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RA Thomas Klein
RA Thomas Klein,
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 59
Erfahrung:  Expert
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RA Thomas Klein ist jetzt online.

Uneheliches Kind, jugendamt möchte dass Vaterschaft

Diese Antwort wurde bewertet:

Uneheliches Kind, jugendamt möchte dass Vaterschaft anerkannt wird das möchte ich aber nicht. Was soll ich tun
Fachassistent(in): Welche Schritte wurden bisher unternommen?
Fragesteller(in): noch keine
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Ich bin mir nicht sicher dass es meins ist. Ich habe der Frau gesagt ich möchte kein Kind von ihr/ mit ihr. Ich habe schon zwei Kinder mit meiner Frau
Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Ich möchte meinen Namen nicht in der Geburtsurkunde dieses Kindes haben.
Außerdem würde ich gerne wissen wie Alimente etc. Berechnet werden und wie es mit dem Sorgerecht in so einem fall aussieht?

Sehr geehrter Fragesteller,

ich nehme Bezug auf Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworten möchte, wobei ich davon ausgehe, dass deutsches Recht Anwendung findet:

Grundsätzlich kann Sie niemand zwingen, eine Vaterschaft anzuerkennen, insbesondere dann nicht, wenn nicht sicher ist, ob Sie wirklich der Vater sind. Wird dies behauptet und es ist streitig, kann allerding die angebliche Mutter dies über ein Vaterschaftsfeststellungsverfahren notfalls gerichtlich klären lassen.

Sollte sich dann herausstellen, dass Sie doch der Vater Ihres Kindes sind, wären Sie unterhaltspflichtig, wobei Sie nach der sog. Düsseldorfer Tabelle mindestens den sog. Mindestunterhalt zahlen müssen, der aktuell bei 286,50 Euro monatlich liegt. Dies gilt dann, wenn Ihr Nettoeinkommen bei bis zu 1900 Euro monatlich liegt. Liegt es höher, was im einzelnen berechnet werden müsste, kann der Unterhalt auch höher sein. Das Sorgerecht liegt bei der Mutter, aber Sie haben die Möglichkeit, die gemeinsame elterliche Sorge zu beantragen, was in der Regel Ihnen dann auch -wenn Sie Interesse am Kind haben- zugesprochen wird.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Klein

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Sehr geehrter Herr Klein,
vielen Dank für Ihre Antwort. Ich hätte da noch eine weitere Frage.
Kann ich auch freiwillig sagen, dass ich einen Vaterschaftstest haben möchte um die Kosten eines Verfahrens zu vermeiden?
Was geschieht wenn ich keinen Unterhalt zahlen kann? Ich habe nur einen Teilzeit Job und muss meine Frau und zwei Kinder versorgen, da meine Frau in Elternzeit ist. Zählt für das Nettoeinkommen nur meins oder auch das meiner Frau?
Und noch die letzte Frage falls ich tatsächlich der Erzeuger des Kindes sein sollte werde ich in die Geburtsurkunde eingetragen auch wenn ich das nicht möchte?
Vielen Dank ***** ***** und viele Grüße

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Mit Zustimmung der Mutter können Sie auch einen freiwiliigen Test machen. Wenn sich dann herausstellt, dass Sie der Vater sind, werden Sie automatisch in die Geburtsurkunde eingetragen, es sei denn, die Kindesmutter verweigert dies. Für den Unterhalt zählt das Einkommen Ihrer Frau nicht mit, aber nach der aktuellen Rechtsprechung ist der Mindestunterhalt zu zahlen, es sei denn, Krankheit hindert Sie an der Ausübung eines Vollzeitjobs.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Klein

RA Thomas Klein und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.