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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 42241
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ich bin Vorerbe einer Immobile, meine Kinder Nacherben. Ich

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich bin Vorerbe einer Immobile, meine Kinder Nacherben. Ich habe 2014 wieder geheiratet nun steht die Scheidung an. Meine Frau will aus der Wertsteigerung des Hauses Zugewinn geltend machen. Das Haus wurde Anfang 2021 mit Zustimmung der Kinder verkauft. Der Erlös liegt nun auf einem Treuhandkonto. Hat meine Frau etwas zu erwarten? Während der Ehe wurden keine Modernisierungsarbeiten vorgenommen.
Viele Grüße

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Grundsätzlich fällt nur eine etwaige Wertsteigerung der Immobilie in den Zugewinnausgleich.

Beispiel: War die Immobilie bei Eingehung der Ehe 400.000 € wert, und ist der Wert zum Zeitpunkt der Veräußerung in 2021 mit 450.000 € zu beziffern, so unterliegt dieser Wertzuwachs dem Zugewinnausgleich.

In dem gebildeten Beispiel beträgt der Zugewinn somit 50.000 €.

Gemäß § 1378 Absatz 1 BGB könnte die Ehefrau daher als Zugewinn 25.000 € beanspruchen.

Hat die Immobilie während des Bestandes der Ehe hingegen keine Wertsteigerung erfahren, so scheidet ein Zugewinnausgleichsanspruch aus.

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Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Der Fall liegt aber anders, denn es gibt einen Erbvertrag mit meiner verstorbenen Frau. Ich bin Vorerbe und unsere Kinder Nacherben. Meine jetzige Frau, die bis 1.2.2019 mit im Haus gewohnt hat beansprucht Zugewinn aus der Wertsteigerung. Ich dachte das ist durch einen Erbvertrag ausgeschlossen, denn ansonsten hätten ja meine Nacherben nichts von der Wetsteigerung.

Zwar ist das von Todes wegen erlangte Vermögen privilegiert und fällt in das Anfangsvermögen (§ 1374 Absatz 2 BGB).

Gleichwohl ist auch in diesem Fall eine etwaige Wertsteigerung auszugleichen.

Das gilt auch dann, wenn - wie hier - Vorerbschaft erbvertraglich angeordnet ist.

Ich bedaure.

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Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Und was ist dann mit den Darlehensverbindlichkeiten die ich alleine getragen habe? Werden diese dann bei der Wertsteigerung abgezogen?

Ja, die Darlehensverbindlichkeiten sind in Abzug zu bringen.

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Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

Kann ich Ihnen noch weiterhelfen? Haben Sie noch Fragen? Gibt es (technische) Probleme bei der Bewertung?

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Es gibt den Paragraphen des privilegierten Anfangsvermögens der sagt, dass vermögenszuwächse nur denen zukommen sollen, die ursächlich damit in Verbindung stehen. Der andere Ehepartner auch durch Hochzeit nicht beteiligt wird.

§ 1374 Absatz 2 BGB nimmt einen möglichen Wertzuwachs - und nur darum geht es hier ja - nicht vom Zugewinnausgleich aus.

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Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

Weshalb geben Sie keine Bewertung ab??

Ich habe meine Arbeitszeit aufgewendet, um Ihnen behilflich zu sein, und Ihre Frage ist in aller Ausführlichkeit beantwortet worden.

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