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ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
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Es geht um einen gemeinnützigen Verein der die Anerkennung

Diese Antwort wurde bewertet:

Es geht um einen gemeinnützigen Verein der die Anerkennung der Gemeinnützigkeit zur Förderung der Jugendhilfe hat.In der Satzung steht u.a. :Zweck des Vereines ist die Jugendhilfe und umfasst die sozialpädagogische Förderung, Beratung, Betreuung und Bildung von Kindern und Jugendlichen sowie stadtteilbezogene Arbeit. Der Verein fördert hierbei die Verselbstständigung der betreuenden Personen.Es hat sich nun eine Person an uns gewandt mit der Bitte um Hilfe bei dem Sorgerecht und Umgangsrecht bei seinem Sohn gegen das Jugendamt. Darf der Verein als betreuter Verein in einem familienrechtlichen Verfahren auftreten ohne Anwalt als Jugendträger? Oder darf er als Kläger und betreuter Verein mit im Verfahren mit einem Anwalt auftreten als Jugendträger? Oder nur eine Vermittlung zu einem Anwalt vornehmen?MFG

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Leider wird Ihr Verein in einem (etwaigen) familiengerichtlichen Verfahren nicht auftreten können, auch nicht mit einem RA.

Unter den gegebenen Umständen handelt es sich um eine Kindschaftssache gemäß § 151 FamFG (=Sorge- und Umgangsrecht):

https://dejure.org/gesetze/FamFG/151.html

Nach den gesetzlichen Regelungen kann hierbei ein Verfahrensbeistand zur Wahrung der Interessen des Kindes gemäß § 158 FamFG bestellt werden, etwa ein RA.

Sodann ist nach § 159 FamFG stets das Kind selbst anzuhören.

Schließlich ist nach den §§ 161, 162 FamFG die Mitwirkung von Pflegepersonen und des Jugendamtes vorgesehen.

Ihr Verein könnte daher lediglich die Vermittlung eines RA durchführen.

Ich bedaure!

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

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