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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 7887
Erfahrung:  Rechtsanwalt
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Ich habe eine 35 jährige Tochter aus 1. Ehe. Vor einem Monat

Kundenfrage

Ich habe eine 35 jährige Tochter aus 1. Ehe. Vor einem Monat stellte sich heraus dass sie wahrscheinlich nicht meine leibliche Tochter ist. Kann ich die Vaterschaft noch anfechten?
Fachassistent(in): Welche Schritte wurden bisher unternommen?
Fragesteller(in): Noch keine - habe seit über 20 Jahren keinen Kontakt zur Tochter. Über 3. Wurde mir mitgeteilt dass sie eine andere Blutgruppe hat als ich und meine Exfrau. Exfrau hat gegenüber der Tochter zugegeben dass ein anderer Mann ihr Vater sei.
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Besteht meinerseits die Möglichkeit die Vaterschaft anerkennen zu lassen bzw.die Tochter aus der Erbfolge zu nehmen
Gepostet: vor 16 Tagen.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 16 Tagen.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Die Vaterschaft kann durch ein Verfahren beim Familiengericht angefochten werden. Hierzu müssen begründete Umstände für Zweifel an der Vaterschaft vorliegen. Es müssen im Verfahren konkrete Umstände dargelegt werden, die das Gericht überprüfen kann.

Wenn die Blutgruppe der Tochter nicht zu Ihnen passt, wäre das so ein konkreter Umstand. Allerdings müssten Sie das dem Gericht nachweisen. Die Dritten, die es Ihnen mitgeteilt haben, müssten die Quellen darlegen, aus denen sie diese Information haben. Und sie könnten Zeugen im Verfahen sein.

Und  wenn die Exfrau zugegeben hat, dass ein anderer Mann der Vater ist, wäre das auch ein Umstand, der Zweifel an der Vaterschaft begründet. Allerdings müssten Sie nachweisen, dass es dieses Zugeständnis der Mutter gegenüber der Tochter gegeben hat. Es genügt nicht, wenn Sie es im Prozess nur behaupten, ohne es beweisen zu können. Die Exfrau und die Tochter könnten dabei Ihre Zeugen sein.

Grundsätzlich ist die Vaterschaftsanerkennung also möglich. Es es ist unerheblich, dass es schon 35 Jahre her ist seit der Geburt. Es gibt zwar eine Anfechtungsfrist von 2 Jahren. Diese Frist beginnt aber erst zu laufen, wenn Sie Kenntnis von den Umständen erhalten, die gegen Ihre biologische Vaterschaft sprechen. Das ist nach Ihre Schilderung erst einige Monate her, sodass die Frist noch eingehalten ist.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 16 Tagen.

Es tut mir leid. Aber ich sehe jetzt erst, dass es um österreichisches Recht geht. Da kann ich bedauerlicherweise nicht helfen. Ich gebe die Frage frei für andere Experten. Alles Gute!