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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
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Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
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Guten Abend, ich habe ein einjähriges Kind das bei seiner

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Abend,ich habe ein einjähriges Kind das bei seiner Mutter lebt. Wir haben die gemeinsame Sorge. Die Kindesmutter ist Impfgegnerin und besteht auf eine vegane Ernährung des Kindes. Es gibt leider Probleme mit der Informationspflicht. Die Kindesmutter nennt mir nicht den aktuellen Kinderarzt und schickt mir auch keine Kopie einer angeblich vorliegenden Impfunfähigkeitsbescheinigung. Ich möchte zumindest mal Rücksprache mit dem Kinderarzt halten, ob man bei künftigen Untersuchungen darauf achten könnte, ob unser Kind alle notwendigen Nährstoffe über die vegane Ernährung erhält. Aber das kann ich nicht, wenn ich den Arzt nicht kenne.Hinsichtlich der Schutzimpfungen für unser Kind habe ich nun einen Antrag auf Übertragung der Entscheidungsbefugnis beim Familiengericht gestellt. Aber auch mit der Entscheidungsbefugnis liegt mir dann immer noch nicht die angeblich existierende Impfunfähigkeitsbescheinigung vor.Auf meinen Vorschlag, einen gemeinsamen Termin bei einer Familienberatungsstelle zwecks Verbesserung der Kommunikation zwischen uns auszumachen, ging die Kindesmutter nicht ein. Nun war ich alleine dort, was aber wenig hilfreich in der Sache ist. Wenn sie dort nicht mitwirkt kann eine Kommunikationsbasis nicht geschaffen werden und die Wahrnehmung der gemeinsamen Sorge ist so sehr schwierig für mich.Es gibt zwar eine Informationspflicht, aber wie setze ich sie durch? Oder verlange ich hier einfach zu viele Informationen?Vielen Dank für Ihre Einschätzung.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage. Wenn ein Einigungsversuch mit der Mutter über die Beratungsstelle beziehungsweise das Jugendamt keinen Erfolg haben, dann können Sie Ihren Informationsanspruch gegen die Mutter vor dem Familiengericht durchsetzen.

Das bedeutet, Sie verklagen die Mutter auf Auskunftserteilung. Die gegen die Mutter ergehende Entscheidung können Sie dann mit Hilfe des Gerichts zwangsweise durchsetzen durch die Verhängung von Zwangsgeld beziehungsweise sollte das Zwangsgeld nicht beitreibbar sein durch Zwangshaft von bis zu 6 Monaten.

Wenn Ihre außergerichtlichen Versuche scheitern, dann wäre der verbleibende Weg der Gang zum Familiengericht.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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