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ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 12336
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ragrass ist jetzt online.

Hallo, geht ums Thema Trennung / dauerhaft getrennt lebend /

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, geht ums Thema Trennung / dauerhaft getrennt lebend / Kindergeld, Kinderfreibeträge, Wohnortanmeldung.Folgendes: meine Frau und ich sind seit 01.10.21 dauerhaft getrennt, sie bewohnt seit diesem Datum eine eigene Mietwohnung, die beiden Kinder (19 und 15) leben bei mir im Haushalt. Der Kindergeldanspruch wird aktuell auf mich übertragen (war bislang bei meiner Frau).
Meine Frau will nun ab 2022 Steuerklasse 2 beantragen, wozu sie ja mindestens eines der beiden Kinder bei sich an der neuen Wohnortadresse anmelden muss, in diesem Fall hat sie das volljährige Kind dafür auserkoren (beim minderjährigen fürchtet sie Widerstand durch mich...). Das volljährige Kind hat nun aber überhaupt gar kein Interesse daran, einen tatsächlichen Wohnortwechsel in die Wohnung der Mutter zu vollziehen, sondern die Anmeldung im neuen Einwohnermeldeamt soll nur "auf dem Papier" erfolgen, damit meine Frau hierdurch steuerliche/finanzielle Vorteile generieren kann (Entlastungsbetrag für Alleinerziehende, Kindergeldanspruch, Kinderfreibetrag? etc. etc.).Aus meiner Sicht ist diese Idee der "scheinhaften" Anmeldung nicht rechtmäßig, Mutter und Kind würden hier ein "illegales" Terrain betreten, was insbesondere mit Blick auf das 19-jährige Kind, der dafür ja herhalten soll, unbedingt zu vermeiden ist!
Welche Konsequenzen (steuerlich, rechtlich) wären für Mutter und Kind bei dieser geplanten "Scheinanmeldung" zu befürchten?VIELEN DANK!!
MfG
Stefan B.

Sehr geehrter Fragesteller,

geht das Kind noch zur Schule.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
Das betreffende Kind (19 Jahre) macht momentan ein FSJ für sein Fach-Abi. Kindergeldanspruch für dieses Kind ist geprüft und bewilligt.

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für die Nutzung von Justanswer und den Nachtrag.

Kindergeld ist ja eine "Steuerleistung", ebenso die günstigere Steuerklasse, dieman beanspruchen kann, wenn man Alleinerziehend ist. Dies würde ja nicht wirklich zutreffen, wenn das Kind tatsächlich bei Ihnen lebt. Hier würde zudem noch ein verstoß gegen das Meldegesetz erfolgen, sodass diese Vorgehensweise nicht zu befürworten ist.

Bitte fragen Sie bei Unklarheiten nach. Anderenfalls geben Sie bitte eine Bewertung (3-5 Sterne) ab. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
Hallo Frau Grass, das ist ja genau auch mein Gedanke: es wird Kindergeld beantragt, es wird eine günstigere Steuerklasse beantragt, es wird gegen das Meldegesetz verstoßen. Lässt sich neben all den Rückforderungen (Kindergeld, Steuer etc.) auch die Höhe eines Bußgeldes beziffern? Und wäre der 19-jährige Sohn hiervon nicht auch betroffen?Vielen Dank!
Stefan Börckel

Sehr geehrter Fragesteller,

da die Bußgeldvorschriften "von bis" gehen, lässt sich eine Bezifferung schwer vornehmen. Aber zwischen 250 bis 500 EUR würde ich schon schätzen.

Da das Kindergeld für das Kind beantragt wird, ist auch das Kind der Zahlungspflichtige.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrter Fragesteller,

gibt es noch Nachfragen Ihrerseits ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
Aktuell nicht, falls doch, komme ich nochmals auf sie zu - VIELEN DANK!!