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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 37881
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, mein Lebensgefährte und ich haben vor zu heiraten.

Kundenfrage

Hallo, mein Lebensgefährte und ich haben vor zu heiraten. Wir sind beide geschieden, er hat drei Kinder und ich zwei. Wir beide haben jeweils ein Haus. Wir wollen einen Ehevertrag schließen, jedoch sind wir nicht sicher auf was hier alles geachtet werden sollte. Unsere Häuser sollen in Todesfall jeweils an die eigenen Kinder gehen, ebenso das eigene Vermögen. Reicht es hier aus eine Gütertrennung zu vereinbaren? Ebenso soll das Vermögen von jedem im Falle einer Scheidung nicht an der Partner gehen bzw verrechnet werden. Jedoch wie sieht es im Todesfall aus mit dem Partner, dieser soll natürlich dann nicht leer ausgehen.
Gepostet: vor 21 Tagen.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 21 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Eine Gütertrennung reicht leider nicht aus. Der Ehepartner ist gesetzlicher Erbe und pflichtteilsberechtigt.

Das bedeutet einmal, wenn der andere Ehepartner und seine Kinder vom Vermögen des Verstorbenen nicht erben sollen, dann ist einmal ein notarieller Pflichtteilsverzicht und zum anderen eine Enterbung durch Testament erforderlich.

Wenn der Partner nicht leer ausgehen, also etwas erben sollen, dann können Sie den Ehegatten zum Vorerben und die eigenen Kinder dann zum Schlusserben bestimmen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Das heißt gütertrennung ändert nichts an der Erbfolge, lediglich im Falle einer Scheidung. Man kann jedoch beim Notar zb festlegen, dass die Immobilien an die jeweils eigenen Kinder im Falle des Todes übergehen oder auch das Vermögen auf dem jeweiligen eigenen Konto? Das gemeinsame Konto würde dann zwischen dem Partner und den eigenen Kindern als Erbe aufgeteilt? Oder das Gemeinschaftskonto könnte als Erbe für alle Kinder aufgeteilt werden?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 21 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

die Gütertrennung ändert grundsätzlich nichts daran, dass der Ehepartner erbberechtigt ist.

Sie können das Erbe aber über den Notar steuern. Dies betrifft nicht nur das Immobilienvermögen sondern auch das Vermögen auf Ihren Konten.

Das Gemeinschaftskonto gehört jedem Ehepartner zu 50%. Im Todesfalle würde also die Hälfte des Guthabens in den Nachlass fallen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Und dann noch eine Frage, wie verhält es sich wenn unsere Eltern sterben. Wird das Erbe auf das gemeinsame Vermögen angerechnet oder nur bei demjenigen dessen Eltern verstorben sind.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 21 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender.

wenn die Eltern versterben, dann fällt das Vermögen nur an das eigene Kind. Verstirbt das Kind aber, dann fällt das von den Eltern vererbte Vermögen in den Nachlass.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 21 Tagen.

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Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 20 Tagen.

Darf ich Ihnen noch weiter helfen?