansässigkeit durch Bescheinigung der zuständigen ausländischen Steuerbehörde nicht erbringt.

(2) Eine Bescheinigung soll erteilt werden, wenn der Leistende glaubhaft macht, dass keine zu sichernden Steueransprüche bestehen."

Prof. Nettelmann

Sehr geehrte Fragestellerin.

haben Sie noch Rückfragen zu meiner Beantwortung? Ansonsten bitte ich um Ihre positive Bewertung, damit meine Bearbeitung vergütet werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Prof.Nettelmann und weitere Experten für Finanzamt sind bereit, Ihnen zu helfen.