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RADr.Traub
RADr.Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 28433
Erfahrung:  Fachanwalt für Steuerrecht, Fachanwalt für Insolvenzrecht, Fachanwaltslehrgang für Handels- und Gesellschaftsrecht, Fachanwaltslehrgang Bank- und Kapitalmarktrecht, Diplom-Kaufmann (Univ.)
88853042
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RADr.Traub ist jetzt online.

Wenn der Vater das Sorgerecht freiwillig abgeben möchte,

Diese Antwort wurde bewertet:

Wenn der Vater das Sorgerecht freiwillig abgeben möchte, kann man das als Mutter auch verweigern, so dass der Vater es weiterhin behalten muss?
Fachassistent(in): Wann wurde das Sorgerecht vereinbart?
Fragesteller(in): Gemeinsam nach der Geburt vor ca. 14 Jahren. Es gab aber keine längere Beziehung oder Heirat. Es war ein sogenannter "Unfall" direkt nach dem Kennenlernen und die Beziehung dann auch direkt wieder vorbei
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Nein, eigentlich nicht, vielen Dank! Geht nur darum, ob die Abgabe des Sorgerechts verweigert werden kann.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage über JustAnswer.
Ich habe den von Ihnen geschilderte Sachverhalt geprüft.
Die Rechtslage ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt einzuschätzen.

Das Sorgerecht kann nicht einfach abgegeben werden.

Insbesondere dann nicht, wenn der andere sorgeberechtigte das Sorgerecht nicht aufnehmen.

Das Sorgerecht ist ein ureigenes Recht und auch eine Verpflichtung.

Nur in Ausnahmefällen, wenn gar kein Bezug zum Kind besteht, kann das Sorgerecht an das Jugendamt abgegeben werden wenn das andere Elternteil das Sorgerecht nicht aufnimmt bzw. einer Abgabe widerspricht.

Mit Abgabe des Sorgerechts endet nicht die Pflicht zum Unterhalt.

Weitere Details finden Sie über nachfolgenden Link:

https://rechtsberater.de/familienrecht-ratgeber/sorgerecht-umgangsrecht/sorgerecht-abgeben/#sorgerecht-freiwillig-abgeben
Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen.
Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

RADr.Traub und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Vielen Dank ***** *****ür die schnelle Antwort! Es ist so, dass das Kind alle paar Wochen mal für ein paar Stunden da war. Aber auch nur wenn es der Mutter gerade in den Kram gepasst hat, also ziemlich unregelmäßig. Es wurden von der Mutter auch Tage spontan max. ein paar Stunden vor dem Abholen einfach abgesagt. Insgesamt seit knapp 14 Jahren alles sehr schwierig und die Beziehung zum Kind daher auch sehr oberflächlich. Der Unterhalt wurde immer pünktlich gezahlt und ist auch für die Zukunft gar kein Thema. Meine jetzige Frau und ich durften uns nie in Erziehungsfragen oder irgendetwas einmischen und hatten ja "eh keine Ahnung", obwohl wir jeder aus erster Ehe tolle mittlerweile volljährige Kinder haben. Auch dort bestand jederzeit und besteht auch heute noch ein sehr gutes Verhältnis zu den beiden Expartnern und den Kindern. Die Tochter um die es sich handelt, wird Ende des Monats 14. Verweigert seit Wochen die Schule, verwüstet die Wohnung der Mutter, also kein "normales" pubertierendes Verhalten. Nachdem die Mutter 14 Jahre einen vernünftigen Umgang aller miteinander verhindert hat, meint sie jetzt, dass das Kind ja zu mir ziehen kann, da ich damals auch das Sorgerecht bekommen habe. Dies ist von unserer Seite aber keine Option, da unsere Beziehung schon mehr als genug durch alles belastet wurde. Daher auch die Frage nach der Abgabe des Sorgerechts. Oder können wir zur Aufnahme des Kindes gezwungen werden, was wohl wenig zielführend wäre?